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Eismädchen

Bild von huckleberryfriendz

Bei „Eismädchen“ von Kate Rhodes handelt es sich um den dritten Fall für Alice Quentin, die als Psychologin der Londoner Polizei zur Seite steht. Diser Krimi ist in sich abgeschlossen und man muß zum besseren Verständnis die beiden Krimis davor nicht gelesen haben.

Ein Serientäter entführt Mädchen, bekleidet sie mit „Findelkindnachthemden“, tötet sie und hinterläßt sie an besonderen Fundorten. Alles erinnert an die Taten des Serienmörders Kinsella, der schon seit 20 Jahren im Hochsicherheitstrakt einer Psychatrie einsitzt und früher zur Leitung einer Schule und eines Findelheims gehörte. Kinsella scheint mit dem Nachahmungstäter in Kontakt zu stehen und seine Umwelt zu manipulieren. Alice Quentin führt Gespräche mit Kinsella, der sich sonst eher schweigsam gibt und ihr im Gegenzug für ein paar Informationen ihre Geheimnisse entlockt. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, für Quentin auch nicht ganz ungefährlich....

Die Geschichte wurde in sich schlüssig und spannend erzählt; viele Spuren wurden gelegt und bis zum Schluß hat der Leser mehrere Verdächtige im Visier. Auch mich hat die Geschichte etwas an „Das Schweigen der Lämmer“ erinnert. Viel störender aber fand ich die vielen Rechtschreib- und Grammatikfehler; die Zeitsprünge bei einer zeitlich kontinuierlich weitererzählten Geschichte konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen ( Opfererlebnisse im Präsens, die erzählten Ermittlungsschritte darauffolgend immer im Imperfekt). Einmal wurde einer Person auf einer Seite ein zweiter Name zugeschrieben ( auf S. 352 heißt Lauren in einem Satz auf einmal Sonja). Solche Fehler irritieren mich doch sehr und nehmen mir einen Teil des Lesespaßes, wofür ich dann auch einen Stern einbehalte.

Fazit: spannend bis zum Schluß, aber leider mit vielen sprachlichen Fehlern; sonst gut erzählt.

4/5 ****


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