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Abbruchbericht: Das Juwel

Bild von Anni-chan

Titel: Das Juwel – Die Gabe
OT: The Jewel
Autor: Amy Ewing
Verlag: Harper Teen
Ausstattung: Hardcover
Seiten: 358
Preis: US $17,99
ISBN: 978-0-06-223579-4
Erscheinungstag: 2. September 2014
Reihe: The Lone City – Band 1

Abgebrochen auf Seite 130

Kurzbeschreibung

The Jewel means wealth, the Jewel means beauty—but for Violet, the Jewel means servitude. Born and raised in the Marsh, Violet finds herself living in the Jewel as a servant at the estate of the Duchess of the Lake. Addressed only by her number—#197—Violet is quickly thrown into the royal way of life. But behind its opulent and glittering facade, the Jewel hides its cruel and brutal truth, filled with violence, manipulation, and death.
Violet must accept the ugly realities of her life . . . all while trying to stay alive. But before she can accept her fate, Violet meets a handsome boy who is also under the Duchess's control, and a forbidden love erupts. But their illicit affair has consequences, which will cost them both more than they bargained for. And toeing the line between being calculating and rebellious, Violet must decide what, and who, she is willing to risk for her own freedom.
(Quelle und Bild-Copyright beim Verlag)

Meine Meinung

Ich möchte niemandem zu nahe treten. Es ist, wie ihr dort lesen könnt, nur meine Meinung und ich will sie niemandem aufzwingen.

Schreibstil:
Der Schreibstil hat mich überhaupt nicht gepackt, was aber nicht unbedingt an dem Stil an sich liegt, sondern daran, dass das Buch aus Violets Sicht erzählt wird und Violet wohl eine der schlaffesten und langweiligsten Figuren ist, die ich jemals kennenlernen durfte (Dazu später mehr.).
Es wird zwar immer ausführlich beschrieben, wo wir uns gerade befinden und wie es dort aussieht, aber ein wenig ist es doch zu viel des Guten. Die Beschreibungen sind einfach zu lang und wirken in meinen Augen einschläfernd.

Thematik
Soweit ich das nach 130 Seiten beurteilen kann, gibt es in dieser dystopischen Welt bestimmte Menschen, die besondere Fähigkeiten haben. Sogenannte Surrogates. Surrogates sind immer weiblich und wenn sie als solche diagnostiziert werden, werden sie in eine der vier Einrichtungen gebracht, wo sie lernen sollen, mit ihren Kräften umzugehen. Im Groben können Surrogates Dinge mit ihrem Willen verändern und das ist immer verdammt schmerzhaft und auch lebensbedrohlich.
Wenn sie dann alles beherrschen, geht es zu der Auktion, wo sie an Adelsleute vertickt werden. Jep, ihr habt richtig gehört. Die werden einfach verkauft, wie Ware. Der Höchstbietende gewinnt.
Wenn es um die Fähigkeiten gehen würde, könnte ich das ja noch so halb verstehen (aber nicht akzeptieren), aber es geht ja eher darum, dass die Adligen wohl irgendwie keine eigenen Kinder bekommen können und die immer weiblichen Surrogates das dann übernehmen müssen.
Ich meine, Hallo? Geht’s noch?
So viel zur Thematik.

Charaktere:
Die Protagonistin ist Violet Lasting, die zu Beginn kurz vor ihrer Auktion steht. Dort bekommt sie eine Nummer zugewiesen – 197. Ab diesem Zeitpunkt an, existiert ihr Name quasi nicht mehr. Sie ist eigentlich dann kein Mensch mehr, sondern … Ware eben.
Und was macht sie? Sie nimmt das hin.
Vier Jahre war sie in der Einrichtung Southgate, ohne ihre Familie sehen zu dürfen. Es war wie ein richtiges Gefängnis und dann wird sie verkauft und ihre »Besitzerin« ist nicht mal besonders nett (wenn sie es wäre, würde sie vermutlich keine Menschen kaufen -.-).
Und Violet macht einfach alles mit. Sie widerspricht nicht einmal und das macht sie zur wohl langweiligsten Protagonistin ever.
Wer will denn schon über das ach so schreckliche Leben der Violet Lasting lesen, wenn selbst eigentlich nichts Aufregendes passiert und nicht mal die Protagonistin was her macht.
Wie ihr wisst, mag ich es, wenn Protagonisten rebellisch sind und richtig was drauf haben. So richtige Kick-Ass-Heldinnen eben.
Und Violet ist das irgendwie … ganz und gar nicht. Ich habe ihr 130 Seiten gegeben, um mich zu überzeugen und das war ehrlich lang genug.
Nein, Violet, ich muss leider aufgeben.

Fazit

Die Thematik schon schon krass und hätte interessant werden können, wenn nicht diese verdammt langweilige Protagonistin alles heruntergezogen hätte.
Das Juwel ist ja sowieso ein Top-oder-Flop-Buch und bei mir ist es leider gefloppt. Trotzdem gibt es ja eine Menge Leute, die es sehr gut fanden. Das solltet ihr einfach für euch entscheiden, aber bei mir gewinnt dieses Buch keinen Blumentopf.

Bewertung

0/5

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