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Ein Sommer und vier Tage (Adriana Popescu)

Bild von LieLu

Cbj Verlag

Die Autorin

Adriana Popescu, 1980 in München geboren, arbeitete als Drehbuchautorin fürs Fernsehen, bevor sie für verschiedene Zeitungen, Zeitschriften und City-Blogs schrieb. 2012 gelang ihr mit dem selbstverlegten E-Book »Versehentlich verliebt« der Auftakt einer Reihe von Überraschungserfolgen. Mittlerweile harrt eine große Fangemeinde ihren nächsten Veröffentlichungen, die zum Teil weiterhin selbst publiziert sind, zum Teil in einem großen Publikumsverlag erscheinen. Mit »Ein Sommer und vier Tage« legt Adriana Popescu ihren ersten Jugendroman vor.

Ein Sommer und vier Tage

Paula ist 16 Jahre alt und soll ihren Sommer in Italien verbringen. Direkt an der Amalfieküste. Das klingt wirklich wunderbar, wäre dies nicht ein Sommerferienlager, in welchem sie schulische Kenntnisse aufbessern soll. Paula hat überhaupt keine Lust auf so etwas. Als sie dann im Bus den draufgängerischen Lewis kennenlernt, ist sie von ihm mehr als fasziniert. Vielleicht wird der Sommer ja doch nicht so schlimm wie erwartet? Doch, wird er… Denn Paula wird an einer Haltstelle beim Busstop vergessen und weiß nicht was sie tun soll. Doch dann packt sie die Gelegenheit kurzerhand beim Schopf und lässt sich in die Situation ein. Zum Glück ist da noch der süße Typ, den sie nun dabei hat und mit welchem sie nun beschließt, durch Italien zu reisen.

Fazit

Ein schöner, sommerlicher Jugendroman, welcher mir vor allem durch seine freundliche Covergestaltung ins Auge gestochen ist. Darauf zu erkennen sind türkise Wellen, welche an das Meer erinnern, bunte Sommerflecken und ein etwas unscharfes Mädchen, welches im Wasser eine Rolle macht. Dies gefällt mir nicht ganz so gut, passt aber wiederum ganz gut zum Inhalt, ohne zuviel von diesem zu verraten. Paula ist eine angenehme Protagonistin, eine typische 16jährige, welche absolut keine Lust auf ein Sommerferienlager an der Amalfieküste hat. Als sie Lewis kennenlernt, ändert sich das natürlich schlagartig. Lewis ist 17 und hat große Pläne. Die er umzusetzen versucht. Paula ist von Anfang an fasziniert von dem süßen Jungen.

Der Schreib- und Erzählstil ist locker, luftig und angenehm. Er lässt den Leser förmlich durch den Roman schweben. Leider finde ich den Spannungsaufbau nicht so gut gelungen. Zu Beginn des Buches war ich sehr motiviert und hatte Lust auf einen Sommeroman mit allem drum und dran. Doch nach ein paar Kapiteln, welche im Übrigen ebenfalls schön gestaltet sind, fand ich den Roman mehr als vorhersehbar und mir wurde zusehends langweiliger. Die Beziehung zwischen Paula und Lewis war nicht nur vorhersehbar, sondern meiner Meinung nach auch ohne Spannung. Die beiden begeben sich auf ein Abenteuer, welches zumindest an manchen Stellen noch mit spannungsvollen Elementen glänzt. Allerdings halten diese meistens nicht lang an und ich habe mich des Öfteren beim Überfliegen der Seiten erwischt.

Gut gelungen fand ich die Landschaftsbeschreibungen im Roman, welche ebenfalls das Sommerthema aufgegriffen haben und ausführlich beschrieben wurden. Alles in allem ein Jugendroman, welcher mir gut gefallen hat, mich aber nicht vom Hocker reißen konnte.

http://immer-mit-buch.blogspot.de/2015/08/ein-sommer-und-vier-tage-nicht...


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