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Trial by Fire

Bild von Anni-chan

Titel: Everflame – Die Feuerprobe
OT: Trial by Fire
Autor: Josephine Angelini
Verlag: Feiwel and Friends
Ausstattung: Paperback
Seiten: 374
Preis: $9,99 USD
ISBN: 978-1-250-06757-9
Erscheinungstag: 2. September 2014

Reihe: Worldwalker-Trilogy
Trial by Fire (Everflame – Feuerprobe)
Firewalker (Everflame – Tränenpfad)
Traitor’s pyre (Everflame #3)

Kurzbeschreibung

This world is trying to kill Lily Proctor. Her life-threatening allergiesmake it increasingly difficult to live a normal life, and after a completely humiliating incident ruins her first (and perhaps only) real party, she's ready to disappear.
"Come and be the most powerful person in the world."
Suddenly, Lily finds herself in a different Salem. One overrun with horrifying creatures and ruled by powerful women--including Lillian, this world's version of Lily.
"It will be terrifying. It was for me."
What made Lily weak at home, makes her extraordinary here. It also puts her in terrible danger. Faced with new responsibilites she can barely understand and a love she never expeceted, Lily is left with one question: How can she be the savior of this world when she is literally her own worst enemy?
(Quelle: Goodreads)

Äußere Erscheinung

Das Cover ist in vielen verschiedenen Grautönen gehalten, die eine große Zitadelle zeigen, die sich im Salen in der Parallelwelt befindet. Im Vordergrund sieht man ein Mädchen mit langen rötlich-schimmernden Haar und einem einfachen hellen Kleid, die auf die Flammen eines Feuers zugeht. Das Feuer ist das einzige auf dem Cover, das nicht in einem Grauton gehalten ist und damit der Hingucker mit dem hellen rot und gelb.
Der Titel ist in der oberen Hälfte des Covers in silbernen Großbuchstaben geprägt, wobei die i-Punkte in Flammen stehen.
Mir gefällt das Cover sehr gut, da es die düstere Stimmung des ‚anderen‘ Salems einfängt. Was mir aber nicht ganz zusagt, ist die Frisur des Cover-Models, denn Lily hat nur am Anfang lange Haare und die sind nicht glatt. Da haben die Cover-Designer nicht ganz aufgepasst.

Warum ich es gelesen habe

Vielleicht wisst ihr es ja schon, aber Josephine Angelinis Göttlich verdammt hat mich lesesüchtig gemacht. Helen und Lucas waren die ersten Romanhelden, die mich begleitet haben und deshalb wird Josephine Angelini immer einen Ehrenplatz in meinem Herzen haben. Und ihre Bücher natürlich auch. Trial by Fire lag jetzt seit Dezember auf meinem Sub, weil ich es nicht beenden und dann ewig auf die Fortsetzung warten wollte.
Außerdem habe ich letzte Woche auf meinem Blog euch, meine lieben Leser gefragt, welches Sub-Buch ich in diesem Monat lesen soll und ihr habt euch für diese hier entschieden. Hiermit: Aufgabe erfüllt!

Meine Meinung

Schreibstil:
Ich hatte vollkommen vergessen, dass Josephine Angelini in der dritten Person schreibt, wie sie es auch schon in der Göttlich-Trilogie getan hat, und obwohl ich das eigentlich nicht mag, hat es mich hier nicht im Geringsten gestört. Innerhalb weniger Seiten war ich vollkommen in der Geschichte versunken und die Seiten sind nur so geflogen. Josephine Angelini schreibt sehr bildhaft, was es leichter macht, sich die Parallelwelt, die sie erschaffen hat, vorzustellen. Die Passagen, wenn sie zwischen den Handlungsstrang von Lily und dem, was bei Lillian los ist, hin und her springt, sind durch Absätze getrennt. Ansonsten gibt es eher wenige Absätze.
Was mir ebenfalls beim Lesen der Göttlich-Trilogie nicht aufgefallen ist, ist, dass Josephine Angelinis Bücher nicht sonderlich kapitelleserfreundlich gestellt sind. Auf den 374 Seiten gibt es gerade mal 15 Kapitel, das macht eine durchschnittliche Seitenzahl von ca. 25 Seiten und das ist schon eine ganze Menge, finde ich.

