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Verliebe dich nie in einen Rocktar

Bild von Anni-chan

Titel: Verliebe dich nie in einen Rockstar
OT: /
Autor: Teresa Sporrer
Verlag: Carlsen Impress
Ausstattung: Taschenbuch
Seiten: 295
Preis: 4,99 (D)
ISBN: 978-3-551-31494-9
Erscheinungstag: 2. Juli 2015

Reihe: Lost in Stereo
Verliebe dich nie in einen Rockstar
Blinddate mit einem Rockstar
Ein Rockstar kommt selten allein
Rockstar weiblich sucht
Ein Rockstar in meinem Bett
Rockstars bleiben nicht zum Frühstück
Rockstars küssen beser

Kurzbeschreibung

Ein Rockstar in ihrer Klasse! Zoey kann es noch gar nicht richtig glauben. Der angeblich coolste Junge aller Zeiten sitzt in Mathe plötzlich neben ihr. Acid. Ja, genau – DER Acid. Ungekämmtes Haar, verschlungene Tattoos auf den Armen, auffällige Sonnenbrille und natürlich tiefschwarze Klamotten. Vollkommen übertrieben, findet Zoey, und versteht nicht, warum ihre Freundinnen bei jeder seiner Bewegungen loskreischen müssen. Aber es kommt noch viel schlimmer. Acid braucht Nachhilfe in Mathe – und die will er ausgerechnet und ausschließlich von Zoey. (Quelle: Carlsen)

Äußere Erscheinung

Ausschlaggebend für die Lost-in-Stereo-Reihe ist mit Sicherheit, dass sich auf den Covern immer ein Rockstar-bezogenes Bild befindet und nicht, wie es sonst leider nur zu gerne verwendet wird, eine Frau. Auf diesem hier sieht man eine Nahaufnahme von einer Gitarre, die gerade gespielt wird. Ich gehe davon aus, dass es sich bei dem Gitarristin um Alex aka Acid handelt, obwohl der nicht so oft selbst zur Gitarre greift.
Der Titel steht in einem Blackdrum-förmingen Feld, was meiner Meinung nach sehr schön zu der Reihe und dem Thema passt. Auch die Schriftart ist gut gewählt. Ein bisschen schade finde ich auch hier wieder, dass das Carlsen-Logo farblich nicht angepasst wurde. Zwar sticht es sich nicht so sehr, wie bei Light&Darkness, das zusammen mit Verliebe dich nie in einen Rockstar als 4,99 €-Ausgabe erschienen ist, aber in Rot hätte es vermutlich doch ein bisschen besser gepasst.
Außerdem stört mich der weiße Rand des Covers. Hätte man das Bild nicht einfach ein bisschen größer machen können, damit kein Rand bleibt, aber im Großen und Ganzen finde ich das Cover für das Thema passend gewählt.

Wieso ich es gekauft habe:

Das ist schnell zu beantworten. Ich bin nach wie vor ein riesiger Fan von Carlsen Impress und obwohl ich mich nie wirklich für Bücher zum Thema Rockstars interessiert habe, konnte ich den 4,99 €-Ausgaben einfach nicht widerstehen. Außerdem hatte ich schon so viel von der Reihe gehört. Beinahe in jeder dritten Carlsen Impress-Vorschau wird Werbung für ein Rockstars-Buch gemacht und da auch meine Mutter von Rockstar-bezogenen Büchern schwärmt, dachte ich, ich wage mich auch mal dran. Es war eine sehr gute Entscheidung.

