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Verfluchtes Blut - Skylar

Bild von Anni-chan

Kurzbeschreibung

Als Skylar Coleman erfährt, dass ihr gesamtes Leben auf einer Lüge aufgebaut wurde, bricht für sie ihre heile Welt zusammen. Um ihr Leben zu schützen, den Aufstieg ihrer Dämonenmutter zu verhindern, bringt eine Organisation Skylar in deren Hauptquartier – unter ihnen befindet sich auch der attraktive und arrogante Dämon Koen. Zwischen den beiden entflammt etwas, was in Skylar mehr als nur einen Flirt weckt. Kann die Liebe des Mädchens gedeien oder wird die Gefahr siegen und ihr das nehmen, was ihr am meisten bedeutet?
(Quelle und Bildcopyright liegen beim Amdora Verlag)

Äußere Erscheinung

Auf dem Cover ist das Gesicht der Protagonistin Skylar zu sehen. Nur ihre Haare haben dabei eine deckende Farbe, während der Rest in einem blassen Hautfarbe-Ton gehalten ist. Nur Skys Augen sind blau-violett und stechen damit heraus. Hinter dem großflächigen Titel befindet sich eine Art Bannkreis, der dem Cover einen mystischen Touch verleiht.

Meine Meinung

Obwohl der Schreibstil sich leicht hat lesen lassen, habe ich eine ganze Weile gebraucht, um in das Buch reinzukommen. Man wird direkt in die Geschichte reingeworfen und erfährt alles erst aus der Sicht von Skylar, die selbst am Anfang noch keine Ahnung davon hat. Das an sich ist aber nicht das Problem gewesen, sondern eher, dass binnen kürzester Zeit eine ganze Masse an Charakteren eingeführt wurde, so dass ich beim Lesen gar nicht mehr hinterher kam, wer wer ist und wie wer zu wem steht.

Handlungstechnisch geht es darum, dass Skylar ein ganz normales Leben führt, bis sie eines Abends angegriffen wird. Sie wird natürlich gerettet und ins Hauptquatier einer Organisation gebracht, die sie fortan beschützt, damit sie nicht den »Bösen« in die Hände fällt. Dabei trifft sie auf den Dämon Koen und fühlt sich sofort zu ihm hingezogen.

Die Grundidee des Buches konnte mich von Anfang an überzeugen, allerdings fand ich das Buch stellenweise etwas zu gedehnt. Immerhin müssen die 520 Seiten im Print auch gefüllt sein. Ich denke, ein paar Seiten weniger hätten dem Buch nicht geschadet.

Wie schon erwähnt, haben mich die unzähligen Charaktere eher verwirrt als unterhalten. Einige davon hatten eine große und wichtige Rolle, aber einige Charaktere hätte man genauso gut zusammenlegen oder ihre Rollen an andere Charaktere weitergeben können. So hat Skylar allein nämlich neun oder vielleicht sogar mehr (Ich hab den Überblick verloren) Beschützer, die alle eine andere Art von übernatürlichem Wesen sind. Da mitzuschreiben (und ich hab es wirklich versucht) bringt den Kopf richtig zum Qualmen.

Die Hauptcharaktere haben mir trotzdem richtig gut gefallen. Skylar, die als ganz normale junge Frau ein ganz normales Leben führt, wird in diese andere Realität, in der Übernatürliches durchaus existentiert katapulliert und konnte mich durch ihr mutiges und zum Teil auch aufopferungsvollen Handeln überzeugen.

Koen als sexy Dämon hatte mich natürlich auch auf der Stelle. Arrogante Bad Boys der übernatürlich Art mag ich ja ganz besonders und er stellt da keine Ausnahme da. Dennoch hätte ich gerne mehr über ihn und Claudia erfahren. Diese Geschichte wird leider nur kurz angeschnitten.

Ein weiterer und letzter Punkt, den ich noch ansprechen möchte, ist das Lektorat. Normalerweise habe ich nichts gegen Rechtschreibfehler, aber bei einem Verlag mit professionellen Lektorat erwarte ich doch, nicht auf jeder zweiten Seite einen Rechtschreibungs- oder Kommafehler zu entdecken.

Fazit

Verfluchtes Blut – Skylar besticht mit einer interessanten Idee, ist aber stellenweise etwas langatmig und die vielen Charaktere machen es nicht einfach, den Überblick zu behalten. Trotzdem konnte mich das Buch gut unterhalten.

Bewertung

3,5/5


5
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