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Himmlisch verliebt

Bild von Anni-chan

Kurzbeschreibung

Eigentlich mag Lilith es ja im Himmel. Licht und Wärme umgeben sie, ihr fehlt es an nichts und es gibt immer genügend Neuankömmlinge, um sich nicht langweilen zu müssen. Dennoch wartet sie eigentlich nur auf eins: ihren ersten Schutzengel-Auftrag, der sie wieder zur Erde zurückbringen wird. Als ihr dann aber der fünfzehnjährige Computerfreak Elias zugeteilt wird, ist die Sache plötzlich komplizierter als gedacht. Denn Elias weckt nicht nur mehr als den notwendigen Beschützerinstinkt in ihr, er kann sie plötzlich auch noch sehen! Genau das hätte natürlich nicht passieren dürfen …
(Quelle und Bildcopyright liegen bei Carlsen Impress)

Äußere Erscheinung

Das Cover zeigt ein Frauengesicht in Pastellfarben hinter einem Schleier. Die obere Gesichtshälfte liegt im Schatten eines Engelsflügels. Darunter steht ganz schlicht der Titel.

Meine Meinung

Gestern habe ich das erste Mal von diesem Buch gehört und da es von Impress ist und über Engel handelt, musste ich es natürlich haben, nachdem ein anderes Engelsbuch des Verlags mich schon überzeugt hatte. Leider kam die Ernüchterung ziemlich bald.

Den Schreibziel fand ich ziemlich gewöhnungsbedürftig. Zu einfach und zu kindlich. Es fiel mir schwer, mich in die Geschichte einzufinden, was auch daran lag, dass beide Protagonisten gerade mal 15 Jahre alt sind. Vielleicht liegt es an mir, dass ich Probleme habe, mich mit so jungen Protagonisten anzufreunden, weil ich eine ganze Ecke älter bin, aber auch die Sprache der handelnden Personen konnte mich nicht überzeugen. Zu vulgär wurde mit stereotypischen Worten wie »Alter« und »Scheiße« umhergeworfen.

Handlungstechnisch war ich ebenfalls ein wenig enttäuscht. Ein Engel, der auf die Erde kommt, um dort einen Jungen zu beschützen und sich dann verliebt. Neu ist das nicht. Im Gegenteil: In einigen anderen Büchern ist es sehr viel besser umgesetzt worden als hier. Zunächst einmal hallte ich die beiden immer noch für zu jung und diese Gefühle kamen viel zu schnell. Sie waren dann einfach da und Lilith ist hin- und hergerissen. Sie weiß nicht, was sie tun soll und ändert ihre Meinung, ob sie sich zeigen oder sich distanzieren soll in den 134 Seiten bestimmt dreimal.

Den Zusammenhang zu dem Computerspiel kann ich leider ebenso wenig nachvollziehen, dennoch fand ich die Geschichte mit der kleinen Schwester von Elias Klassenkamerdin interessant und so kam endlich ein wenig Spannung und Schwung ins Buch. Das war leider erst im letzten Drittel und ab da ging es auch bergauf. Endlich hat es mich gepackt und das Ende war zwar offensichtlich, aber trotzdem echt schön.

Fazit

Süße Idee, aber das Potential hat das Buch nicht ausgeschöpft. Jüngere Leser dürften durch den kindlicheren Schreibstil und die geringe Seitenzahl aber mehr Spaß damit haben. Ich kann leider nur 3 Schmetterlinge vergeben.

Bewertung

3/5

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