style="display:block"
data-ad-client="ca-pub-7783397286425302"
data-ad-slot="3580846517"
data-ad-format="autorelaxed">

Die Erleuchtete - Das Dunkel der Seele

Bild von Anni-chan

Titel: Die Erleuchtete – Das Dunkel der Seele
OT: Illuminate
Autor: Aimee Agresti
Verlag: Random House (Goldmann Verlag)
Ausstattung: Paperback
Seiten: 576
Preis: 12,99 € (D)
ISBN: 978-3-442-47754-8
Erscheinungstag: 20. Mai 2013

Reihe: Die Erleuchtete
Das Dunkel der Seele
Der Ruf des Bösen
Im Zeichen der Finsternis

Kurzbeschreibung

Ein altes Luxushotel, ein dunkler Pakt und eine fast unlösbare Aufgabe für die junge Haven Terry
Sie weiß nicht, woher sie kommt oder wer ihre Eltern sind, denn sie wurde einst ohne Erinnerungen am Straßenrand gefunden. Doch nun führt Haven ein behütetes Teenager-Leben, bis sie ein Praktikum im besten Hotel Chicagos antritt. Haven ist tief beeindruckt von der glamourösen Chefin Aurelia und deren atemberaubendem Assistent Lucian. Sie genießt die luxuriöse Atmosphäre ebenso wie Lucians zunehmende Aufmerksamkeiten. Bis sie merkt, dass sich hinter Aurelias schönem Äußeren eine finstere Seele verbirgt und dass ihre Chefin einen grausamen Plan verfolgt. Doch zum Glück steckt auch in Haven mehr, als ihre Widersacherin ahnt ... (Quelle: Random House)

Äußere Erscheinung

Auf dem Cover befindet sich ein ein brünettes Mädchen in einem roten Kleid vor einem dunklen Hintergrund. Auf diesem Hintergrund, der an die Felswand der Tunnel, die im Buch eine Rolle spielen, sieht man die Schatten von Flügeln, was zwar einerseits sehr hübsch aussieht, aber natürlich ein Spoiler für alle die ist, die nicht wissen wollen, um welche Art von übernatürlichen Wesen es sich hier dreht. Auch das Kleid, dass das Covermodell trägt, steht in Bezug zu der Geschichte, was ich persönlich immer super finde, als die Cover, die nicht zu dem Buch passen.

Erster Eindruck

Die ersten Seiten ließen sich gut lesen, doch der Einstieg war mir definitiv zu lang. Mit seinen 576 Seiten ist Die Erleuchtete – Das Dunkel der Seele kein Buch für Zwischendurch und ich musste mich am Anfang immer wieder dazu drängen, weiterzulesen. Die ausführlichen Beschreibung mögen vielleicht am Anfang gut gewesen sein, um den Leser in die Welt der Luxushotelerie einzuführen, da ich aber selbst ein Praktikum in einem Luxushotel hinter mir habe, weiß ich, dass die Aufgaben nicht so interessant sind, dass man sie immer wieder wieder aufrollen braucht und die langweiligen Passagen, bei denen nichts passiert, hätten auch nicht sein müssen.

Meine Meinung

Haven Terra. Mhm. Der Name ist ja nur ein bisschen widersprüchlich und verrät ja gar nichts. Aber gut. Haven ist eine gute Schülerin und eigentlich ganz normal, eher ruhig. Am Anfang konnte ich mich sehr mit ihr identifizieren. Sie bekommt ein Praktikum in einem Luxushotel in Chicago, was sie natürlich annimmt. Als Schauplatz fand ich das Hotel sofort super, was wohl mit meiner obengenannten Erfahrung in der Branche zusammenhang und ja, es wird unglaublich schön beschrieben, so dass sich der Leser ein klares Bild machen kann, aber nachdem das geschehen ist, muss es nicht immer wieder erwähnt werden.
Mit Voranschreiten der Seiten wurde Haven mir immer unsympathischer. Ihre Absichten mögen gut gewesen sein, doch selbst als sie langsam gemerkt hat, was in dem Hotel abgeht, hat sie anfänglich nichts unternommen, was mir absolut zuwider war. Sie hat immer nur ihre Rolle gespielt und gehofft, nicht aufzufliegen. Welche Heldin – Betonung auf Heldin – ist denn bitte schön so passiv?
Gut, dass sie nicht alleine war. Ihr bester Freund darf sein Hotelpraktikum in der Küche absolvieren und da ich Dante vom ersten Moment an, ins Herz geschlossen hatte, habe ich mich immer auf seine Stellen gefreut. Auch Lance, ein Klassenkamerad der beiden, mit dem sie recht wenig am Hut hatten, ist mit von der Partie und mogelt sich jed weiter die Story vorangeht, immer weiter in die Herzen der Leser. Er hilft Haven mit allem und je größer seine Rolle wird, desto aufregender wird es.
Wir dürfen natürlich auch nicht den Love Interest Numero 1 vergessen: Lucian. Ich liebe ihn. Ja, wirklich, ich liebe ihn einfach. Mittlerweile dürfte ja bekannt sein, dass ich auf die Bad Boys stehe, aber in allen Szenen mit ihm, spürt man die Spannung und ich konnte nicht anders, als zu fangirlen, wenn er bei Haven aufgetaucht ist.
Die Verflechtungen im Hotel und das ‚Böse‘, was dort an der Tagesordnung steht, ist lange Zeit ein Rätsel, so dass nicht viel Zeit blieb, vernünftig auf alles einzugehen und alle Fragen, die vielleicht noch offen sein könnten, zu klären.
Nach der ersten Hälfte des Buch, die eher schleppend voran ging, fand ich mich ab Seite 300 so tief in der Geschichte wieder, dass ich absolut nicht mehr aufhören konnte zu lesen, was ich sehr schade fand, denn es hätte die ganze Zeit so sein können. Mit dem Ende, dass ich nicht spoilern werde, bin ich im großen Stil unzufrieden und wenn es nicht noch interessant geworden wäre, hätte ich die Reihe für mich für beendet erklärt. Aber ich habe Hoffnung, dass es genauso spannend weitergeht und werde deshalb dranbleiben.

Fazit

Gehen wir mal von der Höchstpunktzahl von fünf aus und überlegen, wo etwas abgezogen werden muss. An der Idee sicherlich nicht, denn die ist sehr interessant und lässt eine Menge Spielraum für die Fortsetzungen. Am Schausplatz gibt es auch nichts zu meckern, genauso wenig, wie an den liebenswerten Nebencharaktern. Einen Punkt ziehe ich für den wirklich sehr laaaaaaaangen Einstieg ab und einen weiteren für die unglaubliche Passivität der Protagonistin. Ich hoffe, dass die Fortsetzungen sich an der zweiten Hälfte des ersten Bandes ein Beispiel nehmen werden und freue mich trotzdem schon auf den nächsten Band.

Bewertung

3/5


0