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Irrlichter: Das Licht zwischen den Welten (Pia Hepke)

Bild von LieLu

Die Autorin

Pia Hepke wurde 1992 in Oldenburg geboren. Schon immer haben sie Büchern begeistert. Nicht selten kommt es vor, dass sie zu einem wahren Lesemarathon aufbricht. Dann wird bis spät in die Nacht gelesen und die Bücher werden regelrecht verschlungen. Ansonsten verbringt Pia ihre Zeit gerne mit ihren beiden Pferden und ihrem Hund. Diese müssen öfters als Foto- oder Malobjekte herhalten. Da es ihr an Fantasie nicht mangelt, liegt es nahe die vielen Ideen auch in schriftlicher Form aufs Papier zu bringen. Was sie als 15-jährige erstmals verfasste, wurde in den folgenden Jahren mehrmals überarbeitet, bis es zu ihrem ersten Roman herangewachsen ist.

Irrlichter

Nicole will ihrem besten Freund Simone eigentlich nur beweisen, dass es keine Irrlichter gibt und auch die blauen Lichter nachts auf dem Friedhof sicher nicht mehr als Einbildung sind. Als sie eines nachts jedoch auf dem Friedhof ist, lernt sie Wrin kennen. Dieser versprüht nicht nur ein blaues Licht, sondern erklärt ihr auch, dass es sehr wohl Irrlichter gibt. Nicole fühlt sich unweigerlich zu dem seltsamen Jungen hingezogen und die beiden treffen sich öfter. Eines Tages lernt Nicole andere Irrlichter kennen, welche sie vor den Treffen mit Wrin warnen. Doch das Mädchen versteht nicht wieso, bis Wrin eines Tages spurlos verschwindet. Nicole ist verzweifelt und begibt sich auf der Suche nach dem Irrlicht in große Gefahr…

Fazit

Ein angenehmer und spannender Kurzroman, mit knapp 175 Seiten, rund um Fantasywesen, von welchen man nicht so häufig in Romanen liest. Nicole ist eine angenehme Protagonistin, welche mit normalen Teenager-Problemen zu kämpfen hat. Nachdem sie Wrin kennengelernt hat, muss sie ihn einfach wiedersehen. Sie fühlt sich von ihm magisch angezogen. Wrin selbst, lebt zusammen mit anderen Irrlichtern, eigentlich nicht wirklich auf dem Friedhof. Nur zu bestimmten Anlässen treffen sie sich an bestimmten Orten. Interessant fand ich auch Wrins freunde Nim und Shela. Die beiden brachten ein wenig Abwechslung in die Treffen von Nicole und Wrin.

Schreib- und Erzählstil des Romans fand ich ansprechend und locker, sodass man als Leser keine Schwierigkeiten hatte, dem Verlauf der Handlung zu folgen. Schade fand ich, dass die Protagonisten meist von den Charakteren her, an der Oberfläche blieben und wenig tiefe aufwiesen. Daher überraschte mich das unerwartete Ende dann doch ziemlich, welches ich sehr emotional fand. Auch die Beschreibungen der Handlungsorte fand ich weniger gut ausgeschmückt. Letztlich dreht sich der gesamte Roman nur um ein Thema, welches immer wieder im Mittelpunkt steht.

Alles in allem ein gelungener Roman, welcher mit vor allem durch seinen einfachen Schreibstil zugesagt hat. Das Buch konnte mich unterhalten und auch den Spannungsaufbau fand ich nicht schlecht. Einige Punkte hätten sicher mehr ins Detail gehen können, trotzdem fand ich den Roman sehr angenehm.

http://immer-mit-buch.blogspot.de/2015/09/irrlichter-mal-etwas-andere.ht...


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