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Das Geheimnis des Weihnachtspuddings

Bild von warmerSommerregen

Weihnachten – Fest der Liebe und des Verbrechens

Weihnachten, das Fest der Liebe, steht vor der Tür und während sich Kinder beim Schneemannbauen die Hände ganz eisig frieren oder in der Stube der traditionelle Tannenbaum festlich geschmückt wird, plant so mancher Mensch ein heimtückisches Verbrechen. Bei so viel Hinterlistigkeit könnte man sich doch glatt am Plumpudding verschlucken, würde doch nicht alles wieder in Ordnung gebracht.

Denn selbstverständlich schleichen sich nicht nur Kriminelle durch die Weihnachtszeit, schließlich hören berühmte Detektive wie Hercule Poirot oder Miss Jane Marple nicht einfach auf zu ermitteln, nur weil das Weihnachtsfest naht.
Auch wenn Poirot zunächst etwas ablehnend reagiert auf das Angebot ein ganz typisch britisches Fest in einem alten englischen Landhaus zu verbringen, um dort einem delikaten Geheimnis internationaler Bedeutung auf die Spur zu gehen, und auch wenn Miss Marple zunächst keinen Beweis für ihren Verdacht hatte: So erfahrene und gewiefte Ermittler täuscht man nicht so leicht.

In diesem kleinen aber überaus feinen Sammelband, finden sich die Texte „Nostalgische Erinnerungen“ – anstelle eines Vorworts – sowie „Das Geheimnis des Plumpuddings“, „Eine Weihnachtstragödie“, „Der Traum vom Glück“, „Der unfolgsame Esel“ und schließlich „Ein Gruß“. Nicht nur Poirot und Miss Marple sehen sich mit Verbrechen konfrontiert, auch Nicht-Ermittler-Meister kommen Verbrechen auf die Schliche…
Die Queen of Crime stellt aber auch unter Beweis, dass ihr nicht nur Kriminalromane liegen, sondern dass sie auch weihnachtliche Geschichten zaubern kann.
Besonders für Agatha Christie-Fans eine wahre Perle in der Weihnachtszeit. Am besten hat mir Poirots Fall „Das Geheimnis des Plumpuddings“ gefallen, denn auch wenn die Lösung vielleicht nicht ganz so überraschend war, konnte mich der gepflegte und charmante Belgier von der ersten Seite an begeistern.
„Poirot zeigte sich gebührend mitfühlend. „Jetzt bleibt mir nur noch“, sagte er schließlich, „Ihnen für dieses exquisite und lukullische Mahl zu danken.““ (S.68)
Der Schreibstil ist so wunderbar angenehm, dass die Seiten nur so dahin fliegen und man sich beherrschen muss, wenn man das Buch nicht an einem Stück auslesen möchte.

Ich kann diese Lektüre wirklich wärmstens weiterempfehlen, da die feinen Fälle von Agatha Christie einem Vorfreude auf Weihnachten bereiten und die kultigen Ermittler einfach überzeugen können.


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