Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele

Inhalt:
Wir schreiben die nahe Zukunft. Nordamerika gibt es nicht mehr. Nun nennt es sich Panem. Zwölf Distrikte, die alle einem Kapitol unterstellt sind.
Jedes Distrikt hat seine Aufgaben. Es geht von Ackerbau bis zur Stahlindustrie.
Katniss lebt in Distrikt zwölf.
Dem armseligsten Distrikt von allen. Seit dem großen Aufstand ihres Distriktes vor vielen Jahren, haben sie den Hass des Kapitols gegen sich.
Seit diesem Aufstand gibt es die Spiele.
Die Tribute von Panem.
Je ein Junge und ein Mädchen aus jedem Distrikt werden gelost oder melden sich freiwillig für die Spiele.
Spiele um Leben und Tod. Von 24 Streitern überlebt nur einer.
Der Rest wird getötet. Von seinen Mitspieler oder den üblen Fallen des Kapitols.
Als Katniss erfährt, dass ihre kleine Schwester für die Spiele ausgelost wurde, meldet sie sich freiwillig.
Zusammen mit Peeta, einem Jungen, mit dem sie etwas Inniges verbindet, wird sie zum Kapitol gebracht.
Die einzige Chance zu überleben?
Sie müssen die Zuschauer hinter sich haben, da diese ihnen hilfreiche Sachen in die Arena geben können.
Darum inszenieren Katniss und Peeta eine tragische Liebesgeschichte.
Oder sind Peetas Gefühle, die er ihr offenbart, doch echt?
Katniss ist verwirrt, erst recht als Peeta ihr in der Arena das Leben rettet.
Aber zuerst muss sie versuchen zu überleben ...
während die Kameras von ganz Panem auf sie gerichtet sind!
Meine Meinung:
Stephenie Meyer hat Recht, als sie schrieb, dass sie das Buch nicht aus der Hand legen konnte.
Auch mir ging es so. Alleine schon Suzanne Collins Idee von solchen Spielen macht einem Angst.
Denn ehrlich gesagt sind wir heute ja auch nicht sehr weit davon entfernt.
Big Brother, Ich bin ein Star - holt mich hier raus, etc.
Kleine Vorreiter solcher Spiele?
Wer weiß.
Das Buch jedenfalls ist atemberaubend und toll geschrieben. Die Geschichte spielte sich richtig vor meinem inneren Auge ab und ich konnte gut mit Katniss mitfühlen, die eigentlich nur überleben will, der aber ihre Gefühle mehr und mehr im Weg dazu stehen.
Denn Katniss und Peeta können nicht beide überleben. Nach den Regeln darf nur einer lebend die Arena verlassen ...
Wirklich wunderbare Geschichte!
Ich freue mich auf Teil 2 und 3.
Ausschnitt aus dem Buch:
(...)
Ich gerate noch einmal ins Blickfeld, als Caesar ihn fragt, ob er zu Hause eine Freundin hat.
Peeta zögert, dann schüttelt er nicht sehr überzeugen den Kopf.
"Ein hübscher Junge wie du. Es muss ein besonders Mädchen geben. Komm schon, wie heißt sie?", sagt Caesar.
Peeta seufzt. "Ja, es gibt da dieses eine Mädchen. Ich bin schon in sie verliebt, seit ich denken kann. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass sie bis zur Ernte nicht mal wusste, dass es mich gibt."
Sympathiebekundungen aus der Menge. Unerwiderte Liebe, das können sie nachempfinden.
"Hat sie einen anderen!", fragt Caesar.
"Ich weiß nicht, aber viele Jungs stehen auf sie". sagt Peeta.
"Soll ich dir sagen, was du tun musst? Du gewinnst und kehrst nach Hause zurück. Dann kann sie dich nicht abblitzen lassen, was?", sagt Caesar aufmunternd.
"Ich glaube, das wird nicht hinhauen. Gewinnen ... das funktioniert nicht in meinem Fall", sagt Peeta.
"Wieso nicht?", fragt Caesar verblüfft.
Peeta wird rot wie eine Tomate und fängt an zu stottern:
"Weil ... weil ... Wir sind zusammen hier."
(...)
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