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Engelsstaub

Bild von Anni-chan

Titel: Engelsstaub
OT: /
Autor: Anne-Marie Jungwirth
Verlag: Carlsen Impress
Ausstattung: E-Book
Seiten: 287
Preis: 3,99 € (D)
ISBN: 978-3-646-60145-9
Erscheinungstag: 7. Mai 2015

Reihe: /

Kurzbeschreibung

Jade Brooks ist ein Nerd. Mit Mädchenkram, Partys und schicken Klamotten hat sie nicht viel am Hut, ihr Herz gehört der Wissenschaft und ihrem verstorbenen Vater. Zumindest bis sie auf den vermeintlichen Bad Boy und Rockmusiker Caspar Sinclair trifft. Doch kurz bevor es zwischen dem ungleichen Paar ernsthaft zu knistern beginnt, wird Jades Leben durch einen Autounfall ein jähes Ende gesetzt. Als sie sich kurze Zeit später als Engel im Himmel wiederfindet, prasseln die Ereignisse auf sie nieder: Ausgerechnet sie soll im Engelsheer der Matchmaker als Liebesengel dienen, von ihrem Vater fehlt jede Spur und der junge Mann, den sie verkuppeln soll, ist kein Geringerer als Caspar Sinclair...
(Quelle: Carlsen)

Äußere Erscheinung

Das Cover ist in Blautönen gehalten, wobei der Hintergrund eher dunkel ist und auf der rechten Seite im Vordergrund ein Mädchen mit Engelsflügeln (die übrigens nicht zur Story passen, nach der Jade gar keine Flügel hat) in hellblaen Licht erstrahlt. Der Engelsstaub, der für die Geschichte eine wichtige Rolle spielt, ist auf dem Cover auch sehr schön zur Geltung gebracht.
Der Titel steht in elegantgeschwungener Schrift in weiß in der Covermitte, wo er einfach nur toll aus. Ich muss sagen, trotz der Beschränkung in farblicher Hinsicht gefällt mir das Cover ausgesprochen gut, weiß es einfach echt … himmlich aussieht. Es passt zu Engeln.

Warum ich es gelesen habe

Da gibt es eigentlich viele Gründe für. Einer davon ist der Verlag. Das Carlsen Impress-Label ist ja mein Lieblingsverlag und auch das Cover hat mich auf der Stelle angesprochen. Der Klappentext hat dann den Rest erledigt und da ich sowieso schon ein gewaltiger Fan von Büchern über Engel bin, war mein Haben-Will-Mechanismus ausgelöst.

Meine Meinung

Schreibstil:
Anne-Marie Jungwirth schreibt schön flüssig, was, wie mir in letzter Zeit aufgefallen ist, bei den meisten Carlsen-Impress-Autoren der Fall ist. Sie erzählt die Geschichte aus der Sicht von Jade Brooks, der Protagonistin, und bringt Jades Denkweisen sehr authentisch rüber. Auch den Himmel beschreibt sie sehr … (Naja, ich bin noch nie da gewesen. Woher will ich also wissen, wie es aussieht? xD) … anstrebenswert. Außerdem legt sie gegen Ende vor allen Dinge eine solche Emotionalität hin, dass ich dieses Buch wirklich mit Morgentau vergleichen muss. Es hat einfach einfach emotional aus der Bahn geworfen. Aber das, in der bestmöglichen Art und Weise.

Handlung:
Es geht in dieser Geschichte um Jade, die als wissenschaftsbegeisterter Nerd bei ihrer Model-Mum und ihrem Wissenschaftler-Dad aufwächst. Leider ist letzterer zu Beginn des Buches bereits verstorben und Jade, die nie einen engen Draht zu ihrer Mutter hatte, lässt ihren Frust bei ihrem Wissenschaftsprojekt aus. So weit so gut. Nach einem legendären Sieg beim Hockey (Sie spielt Hockey!) geht sie mit ihren Teamkameradinnen noch aus (Gegen ihren Willen) und sieht dort Caspar Sinclair auf der Bühne, der sie dann später auch nach Hause bringt. Von da an sehen die beiden sich öfters, da Caspar sich bereit erklärt hat, ihre Mäuse für ihr Projekt bei sich aufzunehmen. Schnell kommen sich die beiden näher, aber nicht zu nahe. Und dann … stirbt Jade.
Dumm gelaufen, würde ich sagen. Ich möchte auch nicht mehr verraten, denn die Geschichte, die sich nachvollgend in Himmel und Erde abspielt, sollte man einfach selbst gelesen haben. Witzig, intelligent und unglaublich herzzerreißend geschreiben, zieht Anne-Marie Jungwirth einfach die Leser in ihrer Geschichte und lässt sie erst nach der letzten Seite tränenüberstöhmt zurück. Ich bin jetzt noch ganz aufgewühlt.

Charaktere:
Jade Brooks ist ein Nerd. Ha. Ich habe meine Charabeschreibung mit dem gleich Satz wie dem Klappentext gestartet, aber es ist nun mal die treffendste Beschreibung. Sie interessiert sich für Wissenschaft und hatte ein enges Verhältnis zu ihrem Vater, der sie all das gelert und ihr Interesse dafür geweckt hat. Durch die Wissenschaft hat sie gelernt, nichts so hinzunehmen und alles zu hinterfragen, was ihr im Himmel noch einige Probleme beschert. Sie hat einen Dickkopf und Humor, was sie von Anfang an sehr sympathisch wirken lässt, so dass die 287 Seiten des Buches beinahe zu wenig wirken.

Von Caspar hatte ich mir mehr den Bad Boy erwartet, wie der Klappentest verspricht. Den habe ich nicht bekommen. Dafür gab es einen äußerst charmanten, süßen Typen, den ich sehr gerne mochte, auch wenn ich manchmal das Gefühl hatte, er hat vollkommen den Verstand verloren. Klar, das Mädchen, in das er sich verliebt hatte, ist tot und steht jetzt auf einmal als Engel in seinem Zimmer. Warum nicht? Ich hätte das nicht auf Anhieb geglaubt, aber hey, ein klein wenig Gutglaube ist ja nicht verkehrt.

Auch Jades besten Freund mochte ich. Theo und Jade kennen sich schon seit Jahren und er ist genauso ein Nerd wie sie. Darüber hinaus zockt er Videospiele ohne Unterlass und ist ein ziemlich begabter Hacker. Er war mir gleich sympathisch. Vor allem, weil man gleich gemerkt hat, dass er selbst viel lieber mehr für Jade wäre, als sie von ihm wollte. Der Arme. Da habe ich immer Mitgefühl.

Fazit

Witzig, charmant und definitiv eine etwas andere Engelsgeschichte.

Bewertung

5/5

Die Rezi gibt's auch hier: http://anni-chans-fantastic-books.blogspot.com/2015/09/rezension-engelss...


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