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Charlie und der große gläserne Fahrstuhl

Bild von warmerSommerregen

Der große gläserne Fahrstuhl in den Weiten des Alls…

Gerade erst hat Charlie erfahren, dass ihm bald schon die große Schokoladenfabrik Willy Wonkas gehören soll. Mit dem gläsernen Fahrstuhl, der in jede beliebige Richtung zu fliegen in der Lage ist, will nun Willy Wonka mit Charlies gesamter Familie in eben dieser Landen. Jedoch benötigt es eine hohe Geschwindigkeit, um das Dach durchbrechen zu können, weswegen sich der Fahrstuhl immer weiter in die Lüfte schwingen muss. Doch geschieht hierbei ein Unglück: Der gläserne Fahrstuhl gerät in die Erdumlaufbahn.
Die Gefahr dort oben ist groß, schließlich können zu jeder Zeit schwere und schnelle Gegenstände gegen die Glaswand fliegen.
Als wäre das nicht schon abenteuerlich genug tut sich noch eine weitere Gefahr auf. Denn das bald eröffnende “Raumhotel USA” wird von Außerirdischen heimgesucht. Und keineswegs von in Frieden Kommenden, sondern von den gefährlichen gewürmten Nilchen. Diese können ihre Opfer mit ihren Stachelzapfen töten..
Selbstverständlich beschließt die bunt gemischte Gruppe den sich an Bord befindenden Astronauten Shanks, Showler und Shucksworth zu helfen und sie von den gewürmten Nilchen zu befreien. Doch dies gestaltet sich schwieirger als gedacht.

“Charlie und der große gläserne Fahrstuhl” schließt nahtlos an seinen Vorgänger “Charlie und die Schokoladenfabrik” an, sodass man direkt in die Geschichte geworfen wird. Wie auch schon beim letzten Buch ist auch beim zweiten Teil der Reihe der Schreibstil sehr humorvoll, sodass sich das Buch locker-leicht lesen lässt.
Wert- und Moralvorstellungen werden ohne den berühmten erhobenen Zeigefinger, dafür aber anhand von skurrilien Situationen und einem guten Stückchen Humor, vermittelt.
Allerdings muss ich sagen, dass mir der erste Teil um ein vielfaches besser gefallen hat. Ich habe nicht nur die vielen wunderbaren und ausgefallenen Ideen Willy Wonkas und die ebenso geheimnissvolle wie auch berühmte Schokoladenfabrik, die gegen Ende des Buches wieder zum Schauplatz wird, vermisst, sondern auch die Neugierde weiterzulesen war nicht so stark. Zeitweise war das Abenteuer etwas langatmig- trotz des Schreibstils.
Trotzdem denke ich, dass man dieses Buch lesen sollte, vor allem da zum Ende des ersten Buchs noch Fragen offen bleiben. Darüber hinaus gefällt es mir, wie gezeigt wird, dass die Kinder Kinder sein sollten, Unfug machen sollten und wie wichtig es ist einfach mal nur Spaß zu haben. Denn wie schon Willy Wonka sagte:

“Ein bisschen Unfug dann und wann schätzt gerade auch der klügste Mann.” (S. 83)

Alles in allem bin ich von diesem Buch etwas enttäuscht, da ich mir wieder ein fröhliches bonbonbuntes Buch erhofft hatte, das wieder einige weitere Geheimnisse der berühmten Schokoladenfabrik lüftet. Dennoch sind mit diesem Buch ein paar unterhaltsame Lesemomente sicher.

3.5 / 5 Sterne


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