style="display:block"
data-ad-client="ca-pub-7783397286425302"
data-ad-slot="3580846517"
data-ad-format="autorelaxed">

Calender Girl - Verführt

Bild von Anni-chan

Kurzbeschreibung

Der Mega-Bestseller aus den USA: Millionen Leserinnen folgen Mia durch ein Jahr voller Abenteuer und Leidenschaft...

Mia Saunders braucht Geld. Viel Geld. Eine Million Dollar, um ihren Vater zu retten. Er liegt im Krankenhaus, weil er seine Spielschulden nicht begleichen konnte. Um die Summe aufzutreiben, heuert Mia bei einer Agentur an und lässt sich als Begleitung buchen. Ihre Gesellschaft kostet 100.000 Dollar pro Monat. Sex ist ausdrücklich nicht Teil des Deals – leichtverdientes Geld! Und der Liebe hat Mia sowieso abgeschworen. Als sie ihrem ersten Kunden, dem Hollywood-Autor Wes Channing, gegenübersteht, ist schnell klar: Zwischen den beiden knistert es gewaltig. Vor ihnen liegt ein Monat voll heißer Leidenschaft. Doch Mia darf sich nicht verlieben. Denn Wes ist nur Mr Januar...
(Quelle und Bildcopyright liegen bei Ullstein)

Äußere Erscheinung

Das Cover ist mit dem pinken Hintergrund und den roten Blumen sehr schlicht gehalten. In dem großflächig leeren Mittelteil wurde einfach, aber stilvoll der Titel mit den entsprechenenden Monaten platziert. Durch die hellen Farben, fällt das Cover sofort ins Auge und hat z. B. auch mich dazu verführt, mir das Buch genauer anzuschauen.

Meine Meinung

Das Konzept, drei Bände in einen Band zu einen, scheint immer beliebter zu werden, aber gerade bei Calender Girl passt es ausgesprochen gut, jedem Monat einen eigenen Teil zuzusprechen. So hat man einen passenden Cut und kann die drei Geschichten sicherlich auch in Einzelbänden lesen. (Update: Ich hab nachgeschaut. Die Monate gibt es auch einzeln als Ebooks.)

Der Schreibstil der Autorin ist alles andere als verblühmt. Sie beschreibt sehr direkt und trotzdem wirkt es passend und lässt sich sehr leicht lesen. Man rauscht durch das Buch – durch alle drei Geschichten – ohne zu bemerken, wie die Zeit verfliegt, während man Mia auf ihrem ersten drei Monaten als Escort Girl begleitet. Das Buch ist aus Mias Sicht beschrieben, um so einen genaueren Einblick in ihre Gefühlswelt zu bekommen.

Kurz zusammengefasst geht es darum, dass Mias Vater in Schwierigkeiten steckt. Er hat einen ganzen Haufen Schulden und Probleme mit einem kriminellen Kredithai. Nach einer Auseinandersetzung landet er im Koma und nun liegt es an Mia, das Geld zusammenzukriegen. Und zwar schnell. Notgedrungen nimmt sie einen Job im Escort Service ihrer Tante an und wird somit zum »Calender Girl«. Sie wird fortan monatlich gebucht, einfach, um Männern Gesellschaft zu leisten. Und mehr.

Zunächst fand ich die Idee total romantisch. Das Escort Girl verliebt sich in ihren ersten Kunden und kann ihn danach nicht mehr vergessen. Hach. Nun, so weit so gut. Mia allerdings scheint einfach so mit jedem dahergelaufenen Mann ins Bett zu gehen und sich im Nachhinein darüber aufzureden, dass sie dafür bezahlt wird, obwohl sie das ganz genau wusste. An dieser Stelle musste ich wirklich über die Naivität der Protagonistin stutzen. Sie sollte sich lieber freuen, dass sie Geld bekommt, um die Schulden ihres Vaters zu zahlen.

Wes hingegen musste ich auf der Stelle in mein Herz schließen. Er ist der coole Surfer, der darüber hinaus noch in Hollywood als Drehbuchautor erfolgreich ist und sicherlich jede haben könnte. Aber er will Mia. Kann einem fast leidtun, der arme, dass die Frau, in die er sich verliebt hat, einfach mal fremdschläft. Aber naja, seine Schuld. Er wusste ja, worauf er sich einlässt.

Obwohl ich die Romanze zwischen den beiden mochte – und auch weiterverfolgen werde – musste ich doch oft stutzen, wie leicht sie das gegenseitige Verhalten akzeptieren (oder wie leicht Wes akzeptiert, dass Mia mit jemand anderem ins Bett geht). Das schien mir einfach nicht realistisch. Ich, als Romantikerin, kann das Verhalten von Mia sowieso nicht nachvollziehen, hoffe daher sehr, dass Mia im Laufe des Jahres doch noch vernünftig wird.

Fazit

Pretty Woman mal anders. Calender Girl ist eine schöne Lektüre für Zwischendurch. Bis auf einige Momente, in denen ich mit der Protagonistin nicht klar kam, hat mich das Buch gut unterhalten.

Bewertung

3,5/5


0