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These Broken Stars - Lilac und Tarver

Bild von Anni-chan

Kurzbeschreibung

Es ist nur eine flüchtige Begegnung, doch dieser Moment auf dem größten und luxuriösesten Raumschiff, das die Menschheit je gesehen hat, wird ihr Leben für immer verändern. Lilac ist das reichste Mädchen des Universums, Tarver ein gefeierter Kriegsheld aus einfachen Verhältnissen. Nichts könnte die Kluft zwischen ihnen überbrücken – außer dem Schiffbruch der angeblich so sicheren Icarus. Als das Unfassbare geschieht, müssen Lilac und Tarver auf einem fremden Planeten ums Überleben ringen. Zu zweit gegen die Unendlichkeit des Alls...
(Quelle und Bildcopyright liegen beim Carlsen Verlag)

Äußere Erscheinung

Auf dem Cover sind die Gesichter von zwei Menschen zu sehen. Sie liegen Wange an Wange und man sieht ihre Augen, die in braun und grün erstrahlen. Von den Farben her ist das Cover in einem hellen Braun/Beige gehalten und die Lichtpunkte verstärken den All-Effekt. Im Vergleich zu dem eindrucksvollen englischen Cover ist dieses hier eher schlicht gehalten und lässt auf den ersten Blick nicht vermuten, dass es sich um ein Abenteuer im All handelt. Trotzdem liebe ich es und finde es sehr gelungen.

Meine Meinung

Schande über mich! Dieses Buch lag viel zu lange auf meinem Rezisub, aber heute habe ich mich dem endlich angenommen und nur ein paar Stunden später war ich durch. Das sagt wohl genug über den außergewönlichen Schreibstil der Autorinnen aus. Man findet sich ziemlich leicht hinein. Die Beschreibungen sind sehr detailiert, was einem gleich ein Gefühl für die Icarus und den Planeten, auf dem das Buch spielt, gibt. Die Geschichte wird abswechselnd aus der Sicht von Tarver und Lilac erzählt, wobei es zwischen den Kapiteln Einschüber von einem Verhör gibt. Dadurch wird schnell klar, dass das Verhör die Gegenwart ist, in der Tarver zu den Ereignissen auf dem Planeten, die sich in der Vergangenheit abgespielt haben, befragt wird. Interesse Zusatzinformation, würde ich mal sagen, denn sie lässt die Geschichte aus einem ganz anderen Licht erscheinen.

Die Haupthandlung beginnt auf der Icarus. Tarver ist dort als Kriegsheld auf »Promo-Tour« dabei und Lilac als Tochter des mächtigsten Mannes des Universums und Erbauer des Schiffs. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein, aber bei dem Absturz der Icarus landen die beiden in einer Rettungskapsel und müssen kurz darauf auf einem unbekannten Planeten als einzige Überlebende zusammenarbeiten, um weiterhin am Leben zu bleiben.

Ich hatte mir von der Story mehr Spannung erhofft, dabei war das Buch viel ruhiger als ich erwartet hatte. Es ist ein Kampf ums Überleben, aber mehr als die bloße Natur und die ein oder andere Wildkatze wird ihnen als Hindernis nicht in den Weg gestellt. Man sollte meinen, dass das der Story großen Abbruch tut, aber das ist nicht der Fall. Dadurch, dass die beiden allein sein, entsteht langsam aber sicher ein Bund zwischen den Beiden und eine zarte Romanze, die einem jeden Leser das Herz schneller schlagen lässt, entsteht.

Der einzige Kritikpunkt, den ich anbringen muss, ist, dass ich stellenweise sehr verwirrt war. Schnell wird klar, dass auf dem Planeten nicht alles mit rechten Dingen zugeht, aber lange Zeit ist man es leser vollkommen aufgeschmissen, weiß nicht, was es damit auf sich hat. Gegen Ende bekommt man zwar mehr Informationen, aber ich hätte mich über mehr nicht beschwert.

Lilac kommt am Anfang noch etwas zu sehr wie die hochnäsige Prinzessin rüber, die mir schnell unsympathisch geworden ist. Dadurch, dass sie aber auch eine eigene Sicht hat, werden ihre Worte und Taten nachvollziehbar gestaltet und durch ihre Entwicklung in eine starke, junge Kämpferin kann sie am Ende richtig überzeugen.

Tarver ist von Anfang an stark und mutig. Beim Militär hat er bereits alles gelernt, was er zum Überleben wissen muss. Sein Ton Lilac gegenüber war anfänglich zwar etwas zu grob, aber auch das konnte man gut nachvollziehen. Dabei ist Tarver eigentlich total liebevoll. Wenn er etwas gefunden hat, wofür es sich zu kämpfen lohnt, dann kämpft er dafür und basta!

Beide zusammen wachsen in dem Buch wirklich über sich hinaus, sie vertrauen einander und würden füreinander alles tun. Und gerade diese Wandlung, davon lebt dieses Buch, denn viel mehr Charaktere gibt es nicht und man merkt, dass die Autorinnen sich wirklich Gedanken um die beiden gemacht haben.

Fazit

These Broken Stars – Lilac und Tarver ist ein Überlebenskampf im All, der trotz fehlender Action wirklich in seinen Bann zieht und berührt. Romantisch und herzerweichend, aber doch mit kleinen Schwächen, erreicht dieses Buch 4 Schmetterlinge.

Bewertung

4/5


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