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Klassisch aber mit Kanten

Bild von Zeliba

Cover

as Cover ist an die gleichnamige neue Serie angelehnt und ich muss gestehen, dass ich das sehr gut finde. Wirft man nämlich einen Blick auf die alten Cover, sieht man schnell das die ziemlich "aus der Mode sind" um es mal so auszudrücken. Da gefällt es mir so gleich viel besser.

Handlung

Es schien ein Tag wie jeder andere zu sein, an dem der Elcrys - der heilige Baum der Elfen - die Erwählten zu sich rief, um ihnen zu sagen, dass er starb. Die Mauer, welche die Dämonen in ihrer dunklen Welt hält, bröckelt längst. Vereinzelt haben sich diese dunklen Wesen bereits in die friedliche Welt geschlichen. Und ihr Plan ist klar. Sie müssen um jeden Preis die Wiedergeburt des Elcrys verhindern. Und dafür, dafür müssen die Erwählten sterben.
Amberle wird vom heiligen Baum der Elfen auserwählt, dessen Samenkorn zum Blutfeuer zu tragen. Ihr zur Seite wird der Heiler Will gestellt. Doch wie sie einen Ort finden sollen, an dessen Existenz sich niemand mehr erinnert, ist eine ganz andere Sache. Und die Dämonen sind nicht bereit, ihre Freiheit so kampflos aufzugeben.

Schreibstil

Man merkt gleich das dieses Buch aus den Anfängen des Autors stammt. Sprachlich ist der Stil noch nicht ganz ausgereift und gerade zu Beginn schleichen sich dann ziemlich lange Sätze ein. Davon sollte sich der interessierte Leser aber nicht abschrecken lassen. Es bessert sich. Vielleicht gewöhnt man sich auch daran, denn die Geschichte hat trotz der auftretenden Schwächen doch einfach seinen Charme.
Die meiste Zeit verfolgt man dabei Will und Amberle, macht jedoch auch Mal kleine Abstecher zurück ins Königreich der Elfen, welche sich auf den Ansturm der Dämonen vorbereiten. Manche Charaktere werden da leider meiner Meinung nach nicht tief genug angeschnitten.
In der Mitte fehlte mir beim Kampf mit den Dämonen so ein wenig der "Pfeffer", wenn ich das Mal so ausdrücken darf.

Charaktere

Amberle und Will sind im Grunde jene Charaktere, denen man im Buch am meisten Zeit widmete. Das der Autor es dennoch nicht schaffte ihnen wirklich leben einzuhauchen, ist etwas schade gewesen. Besonders Amber war mir als Chara ein wenig zu schwach gehalten. Sie war ein "richtiges Mädchen" wenn ich das Mal so ausdrücken darf. Nett und süß und wirklich sympathisch, aber eben nicht unbedingt so jemand, dem man die Rettung der Welt zutrauen würde.
Will ist da der gleiche Gegenpart. Er ist manchmal - oft - ziemlich unüberlegt und denkt selten bis zum nächsten Schritt. Das bringt so manche chaotische Situation mit sich. Aber auch er ist eben nicht der typische Held. Kein schwertschwingender Irrer oder dergleichen. So sind beide eben Mal anders als der Rest, der einen gerne überall begegnet.
Die Nebencharas - selbst der Druide - blieben mir etwas zu farblos. Hier hätte man einfach mehr herausholen können.

Meinung

Die Shannara-Croniken hat sicher schon der ein odere andere im TV gesehen. In wie weit nun Buch und Serie übereinstimmen, kann ich so leider noch nicht sagen, da ich erst einmal das Buch lesen wollte, ich ich mir die Serie zu Gemüte führe. Rein vom Trailer her, sehe ich da aber schon gewaltige Unterschiede. Ob das nun gut oder schlecht ist, wird sich wohl zeigen.
Das Buch ist auf jeden Fall des Lesens wert, auch wenn es Schwächen aufweist. Seien es nicht ganz so 100% durchdachte Charas, manchmal etwas selten "Dumme" Entscheidungen oder diese Kampflängen.
Das einzige was mich wirklich ärgerte war das Ende. Zuviel darf ich natürlich nicht verraten, nur so viel sei gesagt. Das Ende-Ende hat mich nicht gestört, die Sache mit Will dann aber gewaltig. ^-^
Ach ja, und was da im Hintergrund auf dem Cover ist, hat das Buch mir leider nicht verraten. ich vermute mal in der Serie kommt die Auflösung.


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