style="display:block"
data-ad-client="ca-pub-7783397286425302"
data-ad-slot="3580846517"
data-ad-format="autorelaxed">

Ylva Pauer - Kreative Kampfansage

Bild von Anni-chan

Kurzbeschreibung

Von einer Sekunde zur nächsten aus der Dusche des städtischen Schwimmbades in irgendeinen dunklen Hinterhof zu teleportieren, ist die eine, auf der Trophäenliste einer verrückten Wissenschaftlerin und die des Rockerbosses Hocker zu laden, eine andere Sache. Hätte ihr das Schicksal nicht den putzigen Kay Kayman, ein computerbegeisterter und Waffen bastelnder Nerd, an die Seite gestellt, hätte Ylva Pauer für ihre Zukunft schwarzgesehen. So aber erklärt sie sich mit sofortiger Wirkung zur Superheldin und schmiedet gemeinsam mit ihrem neuen La-Kay einen perfiden Plan gegen die Plagegeister der Moselmetropole Treverorum. Sie ahnt jedoch nicht, welche obskuren Geister sie damit tatsächlich aufscheucht.
(Quelle und Bildcopyright liegen beim Papierverzierer Verlag)

Äußere Erscheinung

Auf dem nächsten AURORA-Cover ist Ylva Pauer zu sehen. In einem dunkelblauen Kampfanzug sieht sie aus, als würde sie aus dem weißen Portal im Hintergrund treten. Der Hintergrund ist wie immer in AURORA-Blau mit den leuchtenden Lichtpunkten gehalten.

Meine Meinung

Sandras schreibt, wie die anderen AURORA-Autorinnen auch, aus der dritten Person und verfolgt dabei doch stets die Handlung um Ylva, die Protagonistin. Obwohl ich nicht von Anfang an in die Geschichte gefunen habe, sondern schon einige Seiten gebraucht habe, konnte mich der detaillierte Schreibstil doch überzeugen. Da man direkt ins kalte Wasser geworfen wird und sich dort erstmal zurechtfinden musst, geht etwas von der Spannung verloren, die zweifelsohne da ist und mich nach einigen Kapiteln an die Seiten gefesselt hat.

Im neuen AURORA-Band geht es um Ylva Pauer, die sich direkt zu Beginn nackt in einem dunklen Hinterhof wiederfindet. Weder sie noch der Leser hat einen Plan, wie sie dorthin gekommen ist, aber schnell wird klar, dass sie sich teleportieren kann. Mithilfe von Kay, einem Computernerd, beginnt sie, ihre Kräfte zu entschlüsseln und gewinnt dabei noch einen guten Freund.

Der Anfang hat mich zunächst ein wenig verwirrt, da er den Leser direkt ins Geschehen wirft, aber sobald ich verstanden hatte, worum es geht und was im Flashback geschehen ist, war ich drin und konnte der Geschichte folgen. Neben der Grundhandlung, in der Ylva mit Madame Mosella konfrontiert wird, die ihr ihre Kräfte nehmen möchte, haben mir vor allem die Teile gefallen, in denen Kay vorkam. Der Computer-Nerd war mir auf der Stelle sympathisch. Unter anderem, weil er so vollkommen anders ist als Ylva selbst – vor allem, wenn es ums Essen geht.

Ylvas Telepathie ist schon alleine eine ziemlich coole Fähigkeit, aber die Bedingung, an die sie geknüpft ist, hat mir auch sehr gut gefallen. Konfliktsituationen sind da quasi vorprogrammiert und ich bin gespannt, ob sich da nicht eine Lösung finden wird.

Ein weiterer Punkt, und bei dem weiß ich noch nicht, was ich davon halten soll, ist, dass das Konzert nicht erwähnt wurde. Dieses traumhaft geile Konzert kam bisher immer in irgendeiner Art und Weise vor und ich hatte mir schon einige Theorien zurechtgelegt. Ob Ylva nun auch in der Drachenhöhle war, bleibt aber unbekannt. Nun denn, das erfahren wir vielleicht in ihrer zweiten Episode.

Fazit

Ylvas erste Episode hat auf jeden Fall Potential. Die fast durchgehend vorhandene Spannung macht es schwierig mit dem Lesen aufzuhören und das zusammen mit sympathischen Charakteren, kann ich guten Gewinns weiterempfehlen.

Bewertung

4/5


0