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Twin-Tale Kapitel 1 "Die Erste"

Bild von Neofelies

"Die Erste"

Ich kam langsam zu Bewusstsein und spürte wie die Stellen an denen der Nebel einzog ein leichtes brennendes Gefühl auf meiner Haut auslösten, ohne meine Augen zu öffnen tastete ich mit meinen Händen den Untergrund auf dem ich mich befand ab, welcher sehr weich war im Gegensatz zu dem Ort an dem mich der seltsame Nebel erfasst hatte. Als ich versuchte meine Augen vorsichtig zu öffnen sah ich durch das grelle Licht das vor mich war nichts bis ich meine Augen vollständig geöffnet hatte. Als ich endlich etwas sehen konnte sah ich menschliche Gestalten welche geduldig darauf warteten dass ich richtig zu Besinnung komme. Direkt neben mir war ein Junge welcher wie ich ca. 17 Jahre alt sein müsste, seine leblos blickenden honigfarbenen Augen wurden durch seine strahlend hell-lilafarbenen Haare wieder ausgeglichen was einen verblüffenden Kontrast ergab. Er schaute mich leicht besorgt an und begann zu sprechen „sag, wie kommt es dazu dass du selbst nach dem Tod der Hexe noch verflucht wurdest?“ Ich schaute ihn nichts sagend an da ich mich nicht daran erinnern konnte je mit jemand anderem als Mutter oder Onkel Kaden geredet zu haben, ich drehte meinen Kopf weg und wollt über seine Worte nachdenken als ich jemand seltsamen erblickte. In meiner Blickrichtung war ein Menschen-großes Löwen-ähnliches Wesen mit grüner Mähne, ich hätte beinahe los geschrien als ich jemand anderes Stimme zu mir sprechen hörte: „was ist nun? Wenn du nicht weißt worum es geht dann sag uns das zumindest anstatt uns zu ignorieren!“ und drehte mein Kopf zurück und sah hinten an der Wand einen genervt aussehenden Jungen mit schwarzen Haaren gebräunter Haut und grauen Augen, welcher mich anschaute als sei ich seine Todfeindin.
Wo sich auch die vierte Person im Raum einmischte
„R-Rumpel lass das, so wirst du deinen Fluch nie los!“
„Der Fluch hat mit meinem Verhalten zu Fremden nichts zu tun!“
Keifte er gleich zurück an das Mädchen welches neben dem Löwen-ähnlichen Wesen saß wobei ihr ihre vielen langen Platinblonden Haare über die milchig grünen Augen hingen.
Ich schaute einfach nur hin und versuchte zu überlegen was hier los war.
Ich war mit dem ganzen viel zu überfordert was der lila haarige Jungen an meiner Mimik erkennen konnte und nahm meine Hand um mich langsam nach draußen zu führen wären ich hörte wie hinter uns ein lautstarker Streit entstand. Ich lief einfach mit, ich hatte keinerlei Orientierung und war wie gelähmt von dem was ich versuchte zu verarbeiten. Tief in Gedanken merkte ich erst nicht wo er mich hinführte bis ich mich in einem riesigen Raum mit einem Wasserbecken wiederfand welches fast den ganzen Raum einnahm, als ich eine hallende Stimmer vernahm „Lifeless wer ist das?“ ich schaute auf das Wasser als ich eine junge Frau erblickte welche mich mit einem warmen Lächeln anschaute
„Das ist ein Mädchen das wir im Purpurnebel gefunden haben!“ sagte der Junge der anscheinend „Lifeless“ hieß. Die schallenden Stimmen ließen meine Trance artige Abwesenheit in Luft auflösen.
„Wir hatten den Leuten doch gesagt dass die Königin nicht die Hexe sein kann!“ gab die junge Frau seufzend von sich
„K-Könnten sie mich vielleicht etwas aufklären!“ fragte ich freundlich mit einer eingerosteten Stimme.
Sowohl Lifeless als auch die Frau im Wasser schauten mich überrascht darüber das ich sprach. Doch begann die Frau mir das wichtigste zu erklären „Erstmal, ich bin Mikanu auch bekannt als „die Erste“ weil ich die erste war die Opfer der Hexe wurde, welche den Menschen Flüche in Form von den originalen bekannter Märchen auferlegt, in der Hoffnung das sie nicht das bekannte „Happy End“ bekommen, wobei ihr Nebel die zu verfluchenden jagt und ihnen Liliane Farbe auf die Haut brennt welche sich wenn du denn Fluch nicht löst bis in dein Herz frisst und dich tötet!“
Mikanu schaute besorgt auf meine Haut da sie keine Liliane Stellen sehen konnte, genau wie Lifeless welcher ohne etwas zu sagen ging. Ich schaute weiter auf Mikanu und merkte dass es mich stark an die Geschichte von Mutter erinnerte.
„Sag Mädchen, wie lautet dein Name?“ fragte mich Mikanu aus dem nichts als wolle sie etwas testen. „Rin“ antwortete ich monoton. Mikanus besorgter Gesichtsausdruck lockerte sich und sie säuselte „geh mal raus und schau nach Lifeless, er soll dir ein freies Zimmer geben!“
Bevor ich ging wollte ich sie frage warum sie nicht mitkommt doch sah ich bei genauerem Hinsehen das sie nicht umsonst im Wasser war, sondern sie tatsächlich einen Fischschwanz hatte.


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