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Das Meer der Seelen - Nur eine Liebe

Bild von Anni-chan

Titel: Das Meer der Seelen – Nur eine Liebe
OT: Asunder
Autor: Jodi Meadows
Verlag: Random House (Goldmann Verlag)
Ausstattung: Paperback
Seiten: 379
Preis: 12,99 €
ISBN: 978-3-442-47602-2
Erscheinungstag: 17. März 2014

Reihe:
Das Meer der Seelen – Nur ein Leben
Das Meer der Seelen – Nur eine Liebe
Das Meer der Seelen – Nur eine Nacht

Kurzbeschreibung

Sie ist das Mädchen ohne Seele, ausgestoßen und allein. Bis sie auf Sam trifft und die Liebe findet
Ana ist eine Außenseiterin und das nur, weil sie eine neue Seele besitzt. In einer Welt, in der jeder wiedergeboren wird, ist das ein Zeichen von Unheil. Und tatsächlich sterben seit Anas Ankunft immer mehr Menschen, ohne wiedergeboren zu werden. Die Angst ist groß, dass irgendwann alle unwiederbringlich ausgelöscht sein werden. Als sich immer mehr gegen Ana wenden, steht nur noch Sam zu ihr. Doch Ana muss endlich herausfinden, warum sie so außergewöhnlich ist, damit sie ihren Platz in Heart finden kann … (Quelle: Random House)

Äußere Erscheinung

Die Covergestaltung ähnelt sehr dem Vorgängerband, aber anstelle einer lila Schattierung, Ranken und Regenbogen-Iris ist das Cover in orange gehalten mit einem goldenen Auge. Wenn man das Buch aufschlägt und die Klappen ausklappt, wird das orange Rankenmuster weitergeführt und in der hinteren Klappe verbergen sich zwei schöne Zitate. Alles zusammen finde ich das Buch einfach wunderschön gestaltet, obwohl diese Gesichter-Cover ja mitlerweile auch ziemlich ausgelutscht sind.

Erster Eindruck

Wer meine Rezension zu Band 1 *klick* gelesen hat, weiß, dass ich mich in die Reihe verliebt habe. Dementsprechend hatte ich hohe Erwartungen an den zweiten Band und habe inständig gehofft, dass es sich nicht um einen typischen zweiten Band handelte, der quasi nur auf den dritten Band vorbereiten sollte. Ich hatte Glück, denn schon zu Beginn wurde ich wieder in die Geschichte hereingezogen und war total geflasht von den ganzen Erkentnissen der ersten Kapitel.

Meine Meinung

Spoiler zu Band 1

Ana und Sam sind zusammen. Na endlich! Sie haben es geschafft und sind endlich ein Paar. Mir hat daran besonders gefallen, dass sich unser lieber Sam (So einen typen hätte ich auch echt gerne) nicht ewig um diese berüchtigten drei Worte drückt, sondern sie einfach frei heraus sagt. An dieser Stelle muss ich dann aber leider auch erwähnen, dass Ana, bei der ich nach Band 1 schon das Gefühl hatte, dass sie endlich aus sich herauskommt, damit ein paar Problemchen und Selbstzweifel hat. Okay, dachte ich mir, ich habe ja angenommen, wir hätten das schon überwunden, aber anscheinend hatte ich mich geirrt.
Im Laufe des Buches kommen wir glücklicherweise zurück zu einer selbstbewussten, engagierten Ana, die ich zwar noch nicht auf eine Ebene mit all den Kick-Ass-Heldinnen stelle, die ich so liebe, die aber schon verdammt nah dran ist. Vielleicht ja in Band 3.
Wir lernen alte Bekannte besser kennen, so wie Stef, die ich zu Anfang noch mega toll fand. Ihre Art hatte einfach was. Schade, dass sie sich im zweiten Band sehr zum Negativen verändert hat. Ich gebe zu, ein wenig kann ich verstehen, wieso sie eifersüchtig auf Ana ist, aber in meinen Augen hat sie viel zu harsch reagiert.
Aber wo Stef mich in diesem Band enttäuscht hat, konnte ich Cris richtig in mein Herz schließen. Schon im ersten Band wird Purpurrosen-Cris so einige Male erwähnt und endlich treffen wir diesen charmanten, liebenswerten Gärtner mit seinen Wannabe-blauen Rosen. Verwirrt hat mich dabei nur, dass schon das ein oder andere Mal von Chris in einem vorherigen Leben als ‚sie‘ gesprochen wird, weil er immer mal wieder als Frau wiedergeboren wird.
Über den schnellen Fortgang der Handlung konnte ich nur Staunen. So was ist man von den typischen Lückenfüller-Bänden zwischen Einstieg und Finale nicht gewohnt und leider sind doch viel zu viele Reihen so aufgebaut. Nun, diese hier nicht.
Und *Spoiler* Ana ist nicht länger die einzige Neuseele in Heart. Es gibt zwei neue Neuseelen, Anid und Ariana. Es fällt sofort auf, dass beide nach Ana benannt wurden und Ana ist sich dessen natürlich bewusst. Das hätte meiner Meinung nach nicht sein müssen, denn es erweckt für mich den Eindruck, dass Ana es sich auf ihrem hohen Ross ziemlich gemütlich gemacht hat.
Aber es kann natürlich nicht Friede, Freude, Eierkuchen sein. Während Ana noch versucht, herauszufinden, wie ihr Vater das Tempeldunkel, das vielen Dunkelseelen das Leben gekostet hat, verursacht hat und dafür in Büchern, die sie aus dem Tempel entwendet hatte, wälzt, bildet sich um Merton eine Anti-Neuseelen-Bewegung. Und die hat es in sich. Sie bedrohen nicht mehr nur Ana, sondern auch die Familien der neuen Neuseelen sowie Frauen, die mit einer Neuseele schwanger sein könnten. Soviel zu Toleranz, Leute. Aber Ana lässt sich nicht unterkriegen. Mit der Hilfe ihrer Freunde versuchen sie alles, um Neuseelen zu schützen und Altseelen bewusst zu machen, dass Neuseelen schützenswert sind. Dafür hat sie meinen Respekt.
Wir erfahren eine ganze Menge über die Vergangenheit, die Wahrheit über die Wiedergeburten, Janan und die Sylphen, was ich aus Spoiler-technischen Gründen nicht verraten werde. Ich werde bloß sagen, dass ich den Mund nicht mehr zubekommen habe. Mir war richtig die Kinnlade heruntergeklappt.

Fazit

Eine der wenigen Fortsetzungen, die tatsächlich besser waren, als die Vorgänger. Ich bin immer noch geflasht und hungere nach mehr. Ein paar minimale Kleinigkeiten hätte ich vielleicht gerne anders gehabt, aber das Gesamtbild hat mich voll und ganz überzeugt. Vor allem, weil ich jetzt endlich weiß, wer der Antagonist ist, dem ich misstrauen muss.
Ich bin definitiv gespannt auf die Entwicklungen, die in Band 3 auf mich warten.

Bewertung

5/5


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