style="display:block"
data-ad-client="ca-pub-7783397286425302"
data-ad-slot="3580846517"
data-ad-format="autorelaxed">

Rockstars bleiben nicht zum Frühstück

Bild von Anni-chan

Titel: Rockstars bleiben nicht zum Frühstück
OT: /
Autor: Teresa Sporrer
Verlag: Carlsen Impress
Ausstattung: E-Book
Seiten: 340
Preis: 3,99 € (D)
ISBN: 978-3-646-60120-6
Erscheinungstag: 5. März 2015

Reihe: Lost in Stereo
Verliebe dich nie in einen Rockstar
Blind Date mit einem Rockstar
Ein Rockstar kommt selten allein
Rockstar weiblich sucht
Der Rockstar in meinem Bett
Rockstars bleiben nicht zum Frühstück
Rockstars küssen besser
Rockstars kennen kein Ende

Kurzbeschreibung

Nur ein Job – denkt sich die britische Musikjournalistin Kristin, als sie die Rockband Empathica interviewen soll. Nur ein Macho – als sie dabei dem Drummer Jack begegnet, ein Mann, dem sie trotz seines unverschämt guten Aussehens nie wieder über den Weg laufen will. Doch als die Band Monate später einen Gitarristen sucht und ihren Bruder aufnimmt, steht sie auf einmal genau dort, wo sie niemals sein wollte. In Jacks Nähe. Und leider ist Jack genau diese Art von Mann, die man einfach nicht vergessen, geschweige denn ignorieren kann…
(Quelle: Carlsen)

Äußere Erscheinung

Wie gehabt sehen wir auf dem Cover des sechsten Rockstars-Bandes den betreffenden Rockstar, in dem Fall, den Drummer von Empathica Jack mit samt seinem Schlagzeug. Das Cover ist in orange gehalten und Jack ist nur schemenhaft im Scheinwerferlicht zu erkennen. Der Titel steht, wie gehabt, in einem plektrum-förmigen Feld.
Orange ist nicht ganz meine Farbe, gebe ich zu, trotzdem gefällt mir das Cover sehr gut, da es sich durch eine grellere Farbe von den anderen Covern abhebt und zur Reihe passt.

Warum ich es gelesen habe

Muss ich das eigentlich noch groß sagen? Die Lost in Stereo-Reihe ist einfach total lesenswert. Ich bin jedenfalls süchtig nach ihr.

Meine Meinung

Schreibstil:
Das ist der erste Band, der nicht ausschließlich aus der Sicht der weiblichen Hauptfigur (Kris) geschrieben ist, sondern abwechselt, so dass auch der männliche Part (Jack) nicht zu kurz kommt. Stellenweise musste ich mich zwar orientieren, in wessen Sicht ich mich gerade befinde, aber an sich ist es klar durch den Kapiteltitel erkennbar.
Weiterhin glänzt das Buch wieder durch Teresas humorvollen Schreibstil, der in diesem Band sehr mit Anspielungen auf Videospiele, wie Pokémon gespickt war. Viele der Spiele kannte ich nur vom Hören, aber ich versichere euch, auch ohne einschläge Videospielerfahrung gut zu verstehen.

Handlung:
Die Handlung knüpft dieses Mal nicht nach der Handlung des Vorgängerbandes an, sondern überschneidet sich auch mit Band 5. Das Geschehen findet zum größten Teil in den USA statt und greift schon Bekanntes aus Band 5 wieder auf, was mich gefreut hat. Auch Anspielungen auf die Handlung von Band 7 wurden schon gemacht, weshalb ich mich jetzt echt auf Nigels und Caddys Geschichte freue, doch in diesem Band geht es um Kris (schon bekannt aus Band 4) und Jack, denn nachdem Chris, Kristins Bruder als Gittarist bei Empathica aufgenommen wird, ziehen die Zwillinge ins Horizon, wo sich Jack, dessen Vergangenheit in Mexico ein Großteil der Geschichte einnimmt, und Kris immer im Nacken sitzen und es wird wirklich viel gestritten.
Jacks Geschichte fand ich sehr interessant und ich wollte ihn bei seinen Passagen so gut wie immer einfach nur in den Arm nehmen und knuddeln, wohingegen mich das ständige Hin und Her der beiden Protagonisten nach einer Weile etwas gestört hat. Das hätte nicht sein müssen. Außerdem, und schlagt mich, wenn es euch stört, hab ich Zoey und Alex vermisst. Die Beiden kamen nur im Prolog vor. Aber das war ja logisch, denn während sich die Handlung in den USA erstreckt, befinden die beiden sich in Österreich, weit weg vom Geschehen, aber Teresa hat unsere Freunde aus den ersten Bänden nicht so weit in den Hintergrund rücken lassen, als dass sie nicht noch eine nette Überraschung für uns hätte. (Ich möchte bitte Applaus, weil ich hier nicht spoilere!) Dennoch muss ich alles in allem sagen, dass dieser Band handlungstechnisch nicht an die anderen Bände heranreicht.

Charaktere:
Kris ist die quierlige, lebenslustige Musik-Journalistin mit den ‚Lagoon Blue‘-blauen Haaren, die wir schon in Band 4 kennenlernen durften. Sie ist leidenschaftliche Zockerin. Wirklich. Sie und ihr Bruder Chris würden eher ihr letztes Hemd hergeben, als ihre Spielesammlung. Ich mochte sie sehr gerne, einfach weil sie nicht ganz ‚normal‘ war. Ihre Art hat einfach etwas an sich, dass man sie einfach mögen muss. Einfach herrlich.

Jack ist gar nicht wie Kris. Er ist ein richtiger Griskram und nachdem er in Band 4 und 5 eher eine Nebenrolle eingenommen hatte, erfahren wir endlich, was hinter seiner harten Schale steckt. Ich persönlich war sehr froh, dass Jack nicht sein richtiger Name ist, denn einen Mexikaner namens Jack kann ich mir gar nicht vorstellen. Joaquin passt um einiges besser in meine Vorstellung. Wie bereits erwähnt, mochte ich die Geschichte um Jacks Kindheit, obwohl sie wahnsinnig traurig ist. Deshalb auch das mit dem Knuddeln. Dazu stehe ich!

Beide Protagonisten haben es mir einfach angetan. Jede auf seine Art. Natürlich kommt auch der Rest von Empathica nicht zu kurz. Mir hat noch einmal sehr gefallen, dass wir auch mitbekommen, wie es Brändi – pardon Brandon ging, während er gehofft hat, dass seine Ellen zu ihm zurückkommt. Und die Nebenstory über Nigel und Caddy (die mir übrigens wahnsinnig sympathisch ist) hat mich auf Band 7 neugierig gemacht.

Fazit

Ist leider nicht der beste Band der Reihe, aber dennoch extrem lesenswert.

Bewertung

5/5

Die Rezi gibt's auch hier: http://anni-chans-fantastic-books.blogspot.com/2015/09/rezension-rocksta...


0