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Der Krieg der Talente 7

Bild von Anni-chan

Kurzbeschreibung

**
Vom menschlichen Dasein befreit,
in den Tiefen des Vergessens,
bleibt nur die pure Glückseligkeit
und die Gier nach Gefühlen.
**
Melek hat die Menschenwelt hinter sich gelassen und ist zu einer der Anderen geworden. Endlich ist es ihr erlaubt, ihrer Sehnsucht nach einem der verführerischsten Wesen auf Erden zu folgen und vollends in ihrer Leidenschaft für ihn aufzugehen.
Frei wie ein Pegasus.
Jedoch seelenlos.
**
Seit sie zwischen mehr als nur zwei Fronten stehen, gibt es für sie keinen Kampf mehr, den sie gewinnen könnten. Keine Schlacht mehr, die nicht zu Verlusten führt. Als ein Talent einer solchen Armee bleibt einem nur noch, unmögliche Entscheidungen treffen zu müssen.
Doch Erik wird sich immer nur für eins entscheiden.
Für Melek.
(Quelle und Bildcopyright liegen bei Carlsen Bittersweet)

Äußere Erscheinung

Zwischen dem Bündnis und dem Krieg der Talente hat sich covertechnisch nicht viel geändert. Die Farbe der Cover ist jetzt grün und beginnt wieder im oberen Drittel. Außerdem prangt nun eine große Sieben in der unteren linken Ecke.

Meine Meinung

Oh Gott. Mira hat es wieder getan! Ich bin fertig! Ein emotionales Wrack. Und weiß nichts mehr mit mir anzufangen. Und dennoch bereue ich nichts. Der erste Teil der Krieg der Talente war natürlich heiß ersehnt und als ich endlich anfangen konnte (sogar pünktlich), hat Mira mich bereits innerhalb der ersten zwei Seiten gehabt.

Ich kann euch sagen, dass sie mich wieder einmal voll in ihren Bann gezogen hat. In der Erzählweise gibt es dieses Mal eine große Veränderung: Die Handlung wird nicht länger nur aus Meleks Sicht erzählt, sondern auch aus Eriks. Somit sind die Erzählstimmen nun auf beiden Seiten vorhanden und wir erfahren endlich, endlich, endlich etwas über die Faune vom Hohenfels!

Die Faune kennenzulernen, darauf hatte ich mich schon lange gefreut. Schon am Ende vom Bündnis wurden wir in ihre »Welt« unter der Erde eingeführt und nun wird der Hohenfels endlich neuer beleuchtet. Durch diese neue Sicht auf die Dinge hat sich auch meine Einstellung endgültig verändert. Die Faune sind wirklich cool. Vor allem Nayo, die mich seit ihrer ersten Erwähnung ein wenig an Ariel erinnert. Ihre Faszination für Dinge aus der »Sonnenwelt« ist einfach so niedlich. Sie gehört jetzt mehr noch als vorher zu meinen Lieblingscharakteren. Leviata wird mittlerweile auch von mir akzeptiert. So übel ist sie ja gar nicht. Außerdem gibt es eine neue Faun-Frau, die meiner Meinung nach noch wichtig wird: Luzilla. Fragt mich nicht, wieso, aber ich hab Angst, dass sich das Ganze zu einem Liebesfünfeck verwandeln wird.

Natürlich bleiben die Talente nicht im Hintergrund. Eriks Sicht auf das Geschehen ist eine erfrischende Abwechslung und nun möchte ich den armen Jungen einfach nur knuddeln. Ich seh ihn nach wie vor nicht an Meleks Seite, aber ich kann seine Gefühle jetzt besser verstehen und ich hoffe, dass er sein Happy End bekommt. Aber nicht mit Melek.

Apropos Melek. Sie ist … anders. Wirklich anders. Und ich weiß nicht, wie ich das finden soll. Irgendwie kommt es mir nicht richtig vor, dass sie sich für eine Seite entschieden hat. Zum Glück gibt es allerhand Andeutungen und zwei Bände warten noch darauf, gelesen zu werden. Da kann sich also noch viel tun und das sollte es auch.

Wie sieht es mit Mahdi aus? Niemand mag ihn. Das hat sich nicht geändert. Aber was er sich in diesem Band leistet, ist wirklich nicht mehr zu vertreten. Das sind die Momente, in dem ich wirklich mein Handy gegen die Wand pfeffern wollte (Aber es ist neu, deshalb hab ich mich doch beherrscht). Einen der neuen Generale, den wir kennenlernen, »Le Rouge« aus Frankreich hingegen konnte schon einige Sympathiepunkte sammeln. Er wird bestimmt auch noch wichtig werden.

Aber nun genug zu den Charakteren. Der neue Teil der Talente hat mich zerstört! Kaputt gemacht! Emotional verkrüppelt! Und ich liebe jede einzelne Sekunde davon! Diese emotionale Achterbahnfahrt ist die siebte in Folge und ich bin guter Dinge, dass es genauso toll weitergeht. Zwei Bände warten noch auf die #ArmeeDerTalente, denn der Krieg hat begonnen!

Fazit

Der erste Band des Krieges der Talente steht seinen Vorgängern wirklich in nichts nach. Eher wird Mira von Band zu Band besser! Die Handlung läuft auf ihr großes Finale zu und ich kann es kaum noch erwarten. Gleichzeitig hab ich aber auch ein wenig Angst. Noch nie ist mir eine Reihe so nah gegangen.

Bewertung

5/5 (Lieblingsbuch)


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