Handlung:
Die Geschichte dreht sich um Lily Proctor, ein Mädchen mit schweren Allergien, die ihr das Leben schwer machen. Außerdem hat ihr Vater ihre Familie verlassen, ihre Mutter ist verrückt und ihre große Schwester auf dem College. Zum Glück hat Lily ja ihren besten Freund, Tristan, den größten Aufreißer, den es gibt. Nachdem sie ihn allerdings auf einer Party mit einer Ex im Badezimmer erwischt, wars das mit der Freundschaft und Lily hört eine Stimme in ihrem Kopf, die sie bittet, zu ihr zu kommen. Lily stimmt zu und findet sich prompt in einem anderen Salem wieder, als das, was sie kennt.
Ein vielversprechender Einstieg fand ich und tatsächlich ging es von da aus steil bergauf. Lily trifft in dieser Parallelwelt auf Versionen von Tristan und ihrer Schwester, Juliet, aber auch auf die Version von sich selbst, Lillian, die die Stadt eisern tyrannisiert regiert. Die Geschichte geht weiter und Lily trifft auf Rowan, der anscheinend kein Equivalent in ihrer Welt hat und erfährt mehr über sich und diese Welt als sie je für möglich gehalten hätte.
Josephine Angelini hats schon wieder getan. Sie hat eine unglaubliche Welt gesponnen, in der nichts so ist wie auf der Erde. Hexen regieren, Wissenschaft wird verfolgt. Ohne Hexen gibt es keine Energiequellen und schreckliche Kreaturen lauern in den Wäldern außerhalb der Dreizehn (einzigen) Städte, aber diese Hexen sind nicht etwa so wie Bibi Blocksberg, nein, so funktioniert das ganze nicht. Die ganze Mythologie (wenn man das so nennen kann) um die Hexen ist unglaublich gut durchdacht und das Konzept mit den Wunschsteinen hat mir auch so sehr gefallen, dass Frau Angelini sich ein weiteres Mal meinen vollsten Respekt verdient hat. Und natürlich gibt es eine tolle Romanze, aber das muss man bei ihr ja kaum noch erwähnen.

Charaktere:
Lily ist die Protagonistin der Reihe, die ziemlich zu Beginn von ihrem besten Freund betrogen wird und daraufhin in eine Parallelwelt entführt wird. Von sich selbst. In dieser Welt ist sie nicht schwer gesundheitsgeschädigt, sondern eine sogenannte Crucible, eine Hexe, die Hitze in Energie verwandeln kann. Und dazu noch eine richtig starke Hexe, sogar vor ihrem Training.
Lily ist ziemlich sturköpfig, wenn sie sich etwas vorgenommen hat, dann wird das auch so umgesetzt, aber manchmal hat sie daraus resultierend in meiner Ansicht auch unvernünftig gehandelt. Sie ist sehr loyal und würde alles für ihre Freunde tun, was sie mehrfach beweist und alles in allem ist sie eine echte Kick-Ass-Heldin. Sie und Helen wären bestimmt gute Freundinnen.

Rowan
Rowan stammt aus dem ‚anderen‘ Salem, wo er außerhalb der Stände als Outlander aufgewachsen ist, aber später nach Salem kam, um Lillians Head Mechanic (Sorry, ich kenn die deutschen Übersetzungen nur zum Teil.) werden. Er verliebte sich in sie, aber als Lillian sich veränderte, verließ er sie, wobei er seinen Wunschstein kaputtmachte, um einen Neustart zu wagen. Zunächst steht der Lily misstrauisch gegenüber, da sie eine ‚Version‘ von Lillian ist, aber es dauert nicht lange, da gewinnt sie sein Vertrauen und die beiden kommen sich näher. Rowan ist eher vernünftig, ziemlich intelligent, da er eine Menge liest und ein guter Kämpfer.

Tristan
In der richtigen wie auch in der Parallelwelt ist er ein richtiger Aufreißer, wobei der Tristan, den Lily in ihrer Welt kannte, ihr bester Freund war, der in der Parallelwelt allerdings den ‚Rebellen‘ angehört. Trotz seiner unzähligen Frauengeschichten hat er ein gutes Herz und ist darüber hinaus noch der erste, der Lily glaubt, dass sie nicht Lillian ist.

Während des Lesens habe ich mich mehrmals fragen müssen, wieso sich das Lesen irgendwie anders anfühlt, denn auf eine seltsame Art und Weise kam es mir nicht vor, als wären Lily, Rowan und Tristan einfach Buchcharaktere, sondern viel mehr, als würde ich sie schon ewig kennen. Josephine Angelini hat es einfach drauf, Charaktere zu erschaffen, die man auf der Stelle mag und bei denen sich das Lesen anfühlt, als würde man gute Freunde endlich wiedersehen.

Fazit

Ein weiteres Meisterwerk einer genialen Autorin.

Bewertung

5/5

Die Rezi gibt's auch hier: http://anni-chans-fantastic-books.blogspot.com/2015/09/rezension-trial-b...


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