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House of Secrets

Bild von Anni-chan

Titel: House of Secrets – Der Fluch des Denver Kristoff
OT: House of Secrets
Autor: Chris Columbus und Ned Vizzini
Verlag: Harper Collins
Ausstattung: Paperback
Seiten: 550
Preis: $6,99
ISBN: 978-0-00-749015-8
Erscheinungstag: 27. Februar 2014

Reihe: House of Secrets
House of Secrets
Battle of the Beasts

Kurzbeschreibung

The Walker kids had it all: loving parents, a big house in San Francisco, all the latest video games . . . but everything changed when their father lost his job as a result of an inexplicable transgression. Now the family is moving into Kristoff House, a mysterious place built nearly a century earlier by Denver Kristoff, a troubled writer with a penchant for the occult.

Suddenly the siblings find themselves launched on an epic journey into a mash-up world born of Kristoff’s dangerous imagination, to retrieve a dark book of untold power, uncover the Walker family’s secret history and save their parents . . . and maybe even the world. (Quelle: Goodreads)

Äußere Erscheinung

Das Cover ist in dunklen Blautönen gehalten mit dem Haus, um das es in der Reihe geht, im Hintergrund. Es gewittert und in diesem Gewitter fliegt ein Flieger. Beides hat auch Bezug zur Story. Genauso wie die Flut, das Piratenschiff und die Haie im Unterteil des Covers. Dort sind auch die drei Hauptpersonen abgebildet, sehr dunkel, dass man sie kaum erkennen kann.
Der Titel ist in großen schwarzen Lettern in die Mitte des Covers geprägt, wobei das O von House das Symbol des Buches, in dem es auch in der Reihe geht, darstellt.

Erster Eindruck

Fürs Protokoll: Ja, das Buch stand auf meiner Wuli, weil es sich interessant angehört hat, aber wenn ich gewusst hätte, dass da explizit draufsteht, dass es für für 9+ gedacht ist, hätte ich mir das nie gekauft. Es war ein *vorzeitiges* Geburtstagsgeschenk (Noch mal fürs Protokoll: Ich werde am Freitag 20) und ich musste es auf der Stelle lesen, denn ich wusste, wenn ich es nicht sofort lese, werde ich es nie lesen und es wird einfach nur auf ewig im Regal verstauben. Und ich dachte, vielleicht hat es ja was von Percy Jackson, den ich trotz meiner fast 20 Jahre immer wieder lesen könnte.
Schon auf den ersten Seite habe ich diese Hoffnung verloren. Es hatte mehr was von der Spiderwick-Reihe, wobei ich dort nur den Film gelesen habe und mir nur vorstellen kann, dass die Ähnlichkeiten haben. Im Moment habe ich auch kein Interesse daran, diese Reihe zu lesen.

Meine Meinung

Für wirklich neunjährige ist die Reihe bestimmt das Maß aller Dinge. Naja, Harry Potter ist es trotzdem nicht, aber ich bewerte das Buch jetzt so objektiv, wie eine Erwachsene ein Kinderbuch bewerten kann.
Das Buch ist aus der dritten Person geschrieben, um die Geschichte aus der Sicht der Geschwister Walker: Brendan, Eleanor und Cordelia zu erzählen. Die drei sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Brendan ist das mittlere Kind, wobei ich gerade gar nicht weiß, wie alt er ist. Ich glaube, es wurde ziemlich am Anfang gesagt, aber es ist mir einfach nicht im Gedächtnis geblieben. Er steht auf Videospiele und möchte später für die Giants spielen, die er als Bewohner San Franciscos verehrt. Seine Schwester Eleanor ist acht und ebenso ein absolutes Klischee. Sie liebt Pferde, möchte unbedingt ein eigenes haben und ist darüber hinaus Legasthenikerin. Die älteste der Drei Cordelia, 15, ist eine Leseratte und sofort in das neue Haus der Familie mit der riesigen Bibliothek des Autors, der vor ihnen dort gelebt hat, verliebt. Seht ihr das gigantische Klischee? Also, ich schon.
Alle drei verhalten sich für meinen Geschmack noch viel jünger als sie eigentlich sind und durt das ständige hin und her der Sichten habe ich richtig Kopfschmerzen bekommen, was den Effekt noch verstärkt hat.
Es gibt einen einfachen Trick, um herauszufinden, ob man einen Charakter wirklich mag. Man fragt sich, ob man traurig wäre, wenn diese Person jetzt sterben würde. Ich habe das einige Male getan. Am Ende bin ich zu dem Schluss gekommen, dass alle drei Walker-Geschwister bei einem brutalen Massacker hätten abgeschlachtet werden können und es hätte das Buch nicht unbedingt schlechter gemacht.
Die Idee, mit dem Haus in eine Welt verfrachtet zu werden, die quasi aus drei Büchern des zuvorgenannten Autors zusammengewürfelt wurde und dort nach einem Buch zu suchen, dass übermächtig ist, ist schon gut, aber das ist auch das einzige. Klarer Antagonist ist vorhanden und eine Menge Abenteuer, aber es gibt durchaus andere Bücher, die das auch haben und trotzdem tausendfach besser sind.

Fazit

Chris Columbus sollte lieber weiter Filme machen, das kann er um einiges besser (die Percy Jackson Filme mal außer Acht gelassen) als Bücher zu schreiben.
Auf den letzten hundert Metern musste ich mich schon das ein oder andere Mal zwingen, weiterzulesen und es endlich hinter mich zu bringen. Für Kinder ist es vermutlich ein ganz anderes Leseerlebnis, aber selbst da verweise ich auf Rick Riordan und Derek Landy (den ich leider nur von den positiven Resonanten kenne, weil ich selbst noch nicht dazu gekommen bin), denn die schreiben viel bessere Kinderbücher, die auch Erwachsene lieben.

Bewertung

3/5


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