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Ylva 1.2

Bild von Anni-chan

Kurzbeschreibung

Eine Heldin mit Superkräften zu sein, ist toll. Diese Kräfte jedoch nur nackt nutzen zu können, weitaus weniger. Erst recht, wenn man auf den blasierten Rocker Aurelius stößt, und sich bereiterklärt, für ihn einen entführten Jungen zu befreien. Aurelius' Motive bleiben im Dunkeln. Eine Tatsache, die ihn für Ylva umso interessanter macht. Hin- und hergerissen zwischen Feindschaft und Zuneigung gegenüber dem Schurken begibt sich die Superheldin ein weiteres Mal ins Labor der verrückten Wissenschaftlerin Madam Mosella. Ylva landet mitten im Chaos und erkennt zu spät Aurelius' doppeltes Spiel. Dass sie nur ohne Kleidung ihre Haut retten kann, ist dabei das kleinere Übel.
(Quelle und Bildcopyright liegen beim Papierverzierer Verlag)

Äußere Erscheinung

Das. Cover. Ist. Grottenhässlich! Ernsthaft jetzt. Ich verstehe, dass alle zweiten Episoden das Gesicht der Protagonistin in Nahaufnahme zeigen sollen und fand die letzten Cover einfach so schön, aber das Cover von Ylva wirkt durch diesen komischen gräulichen Filter und dem Lichtstrahl über ihren Augen einfach nur creepy.

Meine Meinung

Wo das Cover nicht überzeugen konnte, ist zum Glück der packende Schreibstil zur Stelle, denn detailreich und fesselnd beschreiben, das kann Sandra Baumgärtner auf jeden Fall. Trotz der vielen Sci-Fy-Elemente, die einen stutzen lassen, was das gerade sein könnte und wie es aussieht, fällt es nicht schwer, sich ein Bild von der Umgebung, der Charaktere und der Handlung zu machen, so dass einen stets ein kleines Kopfkino verfolgt.

Episode 2 setzt etwas nach der ersten Episode an, aber natürlich wehrt die Idylle nicht lang, denn Madam Mosella kommt zurück auf die Bildfläche. Anscheinend hat sie einen kleinen Jungen entführt und Ylva begegnet niemandem Geringen als Aurelius, der schon bei Ylvas Entfühung in Episode 1 beteiligt war. Dieser bittet sie, Lucan, den entführten Jungen zu retten …

Mein Fangirl-Herz schlägt höher, denn – und ja, das muss schon an den Anfang der Rezension – es bahnt sich eine Romanze zwischen Ylva und Aurelius an und ich hoffe so, so sehr, dass daraus was wird, denn davon würde ich gerne eine Menge mehr lesen.

Okay, weiter im Text: Spannung wird hier wieder ganz groß geschrieben. Vor allem gegen Ende zieht die zweite Episode wieder vollends in ihren Bann. Die Autorin versteht sich einfach darauf, kontinuierlich diese Spannung aufzubauen, bis es zum Höhepunkt kommt und jetzt wüsste ich nur zu gerne, wie die Geschichte um Ylva, ihre Kräfte und vor allem Aurelius weitergeht. Was mich ein wenig wurmt, ist aber, dass der Höhepunkt an sich ein wenig zu schnell abgeharkt wurde, aber das ist wirklich der einzige Kritikpunkt.

Ylva ist als Heldin mal wieder sehr erfrischend. Mutig, sarkastisch und manchmal – so kam es mir jedenfalls vor – spricht sie ohne nachzudenken, was mich in einer Szene sehr zum Schmunzeln gebracht hat. Ich bin ja mal sehr gespannt, welche Verbindung sie zu »Traumhaft geil« hat, denn das weiß sie selbst noch nicht.

Fazit

Ylva 1.2 – Selbstmörderische Scharade hat mir einen Ticken besser gefallen als Ylva 1.1, so dass ich gute 4,5 Schmetterlinge vergeben kann. Ich hoffe auf ein fulminantes Staffelfinale.

Bewertung

4,5/5


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