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Cupida - Mitten ins Herz

Bild von Anni-chan

Kurzbeschreibung

Beim Schulausflug ins Museum stößt Sara mit einem mysteriösen Fremden zusammen. Der blondgelockte, braungebrannte Surfertyp stellt sich als »Cupido« vor und behauptet, der römische Liebesgott zu sein. Und da er gerade zu viele Liebende zu verkuppeln hat, will er Sara kurzerhand zu seiner Assistentin auf Lebenszeit machen. Sara, die glaubt, dass sich jemand aus ihrer Klasse einen Scherz mit ihr erlaubt, sagt ja. Doch kaum hat sie zugestimmt, ändert sich alles: Plötzlich kann sie merkwürdige Lichter sehen, die jeden Menschen umwabern. Und bevor sie weiß, wie ihr geschieht, drückt ihr der Liebesgott auch noch ein Tablet mit Rezepten für Liebestränke in die Hand. Nur eine Regel gibt es zu beachten: Sara darf den Liebeszauber niemals für sich selbst einsetzen! Aber ein paar Tropfen von dem Liebestrank für den süßen Tom können doch nicht schaden, oder?
(Quelle und Bildcopyright liegen beim Ueberreuter Verlag)

Äußere Erscheinung

Das Cover ist einfach zauberhaft! Es ist pink und rosa und in der Miete schwebt ein herzförmiges Gefäß mit einer roten Flüssigkeit. Drum herum sind kleine Herzen verteilt. Dies ist sicherlich ein Cover, auf das 12-jährige (und 21-jährige) Leserinnen fliegen würden.

Meine Meinung

Kurz vorweg: Die Thematik um Amor finde ich schon seit Jahren sehr interessant und dieses hier ist auch nicht das erste Buch mit dieser Thematik, das ich gelesen habe. Außerdem befasse ich mich in eigenen Werken selbst damit (aber etwas anders. ;-) ). Deshalb gab es für mich keine andere Möglichkeit, als mich auf diesen Titel zu stürzen, auch wenn das Lesealter ab 12 empfohlen wird.

Dass »Cupida« es auf ein jüngeres Publikum abgesehen hat, merkt man bereits im Schreibstil. Sehr kindlich, so dass 12-jährige Mädchen mit Sicherheit keine Probleme haben werden, sich in den Kopf der Protagonistin einzufinden und ihre Handlungen nachzuvollziehen. Das Buch wird aus Saras Sicht erzählt, weshalb der Schreibstil sehr ihre Gedanken wiederspiegelt.

Sara ist offiziell 16, allerdings merkt man ihr das kaum an. Am Anfang verhält sie sich wie acht, so dass ich nur den Kopf über sie schütteln kann, aber mit der Zeit scheint sie, älter geworden zu sein. Aber mehr als 14 Jahre nehme ich ihr selbst am Ende nicht ab. Dafür verhält sie sich zu kindlich, ihre Handlungen sind teils überhaupt nicht nachvollziehbar und von allen Charakteren hat sie mich wirklich am meisten genervt. Von einer 16-jährigen Protagonistin ist schon ein bisschen mehr zu erwarten, als das, was sie uns abgeliefert hat.

Die Handlung im Großen und Ganzen ist aber wirklich sehr niedlich, denn Sara trifft auf Cupido, der ihr prompt den Posten als seine Assistentin anbietet und sie mit allem ausstattet, was sie braucht. Nicht Pfeil und Bogen, denn das ist ja viel zu altmodisch. Der Liebesgott von heute arbeitet natürlich mit Tablet und einer App für Liebestränke. Und Sara ab diesem Moment auch. Natürlich kann sie sich nicht an die Regeln halten und so nimmt die Geschichte ihren Lauf.

Bevor ihr euch jetzt fragt, wie das gehen soll, Leute mittels eines Tablets zu verkuppeln: Ab dieser Stelle im Buch wird es wahnsinnig lustig und ich verspreche, dass ihr das Bild nicht so schnell wieder aus dem Kopf bekommt. Aber stellt euch doch nur mal vor, wie Cupido durch die Gegend läuft und Menschen mit sein Tab an die Rübe haut, um ihnen dann im bewusstlosen Zustand einzuflüstern, in wen sie sich verlieben sollen … Lacht ihr? Gut. So könnt ihr euch nämlich das ganze Buch vorstellen.

Fazit

Dieses Buch ist perfekt als leichte Lektüre für Zwischendurch, wenn man einen schlechten Tag hatte und was Lustiges braucht. Damit es noch besser wird, muss man theoretisch nur die Protagonistin austauschen, denn die ist hier wirklich der einzige Kritikpunkt.

Bewertung

3,5/5


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