Wegen dir

Wenn ich die Chance haben könnte, in meiner Vergangenheit etwas zu verändern, würde ich wahrscheinlich nicht zögern. Es gab eine Sache, die ich so sehr bereute. Für die ich mich hasste und wegen der ich nicht mehr weiterleben wollte. Es schien mein Glückstag zu sein, als mich mein Kollege Dan fragte, ob ich seine neueste Erfindung testen wollte.
Eine Zeitmaschine.
Im Universitätsgebäude war es bereits dunkel. Es brannte nur noch das Licht, welches mein Kollegen für mich angelassen hatten. Der Schlüssel in meiner Handtasche fühlte sich so schwer an wie Blei und ich musste mir für jeden Schritt einzeln, einen Ruck geben. Die Zeitmaschine würde alles verändern.
Wenn ich zurück kommen würde, wäre ich verheiratet, hätte wahrscheinlich Kinder. Ich steige in die kleine Kapsel und verschränke die Arme fest vor der Brust. Siebzehnter August 2004, Baker Street 74b, Minnesota.
...ich schlage die Augen auf und liege in meinem Bett neben ihm. Voller Glück, atme ich den vertrauten Geruch ein, den er verströmt. Es ist stockfinster im Raum, aber seine dunkelgrünen Augen leuchten im Dunkeln wie die einer Katze. Ich atmete tiefe ein und aus. Dieses Mal musste ich alles richtig machen, ich hatte nur eine Chance. Ich versuche mich zu erinnern wie es das letzte Mal war.
Ich hatte den Job in Los Angeles angenommen, das hatte alles verändert. Er sieht mich erwartungsvoll an und ich lüge ihn an. Sage ihm, was ich sagen wollte, wäre nicht von Bedeutung.
Ich schlafe in seinen Armen ein und weiß, dass er wenn ich aufwache immer noch da sein wird. Eine Welle von Glückseligkeit überfiel mich. Mark würde nicht in sein Auto steigen. Er würde den Traktor nicht rammen, der morgens um fünf Uhr seine Ernte einholen wollte.
Er würde leben.
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