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Manche Mädchen müssen sterben

Bild von Amarylie

Tote Mädchen hört man nicht!

Inhalt:

Ihr 18. Geburtstag sollte der Anfang von etwas Neuem sein. Doch er war das Ende von allem…

Nach einer durchfeierten Nacht auf der Jacht ihrer Eltern wird Liz Valchar von einem merkwürdigen Geräusch geweckt. Irgendetwas schlägt beständig gegen die äußere Bootshülle. Liz entdeckt eine Gestalt im Wasser … und erkennt voller Entsetzen, dass sie auf ihren eigenen leblosen Körper hinabblickt. Und obwohl Liz nun tot ist, ist sie immer noch da – auch wenn niemand sie mehr sehen kann. Während die junge Frau zu verstehen versucht, warum sie sterben musste, wird ihr allmählich klar, dass ihr ganzes Leben eine Lüge war. All jene, die sie geliebt hat, verbargen dunkle Geheimnisse vor ihr. Doch auch Liz selbst war nicht so perfekt, wie sie stets glauben wollte. Und längst nicht so unschuldig …

Meine Meinung:

Da die Geschichte aus der Sicht einer bereits toten Person erzählt wird, ist dem Leser bereits am Anfang an klar, dass es kein Happy End geben wird. Erst mal klingt es sehr interessant, aber wenn man bereits Bücher dieser Art kennt, achtet man mehr auf die Struktur und der Aufbau der Geschichte. Man fängt an das Buch mit anderen Büchern ihrer Art zu vergleichen, was im Endeffekt bei der Bewertung sehr ausschlagekräftig ist.

Die Idee, eine Geschichte zu schreiben, bei dem der Leser etwas dazu lernen kann, war nicht schlecht.
Die Autorin wollte uns etwas nahe bringen, was jedoch etwas gescheitert ist.

Der Schreibstil von Jessica Warman ist leicht und flüssig zu lesen, was mir aber nicht half in die Geschichte zu kommen oder es gar schnell zu lesen. Denn leider hatte die Handlung von “Manche Mädchen müssen sterben” keinen einzigen Spannungspunkt erreichen können. Auch wenn das Cover und der Klappentext so berauschend schön war, ist es eine Flaute.

Die Protagonistin und ihr Gefährte im Buch sind eintönig gestaltet worden.
Sie hatten wenig Sympathie und keine spannende Eigenschaften an sich. Dazu sind sie oberflächlich und nervig gebaut.
Liz (Elizabeth) war mir zu oberflächlich und ihr Leben ähnelte denen in den High School-Filmen, die alles besitzen und perfekte Fingernägel haben. Sie ist eine, die dann erst ausblühen kann, wenn sie mit ihrer Zicken-Clique zusammen ist und andere mobbt.
Mich hatte es nach einer Zeit einfach nicht mehr interessiert, wieso sie wirklich gestorben ist und wieso sie eigentlich doch nicht so perfekt ist, wie sie es gedacht hatte. Ihr Gefährte Alex hingegen, hatte mich durch seine bloße Anwesenheit gestört, sowie seine Kommentare zwischen durch.

Ich hatte das Gefühl, das sich Geschichte in die Länge zieht. Zwar ist der Schreibstil der Autorin schön zu lesen, jedoch ist es auch schon das Einzige, was ich am Buch wirklich gut fand, abgesehen vom Cover.

Fazit:

Auch wenn das Cover so berauschend schön war, muss ich denen vom Buch abraten, die bereits ein gutes Buch über solch eine Thematik gelesen haben. Für andere, die noch nichts in dieser Richtung gelesen haben, werde es um Längen besser finden als ich.

Autorin:

Hier geht es zur Autorenseite: jessicawarman.com

Weitere Infos:

Titel: Manche Mädchen müssen sterben
Originaltitel: Between
Autor: Jessica Warman
Verlag: Penhaligon Verlag
ISBN: 978-3764530693
Preis: 14,99€


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