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Being Beastly

Bild von Anni-chan

Kurzbeschreibung

**Wenn Schönheit auf Grauen trifft und Furcht zu Liebe wird…**
Als die schöne Valeria erfährt, wen sie heiraten soll, ist ihr wohlbehütetes Leben auf einen Schlag vorbei. Um den jungen Grafen Westwood ranken sich Schauergeschichten von einem Fluch und ihr neues Heim gleicht eher einer Ruine als einem herrschaftlichen Herrenhaus. Auch Westwood selbst benimmt sich ihr gegenüber mehr wie ein eiskaltes Biest und nicht wie der Mann von Stand, der er eigentlich sein sollte. Doch dann stößt Valeria in einem verstaubten Raum auf magische Windlichter, die jedes für sich ein Geheimnis bergen. Sie zeigen Valeria einen ganz anderen Grafen, voller Freundlichkeit und Güte…
(Quelle und Bildcopyright liegen bei Carlsen Impress)

Äußere Erscheinung

Das Cover ist eine wahre Augenweide. Von unten nach oben wird das dunkle Rot immer heller und eine junge Frau in einem hübschen, weißen Kleid ist zu sehen. Man sieht sie nur von hinten, aber dass sie sehr hübsch ist, ist trotzdem klar ersichtlich. Der Titel ist in der gleichen geschwungenen Schrift geschrieben wie Jennifers erster Impress-Titel Sinabell.

Meine Meinung

Auf Jennifers Neuinterpretation von der Schönen und dem Biest war ich schon lange sehr gespannt, da ich ein großer Fan der Disney-Version bin und Jennifers andere Bücher mich genauso überzeugen konnten.

Jennifers Schreibstil ist auch in ihrem neusten Werk sehr ausgeschmückt und märchenhaft, so dass er perfekt in die Epoche des Buches passt. Das Märchen-Feeling ihrer Bücher ist einfach unvergleichlich. Sie entführt einen für ein paar Stunden in eine geheimnisvolle Grafschaft, aus der es schwer fällt, zu entfliehen bis die letzte Seite gelesen es. Man muss einfach wissen, was Jennifer sich für die letzten Seiten noch ausgedacht hat und auch hier gilt wieder die Devise: Kein Auge wird trocken bleiben.

In dem Buch geht es um Valeria. Sie lebt in einer längst vergangenen Zeit und tritt zu ihrem sechzehnten Geburtstag vor den König, um von ihm eine gute Partie zu erlangen. Leider läuft nicht alles wie geplant und Valeria wird dazu bestimmt, die Frau von Lord Westwood zu werden. Schweren Herzens tritt sie zusammen mit ihrer besten Freundin Belltaine die Reise zu dem Herrenhaus des Lords an, doch der Lord hat an ihrer Gesellschaft offenbar kein Interesse. Valeria wird klar, dass mehr hinter dem kaltherzigen Menschen stecken muss und beginnt, Nachforschungen anzustellen.

Neuinterpretation ist hier das richtige Wort, denn eine Umsetzung wie diese hätte ich nun wirklich nicht erwartet. Trotzdem hat sie mich in ihren Bann gezogen. Geheimnisse, Flüche und Magie in einem alten Herrenhaus und das aus der Feder einer Autorin, die Welten erschafft und Märchen entstehen lässt wie keine zweite.

Valeria als mutige, junge Frau, die sich nicht von ihrem Verlobten vorschreiben lässt, was sie zu tun und zu lassen hat, konnte mich schlussendlich überzeugen, obwohl ich anfänglich noch skeptisch war. Sie wird oft als schönstes Mädchen im Land angepriesen, aber sie stellt auch unter Beweis, dass ein schönes Gesicht nicht alles ist, was sie zu bieten hat.

Lord Westwood ist zu Beginn niemand, der die Sympathie auf sich zieht. Unnahbar und kaltherzig wie er war, war das auch kein Wunder, doch mit Voranschreiten der Geschichte kommt sein Geheimnis ans Licht, wir lernen einen gutherzigen jungen Mann kennen und erfahren, wie er so werden konnte. Schließlich bringt seine Geschichte doch Herzen zum Schmelzen, aber was sein Geheimnis ist? Das verrate ich nicht. :P

Fazit

Ein weiteres Märchenhighlight aus der Feder von Jennifer Alice Jager. Being Beastly ist düsterer als erwartet, aber genauso märchenhaft, wie ich es mir vorgestellt habe.

Bewertung

5/5


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