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Und täglich ohne dich

Bild von Anni-chan

Kurzbeschreibung

Cian Callaghan bewegt sich am Abgrund. Er tötet, er kämpft, er verprasst Geld, als wäre das Leben nur ein Spiel. Natürlich hat Liz Angst vor ihm, als sie das erste Mal auf ihn trifft. Sie hofft darauf, dass er sie einfach wieder vergisst. Doch ihre jeweiligen Schicksale sind miteinander verwoben. Er wird sie nicht vergessen. Als sie schließlich sein dunkles Geheimnis erfährt, ist es fast schon zu spät für ihr Herz, sich gegen ihn zu entscheiden ... Können sie gemeinsam der Zeit entfliehen?
(Quelle und Bildcopyright liegen bei der Autorin)

Äußere Erscheinung

Das Cover ist in einem dunklen rot-schwarz gehalten. Es sind zwei Personen abgebildet. Ein Mann und eine Frau. Man kann nur ihre Köpfe sehen, wie sie sich aneinander schmiegen, wobei das Gesicht der Frau im Schatten liegt. Der Titel ist darüber plaziert. Die Titelschrift empfinde ich als sehr schön gewählt, da sie direkt ins Auge fällt und das Unendlichkeitszeichen als Symbol für die Zeitschleife gefällt mir auch sehr gut.

Meine Meinung

Mein erster Roman von J. S. Wonda hat mich direkt in seinen Bann gezogen. Sie schreibt unglaublich packend und erzählt die Geschichte realitätsnah im Präsens aus der Sicht von Liz, der Protagonistin. Die 360 Seiten folgen wie nichts und ich hinterlassen nichts als Lust auf die Fortsetzung.

Dachte ich am Anfang noch, es handelte sich um einen »gewöhnlichen« Contemporary bzw. New Adult-Roman – Ich hatte nämlich den Klappentext nicht gelesen – fühlte ich mich kurz darauf mit dem Phänomen einer Zeitschleife konfrontiert. So kann man theoretisch sagen, dass das ganze Buch an nur einem einzigen Tag stattfindet, der jedes Mal ein wenig anders verläuft und jedes Mal versucht Liz, einen Weg aus der Zeitschleife zu finden. Natürlich glaubt man ihr nicht, weil sich außer ihr (und Cian) niemand an die vergangenen Versionen dieses Tages erinnert.

Ich bin zwar immer noch verwirrt, weil die Herkunft der Zeitschleife erst gegen Ende ein wenig angesprochen wird, beginne doch so langsam zu verstehen, wie die Geschichte mit Liz und Cian zusammenhängt und vermute, dass wir mehr darüber im zweiten Band »Und täglich mit dir« erfahren werden.

Mit Liz als Protagonistin konnte ich mir sehr gut identifizieren. Steckt in einer Zeitschleife fest und könnte leben als gäbe es keinen Morgen und was macht sie? Jeden Tag ein anderes Buch lesen und versuchen, aus der Schleife herauszukommen. Empfinde ich als realistisch. Hätte ich auch so gemacht. Dennoch hat mir auch Cians Einfluss auf sie gefunden. Dieser lebt nämlich genau unter dem Vorsatz, dass es keinen Morgen gibt und holt das Vollste aus jedem Tag in seiner unendlichen Ewigkeit. Beide Charaktere sind sehr unterschiedlich und ergänzen sich dadurch perfekt. Ich hatte sehr amüsante Lesestunden mit ihnen.

Fazit

Ein unterhaltsamer Roman, der nicht nur Spaß macht zu lesen, sondern auch tiefgründig darauf aufmerksam macht, wie wenig wir unser Leben eigentlich wirklich leben.

Bewertung

5/5

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