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Nadiya und Seth - Graues Herz

Bild von Anni-chan

Kurzbeschreibung

**Wenn die Liebe ihr zweites Gesicht zeigt**
In einer Welt, in der magische Kräfte nicht mehr geduldet und alle Bewohner kontrolliert werden, sind Nadiyas besondere Fähigkeiten ihr größtes Geheimnis. Noch nie hat sie sich Freunden oder ihrer Familie anvertraut. Doch als sie durch Zufall auf einen fremden jungen Mann trifft, der ebenfalls von Magie erfüllt zu sein scheint, verändert sich alles. Eine unerklärliche Verbindung zu ihm zwingt sie, sich diesem Jungen zu nähern und mehr über ihn zu erfahren. Als Nadiya dann auch noch ein mysteriöses Schmuckstück in die Hände fällt, beginnen sich die Geschehnisse um sie herum allmählich zusammenzufügen und ein lang vorherbestimmtes Schicksal zu erfüllen…
(Quelle und Bildcopyright liegen bei Carlsen Impress)

Äußere Erscheinung

Das Cover ähnelt sehr denen von Steffis Debütreihe »Darian und Victoria«. Die Kulisse ist ein dunkler, fast schwarzer Himmel und der Vollmond ist auch ziemlich düster gehalten. Wieder findet sich der Titel über den Vollmond geschrieben und es sind zwei Menschen zu sehen, die sich an den Händen halten und mit dem Rücken zum Leser stehen, ganz im Stil von »Darian und Victoria«. Wirklich ein schönes und gelungenes Cover.

Meine Meinung

Das ist jetzt das zehnte Buch von Stefanie Hasse, was ich in die Finger bekommen habe und fühle mich, als hätte sie dieses Mal mein Herz endgültig kaputt gemacht. Ich bitte, das bei meiner Rezi zu beachten.

Stefanies Schreibstil ist sehr bildhaft, zum Teil schon richtig brutal in diesem Buch, und mit viel Liebe zum Detail. Dadurch, dass sie aus zwei verschiedenen Sichten schreibt, bekommt man gleich auf beiden Seiten die Gefühle und Gedanken mit. Dabei hat Nadiya den Ich-Erzähler und Seth wird aus dem Er-Erzähler geschrieben, um das ganze einfacher für die Leser zu machen.

Die ganze Geschichte spielt einige Zeit nach »Darian und Victoria« und schlimme Dinge sind geschehen. Leider war nämlich nach dem Ende von besagter Reihe nicht lange Friede, Freude, Eierkuchen angesagt und nun herrscht »der König« über alles und jeden. Viele Völker wurden vernichtet, die Menschheit der fortgeschrittenen Technologie beraubt und urplötzlich befinden wir uns wieder im antiken Rom. So schnell kann es gehen.

Ihr seht also, das Ganze wird tatsächlich weniger magisch als »Darian und Victoria«. Ich würde es mehr in die Fantasy-Dystopie-Sparte einordnen, denn so viel Magie kommt auch im ersten Band nicht vor. Nadiya ist zwar eine Magieträgerin, aber das hält sie bekanntlicherweise geheim.

Auch von den anderen Völkern gibt es nicht mehr so viel zu sehen, aus oben genannten Gründen, aber trotzdem steht der Spin-Off der ursprünglichen Reihe in nichts nach. Man sollte nicht damit rechnen, die gleichen Charaktere wiederzutreffen, aber der ein oder andere Name wird den Lesern von »Darian und Victoria« schon bekannt vorkommen.

Dafür entführt uns Stefanie in ein dystopisches, antikes Rom mit neuen Charakteren, die man auf der Stelle ins Herz schließen (oder in einen Vulkan werfen) will. Vor allem Leo hat es mir angetan. Ich muss zwar sagen, am Anfang war ich im Gegenüber skeptisch, aber nach diesem Ende (WAS WAR DENN DAS FÜR EIN ENDE, STEFFI?????) bin ich gerne gewillt, meine Meinung zu überdenken.

Was das Ship, Nadiya und Seth, betrifft, so macht euch nicht allzu viele Hoffnungen. Wie auch schon in der Erstlingsreihe von Stefanie steht die Romanze nicht im Vordergrund, aber das muss sie auch gar nicht, denn die Geschichte, die sich auf diesen 331 Seiten verbirgt, ist auch ohne spannend und mitreißend. Vor allem durch den Hintergrund von »Darian und Victoria« (Wie oft habe ich diese beiden jetzt erwähnt?) sind es die kleinen Details, die unterschwelligen Referenzen, die das Lesen zu einem echten Genuss machen, aber keine Sorge! Man muss die andere Reihe NICHT kennen, um die Handlung zu verstehen, aber man sollte sie natürlich trotzdem lesen. So wie alles von Stefanie Hasse.

Fazit

»Nadiya und Seth« ist nicht nur die langersehnte Spin-Off-Reihe von Stefanies Debüt, sondern auch ein großartiger, spannender, herzzerstörerischer Reihenauftrakt, der einen nach mehr lechzen lässt.

Bewertung

5/5


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