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Der Silberachat

Bild von Anni-chan

Kurzbeschreibung

Als Eva Lykan nach langer Suche den mysteriösen Kendric Silberéich findet, erhofft sie sich Hilfe von dem charismatischen Alben. Doch der junge Mann hadert mit seinem Schicksal, denn er ist aus seiner Heimat Alveon verbannt und sitzt in der Menschenwelt fest. Trotzdem schließt sich das ungleiche Paar zusammen und macht sich auf die Suche nach dem Silberachat, einem Juwel, der endlich Evas Fluch lösen könnte. Denn Eva hütet ein Geheimnis – sie kann sich in einen Wolf verwandeln, hat aber keine Kontrolle darüber.
Der Übergang nach Alveon ist allerdings alles andere als leicht. Er verbirgt sich in einem Kunstwerk, das Yeats Gedicht „Stolen Child“ nachempfunden ist. Das Portal muss also erst einmal gestohlen werden, bevor Kendric es aktivieren kann. Trotz aller Bedenken lässt er sich auf dieses Unterfangen mit Eva ein und entfacht ein Gefühlschaos, mit dem keiner von beiden gerechnet hat.
(Quelle und Bildcopyright liegen beim Bookshouse Verlag)

Äußere Erscheinung

Das Cover ist in einem blassen orange und silber gehalten. Man sieht das Gesicht eines Mädchens (Eva), dass sich in einer innigen Umarmung mit einem Mann (Kendric) befindet. Ehrlich gesagt, spricht mich dieses Cover auf den ersten Blick nicht an, aber die Bookshouse-Bücher sind nicht zu unterschätzen und gleichen die Cover locker wieder aus.

Meine Meinung

Tanja Bern hat einen wirklich sehr angenehmen Schreibstil, der sich leicht und flüssig liest und einen schnell in die Geschichte eintauchen lässt. Erzählt wird aus der dritten Person, wobei die Geschichte immer mal zwischen Kendric und Eva hin und her springt.

Die Geschichte beginnt mit Eva, die die Villa findet, in der Kendric wohnt, denn sie braucht seine Hilfe, wie man aus dem Klappentext schon entnehmen kann. Ziemlich schnell übertreten die Beiden das Portal und in Alveon geht es dann erst richtig los. Geheimnisse werden enthüllt, es wird gekämpft, intregiert und zutiefst romantisch. Hach …
Viel kann/möchte ich zum Inhalt nicht verraten, den könnt ihr immerhin selbst nachlesen.

Tanja Bern hat mich richtig in Alveon eintauchen lassen. Mit den Figuren kann man einfach mitfühlen und mitfiebern. Einige Plot-Twists habe ich so nicht kommen gesehen und bin immer noch ein wenig geflasht. Eva und Kendric haben mir individuell, aber auch als Team zugesagt. Man merkt von Anfang an, der Alb und die Wandlerin sind sehr verschieden, aber Gegensätze ziehen sich nun mal an und zusammen sind sie unschlagbar.

Bei Kendric habe ich am Anfang noch ein wenig gehadert, wie ich ihn finden soll, aber sobald das Portal nach Alveon übertreten war, habe ich ihn einfach nur noch ins Herz geschlossen. Er handelt meist besonnen und ist damit das Gegenteil von Eva, die vor allem in Wolfsgestalt eher impulsiv und spontan handelt.

Obwohl der Silberachat Teil einer Reihe ist, empfinde ich das Ende des Buches aus zufriedenstellend. Einen richtigen Cliffhanger gibt es hier nicht. Zurück bleibt das typische Gefühl, wenn man ein gutes Buch beendet und die Fortsetzung gar nicht mehr erwarten kann.

Fazit

Ein überraschend gutes Buch mit neuen Ideen, die mich mitreißen konnten. Ich freue mich auf Band 2 »Blutsaphir«. Dafür vergebe ich gute 4 von 5 Schmetterlingen.

Bewertung

4/5

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