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Luca und Allegra I - Liebe keinen Montague

Bild von Anni-chan

Kurzbeschreibung

**Romeo & Juliet never die…**
Maskenbälle, unsternbedrohte Familiengeschichten und verfluchte Liebespaare kennt Allegra höchstens aus ganz alten Büchern, aber mit der Realität haben sie für sie nichts zu tun. Das ändert sich grundlegend, als sie bei einem Kurzurlaub am Gardasee erfährt, dass ihr Hotel von Nachfahren der Capulets geführt wird. Anscheinend ist ihre Fehde mit den Montagues auch nach Jahrhunderten noch intakt. Als sie aus purer Neugier die andere Seite des Sees erkundet, beginnen sich die Ereignisse unwillkürlich zu verdichten. Denn Allegra trifft auf Luca Montague und damit auf ihr magisches Schicksal…
(Quelle und Bildcopyright liegen bei Carlsen Impress)

Äußere Erscheinung

Es war Liebe auf den ersten Blick. Ich sah dieses wunderschöne Cover mit dem halben Frauengesicht, das von einer dunklen Maske bedeckt war, und war auf der Stelle verliebt. Das blasse Teint des Mädchens sowie der helle Hintergrund bilden einen wunderschönen Kontrast zu der dunklen Maske und auch der Titel ist ein wahrer Blickfang.

Meine Meinung

Dass ich Fan von Stefanie bin, muss ich wohl nicht mehr sagen, aber dass ich auch die Geschichte von Romeo und Julia liebe, wollte ich an dieser Stelle doch noch erwähnen. Auch hier ist Steffi Schuld, denn Luca und Allegra durfte ich vor gut sechs Monaten komplett testlesen und war damals schon begeistert.

Der Schreibstil ist genauso packend wie in ihren anderen Werken, nur dieses Mal schwingt ein Hauch von Drama mit, so dass einem öfter als gewohnt die Tränen kommen. Dazu kommt das italienische Flair des Gardasees, das auf der Stelle Fernweh weckt und dem Buch einen besonderen Touch verleiht.

Es geht in dem Buch um Allegra Casari, die als Italien stammt, aber in Deutschland aufwuchs, die mit ihrer besten Freundin einen Kurzurlaub nach Italien, zum Gardasee unternimmt. Aus dem harmlosen Wochenendtrip wird dann aber recht schnell eine Geschichte, die der von Romeo und Julia mehr als würdig ist. Sie lernt viel über ihre Familie und kommt mit einem uralten Fluch in Kontakt, der sie und ihre Liebe zerstören könnte.

Es gibt viele, wirklich viele Adaptionen von Romeo und Julia, doch keine konnte mich so sehr überzeugen und so sehr berühren, wie Luca und Allegra I – Liebe keinen Montague. Die Mischung von Romeo und Julia, was jedem bekannt sein sollte, und der römischen Mythologie, vor allem dem Mythos um Amor und Psyche, vielleicht nicht ganz so bekannt, aber nicht minder schön, zieht schon auf den ersten Seiten in seinen Bann. Und das Setting erst. Der Gardasee ist so liebevoll beschrieben, dass mich die Lust packt, selbst einen Spontantrip dorthin zu unternehmen, um mir die Handlungsorte selbst anzuschauen. Man merkt Steffi wirklich an, die sehr sie diese Gegend liebt.

Die Charaktere habe ich ebenfalls auf der Stelle lieb gewonnen. Allegra, die als gewöhnliches Mädchen aufwächst, akzeptiert die neusten Erkenntnisse, als hätte es nie eine andere Wahrheit gegeben. Kein Rumgejammer. Allegra weiß, was sie zu tun hat und sie macht es! Mut hat die Gute und kommt darüber hinaus noch sehr sympathisch rüber.

Luca ist ein Charakter, der einen wirklich zum Schwärmen bringt. Wer will auch keinen heißen Italiener, der Romeo und Julia zitieren kann? Allerdings gebe ich zu, dass mein Herz zwischen Alessandro, den Allegra im Hotel im Gardasee trifft, und Mattia, Lucas Cousin, obwohl beide eine kleinere Rolle als Luca innehaben, schwankt. Alessandro hat durch seine charmante Art bei mir gepunkt und wieso ich Mattia so toll finde – vermutlich weil auch Mercutio im Original mein Favorit war. Oder vielleicht auch wegen Band 2. *zwinker* Der erscheint übringens im August und ihr solltet ihn euch auf keinen Fall entgehen lassen.

Fazit

Die beste Romeo und Julia-Fantasy-Adaption, die ich je gelesen habe. Shakespeare trifft auf römische Mythologie und schafft dabei eine romantisch-dramatische Liebesgeschichte, die kein Augen trocken lässt. Kaufen! Lesen! Lieben!

Bewertung

5/5


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