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Der Mann der barfuß lief

Bild von flügellos

Klappentext:
Als Abebe Bikila 1960 barfuß den olympischen Marathon gewann, jubelte ihm die ganze Welt zu und wusste doch nichts über den unbekannten Äthiopier über seine Kindheit in einem Dorf in der äthiopischen Hochebene, seinen Willen zu laufen, sein Land mit dem uralten Kaisergeschlecht. Die wahre Geschichte des großen Läufers Abebe Bikila ist auch eine Geschichte über Unterdrückung und Vorurteile und über die Kraft des Willens und darüber, dass beim Lauf gegen die Zeit alle Menschen gleich sind.

Meine Meinung:
Paul Rambali zeichnet das Leben des ersten großen Läufers Abebe Bikila nach - und nicht nur seines. Er erzählt in lebhaften Worten und Bildern die Gesichte des einzigen Mannes der einen olympischen Marathon zweimal gewann, aber auch die seines Trainers, Major Nikkanen, der in Abebe endlich eine Aufgabe, seine Heimat und seine Bestimmung findet. Eingebettet in die nicht unbedingt spannende, aber gut geschriebene Sportler-Biografie, erfährt man als Leser auch eine Menge über die Geschichte der olympischen Spiele, den olympischen Geist, Entwicklungshilfe, die Geschichte Afrikas, die Rastafari Bewegung, die Studentenaufstände der 1960er und 70er Jahre und vieles mehr. Einziger Wermutstropfen ist, dass Abebe Bikilas Ende von Anfang an vorweg genommen wird und dass man vielleicht etwas recherchieren bzw. etwas geschichtliches Hintergrundwissen haben muss, um sämtliche afrikanischen Fremdwörter und alle historischen Zusammenhänge, Hintergründe und Abläufe vollständig verstehen zu können.
Fazit: Lesenswert für all jene, die sich für Sportlerbiographien und die Geschichte der olympischen Spiele interessieren.


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