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Wie schreibt man einen guten Kommi?

Bild von @catone

Dexter hat mal ein paar Anregungen geschrieben, wie man einen guten Kommentar verfasst.

Einen richtigen Kommentar zu schreiben ist gar nicht so einfach. Man muss nicht jeden Rechtschreibfehler aufzählen, um dem User zu helfen. Denn oftmals viel wichtiger als diese Sisyphus-Arbeit ist ein Feedback zu Aufbau, Stil und Storyline.
Unter Aufbau fällt beispielsweise, wie die Geschichte erzählt wird – ist es sinnvoll, mit dem Ende (z.B. Tod) zu beginnen und zu erzählen wie es dazu kam? Oder doch lieber chronologisch vorgehen?
Ist der Einstieg in den Text gut gewählt oder könnte er szenischer - z.B. durch ein Gespräch - sein?
Unter Stil fällt beispielsweise, ob er zur Handlung passt. Schreibt man über einen Philosophieprofessor Sätze wie „Er ging vor die Tür. Die Sonne schien. Sie blendete ihn.“ ist das vielleicht nicht so passend. Bei Klischee Hartz-V-lern wären hingegen Worte wie „suboptimal“ nicht ganz passend. Neben der Frage, ob der Stil zur Story passt, ist es wichtig, dass man den Text gut lesen kann.
Entsteht eine Melodie im Kopf oder sind es nur Hauptsätze? Wird plastisch ("don't tell - show!") geschrieben? (Beispiel: "Der Mond ist gelb. Annika mochte das. Sie liebte Romantik." ist nicht so schön wie "Das butterblumengelbe Strahlen des Mondes verzauberte Annika. Jedes Mal, wenn sie mit ihrem Freund in den Sternenhimmel blickte, übersähte sich ihr Körper mit Gänsehaut.").
Und in der Bewertung der Storyline geht es z.B. um Schlüssigkeit: Alles logisch, was erzählt wird? Liegen da plötzlich Leichen oder Bäume, ohne dass man erfährt, wieso? Natürlich auch, ob es was Besonderes ist oder wie in einem Trivialroman. Ist der "Gute" immer nur gut oder hat er auch negative Seiten? Ist die "Schöne" nur schön oder hat sie auch Orangenhaut?