Monika Feth

Vor einem Monat hab ich angefangen, den Erdbeerpflücker zulesen. Und was soll ich sagen, ich war schon seit den ersten 2 Seiten total hineingezogen, total süchtig nach der Geschichte, total motiviert auch mal so toll schreiben zu können, total angetan das Buch in einer Fahrt zu lesen, total...
Warum?
Erstmal ist da die Handlung mit dem gewissen Etwas. Es ist nicht einfach nur: Junge trifft Mädchen, verlieben, happy End (obwohl ich auch so eine einfache Handlung lesen würde, wegen dem Schreibstil). Die Handlungen sind durchdacht, genauso wie sie die Geschichte aufrollt.
Dann ist ihr Schreibstil genauso kuhhl wie die Handlung. Sie beschreibt die Atmosphäre, ohne langweilig zu wirken. Sie beschreibt den Plot, ohne abgelutscht zu wirken. Sie baut Spannung auf, obwohl man gleich am Anfang weiß, wer der Mörder ist. Kurz: ihr Schreibstil ist einfach toll.
Ich habe rausgestellt, dass ich einen ähnlichen Schreibstil habe, aber lang nicht so gut. Nein, ich kopiere da kein Stil von ihr, es ist nur so, weswegen mir auch die Bücher so gut gefallen. Ein Buch würde ich gerne mit ihr schreiben, am Besten in dem Haus, mit dem verwilderten Garten, und dem Bach innendrin. In dem Haus, indem eine ihrer Hauptpersonen lebt, eine alte Mühle, abseits von einem Dorf, aber nah genug, um den Geruch der Erdbeeren zu riechen (und vielleicht auch ein paar zu naschen....)
