Der Schatten des Windes von Carlos Ruiz Zafón

Klappentext:
Daniel Sempere ist 10 Jahre alt, als er das erste Mal mit seinem Vater in den Friedhof der vergessenen Bücher geht. Der Brauch will es, das jeder, der diese Katakomben betritt sich ein Buch aussuchen soll, für das er dann sorgen muss, denn im Friedhof der vergessenen Bücher sind all jene Bücher, die in Vergessenheit geraten sind, die, die niemand lesen möchte oder vermisst. Daniel hat schnell sein Buch gefunden. Es heißt: Der Schatten des Windes von Julian Carax.
Als er in der Nacht das Buch leist, ist es dermaßen spannend, dass es ihn nicht mehr loslässt und er unbedingt mehr über den Autor herausfinden möchte. Seltsamer Weise sind jedoch ale Bücher, die Carax je geschrieben hat vergriffen und die Bibliotheken, in denen Daniel beinahe ein weiteres Buch gefunden hätte, wurden niedergebrannt. Ein Namenloser treibt sich zudem in Barcelona herum und versucht Daniel mit allen Mitteln das Exemplar von Der Schatten des Windes zu bekommen...
Zum Autor:
Carlos Ruiz Zafón wurde 1964 in Barcelona geboren, wo er eine Jesuitenschule besuchte. Das alte Gebäude mit seinen vielen Türmen, Gängen und Treppen hat ihn schon früh zum Schreiben von eigenen Geschichten inspiriert.
Anfangs arbeitete er in einer Werbeagentur, begann aber später ein Leben als freier Schreiber. Im Jahre 1994 zog er in die Stadt der Engel, wo er sich seinen Lebensunterhalt als Drehbuchautor und Journalist für spanische Zeitungen verdiente, bevor er 2004 nach Barcelona zurückkehrte.
Verzeichnis seiner gesammelten Werke:
El prÃncipe de la niebla
Barcelona 1993, ISBN 0-06-172435-1 (dt. Der Fürst des Nebels. Aus dem Spanischen von Ulrike Schuldes. dtv, München 1996, ISBN 3-423-70399-7;
El palacio de la medianoche
Edebé, Barcelona 1994, ISBN 0-06-128437-8 (dt. Der Mitternachtspalast. Aus dem Spanischen von Lisa Grüneisen. Fischer, Frankfurt am Main 2010, ISBN 978-3-596-86012-8)
Las luces de septiembre
Edebé, Barcelona 1995, ISBN 0-06-156557-1 (dt. Der dunkle Wächter. Aus dem Spanischen von Lisa Grüneisen. Fischer, Frankfurt am Main 2009, ISBN 978-3-596-85388-5)
Marina
Edebé, Barcelona 1999, ISBN 84-236-4899-0 (dt. Marina. Übersetzt von Peter Schwaar. Fischer, Frankfurt am Main 2011, ISBN 978-3-10-095401-5)
La sombra del viento
Planeta, Barcelona 2001, ISBN 84-08-05793-6 (dt. Der Schatten des Windes. Übersetzt von Peter Schwaar. Insel, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-458-17444-3).
El juego del ángel
Planeta, Barcelona 2008, ISBN 978-84-08-08118-0 (dt. Das Spiel des Engels. Übersetzt von Peter Schwaar. Fischer, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-10-095400-8).
La Mujer de Vapor
Planeta, Barcelona 2005, ISBN 84-08-06442-8 (daraus dt. Gaudà in Manhattan. Eine phantastische Erzählung, übersetzt von Peter Schwaar. Insel, Frankfurt am Main 2009, ISBN 978-3-458-19318-0).
Meine Meinung:
Das Buch ist wahnsinnig spannend. Auf jeder Seite eröffnet sich dem Leser ein neues Labyrinth fantastischer Geheimnisse, Entdeckungen und Verschwörungen. Man kann gar nicht genug davon kriegen. Gut, manchmal ist die Erzählweise des Autors etwas schwülstig, aber die Spannung, die Zafón aufzubauen weiß, macht den winzigen Makel locker wieder wett.
Alles in allem kann ich das Buch nur weiterempfehlen, also an alle, die es noch nicht gelesen haben: Tut es. Jetzt! :)
Weitere Informationen über das Buch:
Taschenbuch: 562 Seiten
Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 44 (29. August 2005)
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3518458006
Originaltitel: La sombra del viento
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