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Rendezvous um Mitternacht

Bild von flügellos

Klappentext:
M.J. Holliday betreibt eine Geisterjägeragentur und wird von dem charmanten Dr. Steven Sable für einen Job angeheuert: Ihm ist vor kurzem der Geist seines verstorbenen Großvaters erschienen. Sable glaubt, dass bei dessen Tod nicht alles mit rechten Dingen zuging. M.J. nimmt die Ermittlungen auf…

Meine Meinung:
M.J. Holliday, ihres Zeichens Geisterjäger, wird von dem etwas zu charmanten Chirurgen Doktor Steven Sable jr. angeheuert um den mysteriösen Tod seines Großvaters aufzuklären. Natürlich ist es zwischen den beiden sofort Liebe auf den ersten Blick, was aber keiner von beiden jemals zugeben würde. Die Geschichte zum Tod des Großvaters ist eigentlich recht schnell herausgefunden, das einzig spannende Ereignis ist vielleicht noch der versuchte Mord an der Geisterjägerin und dem Doktor. Auch wenn das Buch gegen Ende hin an Geschwindigkeit zunimmt, gewinnt es dadurch nicht an Tiefe. Im Gegenteil: Es werden kaum metaphysische oder ethische Fragen, die für eine Geisterjagd relevant wären, angesprochen und auch der mörderischen Haushälterin wird verziehen. Leider bleiben in diesem ersten Band der Reihe die Nebendarsteller wie Teeko und Mama Dell sehr blass, was ich persönlich sehr schade finde, weil sie viel interessanter wirken, als die Hauptcharaktere. Apropos: Da hätten wir einmal das schwule Informatiker-Genie mit Bindungsängsten Gilley, der mir zumindest ab und zu ein Schmunzeln entlocken konnte. Dann wäre da die ziemlich suehafte Geisterjägerin, die eigentlich das Berufliche vom Privaten trennen will, aber sich letztendlich doch auf den smarten Verführer in Gestalt des Doktors einlässt. Ebenjener Doktor bleibt auch oft sehr undurchsichtig und ist wahrscheinlich genauso ein Frauenheld, wie sein Vater und Großvater. Arme M.J. und armer Leser! Ja zwischen den beiden knistert es, das wird einem schon in Kapitel 1 unter die Nase gerieben, doch es gibt keine Tiefe, keine Romantik, nur ein paar seltsam anmutende beinahe-Sex-Szenen, die im entscheidenden Augenblick immer von umtriebigen Geistern unterbrochen werden.
Fazit: Ein Buch, das man schnell übers Wochenende lesen kann, aber nicht muss. Nicht für Leser unter 16 geeignet! Mal sehen wie Teil 2 wird.


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