Meine Meinung

Ich fange mal mit dem naheliegendsten an. Den Kapitelnamen. Sehr passend gewählt, geht es los mit dem Prolog, der da heißt: Rockstars sind Schweine. Super Einstimmung auf das Buch, oder? Jap, fand ich auch. Schon die ersten Sätze haben mich in die Geschichte hereingezogen und das nicht nur, weil ich die handelnden Figuren auf der Stelle richtig toll fand, sondern auch, weil die Autorin einen witzig-spritzigen Schreibstil an den Tag legt und immer kleine humoristische Anekdoten ein wirft, so dass man irgendwann einfach nicht mehr ruhigbleiben kann und einfach nur noch lachen muss. (In der Öffentlichkeit nicht cool.)
Das Buch ist aus Zoeys Sicht geschrieben, was ich persönlich lieber mag als die dritte Person, weil man so mehr über das Innere der Protagonistin erfährt und das war auch gut so, denn die liebe Zoey lässt sich von niemandem in die Karten gucken. Sie ist das typische brave Schulmädchen und steht im Anfang wirklich wahnsinnig unter dem Pantoffel ihrer Eltern und ihres Großvaters, der natürlich ihr Schuldirektor ist. Klar, dass das arme Kind nie wirklich etwas getan hat, was sie wirklich wollte. Sie hat noch nicht mal Musik gehört. Ich kenne niemanden, der keine Musik mag.
Ihre Freundinnen sind die verrückteste Clique, die man sich auf der Welt vorstellen kann. Serena, die von sich selbst immer in der dritten Person spricht, mochte ich dabei am liebsten. Vermutlich weil ich auch gerne in der dritten Person von mir spreche, aber so extrem wie Serena bin ich nicht. Violet heißt eigentlich gar nicht so, aber ihr richtiger Name wurde nur einmal erwähnt und ist quasi nicht existent. Dieses Mädel hat violette Haare und … mehr kann man nicht über sie sagen. Nell ist die normalste von den dreien hatte ich so das Gefühl und sie alle sollten trotzdem gemeinsam einfach mal in die Klapse eingeliefert werden, aber mit verrückt kann ich mich persönlich unglaublich gut identifizieren, so dass ich die Konversationen immer sehr genossen habe.
Genug dazu. Es geht um Rockstars und um genau zu sein, um Acid, den Sänger von YourDarkestDesire. Mit bürgerlichem Namen heißt er Alexander Seidl und besucht die zwölfte Klasse. Zum dritten Mal. Und leider ist er nicht sonderlich begabt in Mathe. Am Anfang ist er wohl mehr betrunken als nüchtern und hat immer einen anzüglichen Spruch auf den Lippen. Es mag Leute geben, die solche Menschen nicht mögen. Ich gehöre nicht dazu, denn egal, wie unhöflich, aufdringlich, pervers oder betrunken er sich auch verhalten hat, ich habe in auf der Stelle einen Ehrenplatz in meinem Herzen eingeräumt. Mir hat bei seiner Person einfach gefallen, dass er dieses Bad-Boy-Image versprüht hat, aber gleichzeitig unglaublich liebenswert war. Hinter dem coolen Rocker Acid ist nach und nach Alex Seidl hervorgekommen und da war ich ihm natürlich noch mehr verfallen.
So wie die arme Zoey, die zum ersten Mal in ihrem Leben erfährt, was es heißt, zu leben und Dinge zu tun, die ihre Eltern vielleicht nicht so gutheißen. Hach, Zoey und Alex, mein neues OTP. Die beiden passen einfach perfekt zueinander. Punkt. Mehr gibt es dazu nicht sagen. Lest das Buch. Ihr werdet es verstehen.
Ich, die ich beim Lesen gerne passende Musik höre, war auch überaus positiv überrascht, dass ich mir nicht umständlich eine Playlist zusammensuchen musste, denn Alex zitiert wirklich sehr oft aus Liedern, die er für die Situation als passend einstuft. Und deshalb habe ich jetzt ebenfalls eine neue Lieblingsband. Eins muss man Teresa Sporrer lassen. Sie hat einen hervorragenden Musikgeschmack.

Fazit

Obwohl es unzählige Rockstar-bezogene Romane gibt (die meine Mutter sicherlich alle schon gelesen hat), kann ich mir nicht vorstellen, dass es eine Reihe gibt, die mir besser gefällt, als diese hier, denn um ehrlich zu sein, solche Rockstar-Groupie-Romanzen sind nicht so meins, aber das hier hatte echt alles. Schlagfertige Dialoge, sexuelle Spannung ab Kapitel 2 bis Kapitel 36 und total verrückte, aber liebenswerte Charakter. Und natürlich einen heißen Rocker. Von mir gibt’s 5 Schmetterlinge und eine riesengroße Leseempfehlung.

Bewertung

5/5


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