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Yin Yang - Das Casino

Bild von Anni-chan

Kurzbeschreibung

Mila Krämer ärgert sich, als ihr Boss Titan einen Auftrag nicht wie gewohnt an sie überreicht, sondern Pete damit beauftragt. Ihr neues Ziel ist eine Derivatorin, die fortlaufend wie vom Erdboden verschluckt zu sein scheint. Wieder einmal macht sie sich im Alleingang daran, sie zu finden. Doch bei ihren Recherchen stellt sich heraus, dass sie einem viel größeren Problem auf der Spur ist. Einem Problem, von dem anscheinend nicht einmal der Titan etwas weiß. Denn in einem Casino vereinigen sich die Kräfte der Superhelden zu einem System, das aus dem Ruder zu laufen droht.
(Quelle und Bildcopyright liegen beim Papierverzierer Verlag)

Äußere Erscheinung

Vielleicht gibt es Leute, die das Cover mögen, aber ich gehöre leider echt nicht dazu. Die Frau oder wer auch immer das darstellen soll, sieht nicht mal im Entferntesten aus wie Mila auf dem Cover der ersten Episode. Die Haare sind dafür zu kurz und zu zerzaust. Als wären sie nass. Das sieht irgendwie einfach nicht schön aus, aber nun ja, man kann nicht alles haben.

Meine Meinung

Schon Yin Yangs erste Episode fand ich großartig, so dass ich die zweite nun kaum noch in Worte fassen kann. Ann-Kathrins Schreibstil packt von der ersten Seite an und lässt einen durch die Seiten fliegen, bis man binnen kürzester Zeit fertig ist. (Eine Dreiviertelstunde habe ich gebraucht.) Obwohl wir hier eine besonnene und keine Hau-drauf-ohne-nachzudenken-Heldin haben, kommt wieder einmal eine Menge Spannung auf und das Gänsehaut-Gefühl ist ebenfalls fast immer vorhanden.

Die Handlung knüpft kurz nach dem Ende der ersten Episode mit dem neuen Auftrag an, der zu Milas Leidwesen nicht an sie, sondern an ihren Partner Pete adressiert ist. Ein Zeichen des Titans, dass sie so richtig Mist gebaut hat. Die beiden nämlich sich dem Auftrag an und begeben sich auf die Suche nach einer jungen Frau, aber das Ganze entwickelt sich zu etwas viel Größerem, als was sie eigentlich vermutet habe.

Es war, wie bereits erwähnt, wieder einmal große Klasse. Ann-Kathrin hat uns hier binnen der wenigen Seiten, die die Novelle umfasst, eine actionreiche, spannende Geschichte geliefert, die mitreißt und einen an die Seiten fesselt. Kaum hat man angefangen, ist kein Ende mehr in Sicht, während man Pete und Mila begleitet und dabei mitbekommt, wie sich Prioritäten verschieben und Loyalitäten verändern.

Mila ist wohl eine etwas andere Superheldin, denn im Gegensatz zu den anderen AURORA-Mädels hat sie ihre Kräfte schon länger und weiß, mit ihnen umzugehen. Sie geht strategisch, besonnen und stets ausgiebig über ihre Handlungen nach und vertritt die taffen, aber trotzdem ruhigen, konzentrierten Kampfsportlerinnen, denen man nach außen hin wenig zutraut, die aber trotzdem knallhart sind, so dass man sich nicht mit ihnen anlegen sollte.

Von Pete hört man hier etwas weniger, zumindest in der Mitte des Buches, was ich doch sehr schade finde, da er einer meiner Lieblinge der Reihe ist, aber es bleibt ja noch eine Episode um das zu ändern, oder Ann-Kathrin? *mit dem Zaunpfahl wink*

Außerdem wäre es für Ann-Kathrin sicher nur halb so genugtuend gewesen, uns mit einem zufriedenstellenden Ende auf Yin Yang 1.3 warten zu lassen, deshalb gibt es mal wieder einen kleinen Cliffhanger. Betrachtet euch als vorgewarnt.

Fazit

Yin Yang 1.2 war mal wieder ein Highlight unter den zweiten Episoden der AURORA-Bände. Ich warte gespannt auf das große Finale.

Bewertung

5/5


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