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Emily lives loudly

Bild von Anni-chan

Titel: Emily lives loudly
OT: /
Autor: Tanja Voosen
Verlag: Carlsen Impress
Ausstattung: E-Book
Seiten: 340
Preis: 3,99 € (D)
ISBN: 978-3-646-60072-8
Erscheinungstag: 7. August 2014

Reihe: /

Kurzbeschreibung

Verliebe dich in den besten Freund deines Bruders! Ausgerechnet über dieses Klischee möchte die siebzehnjährige Emily einen Film drehen. Und ganz klar selbst die Hauptrolle darin übernehmen. Nicht so klar ist allerdings, was daraufhin passiert. Wer könnte denn auch ahnen, dass Klischees nicht immer klischeemäßig verlaufen und dass dunkle Geheimnisse selbst dann ans Licht kommen, wenn man es mehr als alles andere verhindern will … Und wieso taucht Austin, der gutaussehende, aber absolut nicht vertrauenswürdige Bad Boy der Schule, plötzlich überall da auf, wo Emily ist? Aber ihr Blog heißt ja nicht umsonst »Emily lives loudly« und ist der perfekte Ort, um das alles sich und den anderen zu erklären.
(Quelle und Bild-Copyright beim Verlag)

Äußere Erscheinung

Das Cover hat einen türkisen Hintergrund, auf dem in bunten Lettern groß der Titel zu sehen ist. Drum herum sind eine Menge verrückte Kleine Kritzelein, wie man sie im Unterricht malt, wenn einem langweilig ist. Ich finde, allein das Cover ist schon das Aushängeschild für Emilys lautes Leben und strahlt eine gewisse Fröhlichkeit und Verrücktheit aus.

Meine Meinung

Schreibstil:
Auch in ihrem Impress-Debüt schreibt Tanja sehr humorvoll. Die ganze Geschichte ist statt in Kapitel in Ereignisse unterteilt, die von Emily selbst nicht nur erzählt werden, sondern eigendlich Blogposts sind, die sie schreibt, um sie am Ende alle gleichzeitig zu veröffentlichen.
Das wirkt sich natürlich auch auf den Schreibstil aus, der wirklich sehr Blogpost-artig ist, wobei Tanja als Buchbloggerin natürlich auch Erfahrungen hat.

Handlung:
Es geht mit dem ersten Blogpost los, den Emily verfasst: Ihre Bewerbung für die Kunstschule, auf die sie unbedingt möchte, ist leider nicht gut angekommen und jetzt soll sie einen neuen Film zum Thema Liebe drehen. Da sie der Meinung ist, dass es so viele Klischees in diesem Thema gibt, hat sie sich das Klischee »Verliebe dich nie in den besten Freund deines Bruder« herausgepickt.
Da ist diesen besten Freund aber nicht kennt, muss sie zunächst dafür sorgen, dass sie in eine Klasse kommen. Auftritt: Austin Baker, der ihr noch einen Gefallen schuldet.

Während Emily versucht, Brick (besagter bester Freund) und sich selbst dazu zu bringen, sich ineinander zu verlieben, drängt sich Austin immer mehr ins Bild und dann gibt es ja noch diese dunklen Geheimnisse aus dem Klappentext.

Wer jetzt denkt, dass dieser Ausdruck zu überdramatisiert ist: Nope, das, was da rauskommt, ist wirklich ziemlich heftig und die Zusammenhänge verdammt komplex.
Aber keine Sorge, diese Geheimnisse nehmen nicht den Großteil der Handlung für sich ein. Das Hauptaugenmerk liegt immer noch auf dem »Experiment« und auf Emilys lautem Leben.

Charaktere:
Wie bereits alle von Tanjas Protagonistinnen konnte Emily mich auch wieder überzeugen. Sie ist schlagfertig und sarkastisch und lässt sich von niemdem auf der Nase herumtanzen. Ihre Schlagabtäusche mit Austin sind daher immer einen Lacher wert.
Außerdem hasst sie Klischees über alles und das passt auch zu ihr: Denn sie ist absolut kein Klischee einer Protagonistin, was sehr erfrischend ist.

Brick ist der beste Freund von Emilys Bruder Parker und man erfährt zunächst nur, dass er ein Auslandsjahr in Irland verbracht hat und etwas in seiner Schulakte steht, dass ihn mit Emily verbindet. (Ha! Die Schülerakte wird euch einige Nerven kosten!) Im Verlauf des Buches habe ich ihn und seine Art einfach lieb gewonnen, obwohl ich einen schweren Start mit ihm hatte. Er ist freundlich und zuvorkommend und die Sache mit den Anti-Dates ist noch mal ein Fall für sich.

Austin mochte ich aber doch lieber. Er ist dieser klischeehafte Bad Boy, der immer in kriminelle Machenschaften verwickelt ist, eine Lederjacke trägt und immer einen frechen Spruch auf den Lippen hat. Auch er ist schlagfertig, weshalb er und Emily sich in dieser Hinsicht auf Augenhöhe begegnen.
Trotz seines Bad-Boy-Images ist er ein unglaublich sympathischer Charakter, den ich gleich ins Herz geschlossen habe.

Fazit

Eine unglaublich süße Geschichte, die mit unvorhergesehenen Wendungen aufwartet und mich einfach nur gefesselt hat.

Bewertung

5/5

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