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Mein Herz und andere schwarze Löcher

Bild von flowervi

„Unsere Gefühle, unsere Meinungen und Überzeugungen - sie sind alle relativ. Es kommt immer auf die Perspektive an.“ (S. 347)

Wenn dein Herz sich anfühlt wie ein gähnendes schwarzes Loch, das alles verschlingt, welchen Sinn macht es dann noch, jeden Morgen aufzustehen? Aysel will nicht mehr leben – sie wartet nur noch auf den richtigen Zeitpunkt, sich für immer zu verabschieden. Als sie im Internet Roman kennenlernt, scheint er der perfekte Komplize für ihr Vorhaben zu sein. Und während die beiden ihren gemeinsamen Tod planen, spürt Aysel, wie sehr sich auf die Treffen mit Roman freut, wie hell und leicht ihr Herz sein kann. Und plötzlich ist der Gedanke, das alles könnte ein Ende haben, vollkommen unerträglich ... Aysel beginnt zu kämpfen. Um ihr Leben. Um sein Leben. Und um ihre gemeinsame Liebe.

Eine Geschichte über zwei, die den Tod suchen – und die Liebe ihres Lebens finden.

Das Cover - es wirkt so bunt so lebendig, so… einerseits passt es überhaupt nicht zur Geschichte - andererseits aber auch wieder richtig gut - aber ganz ehrlich - mir gefällt das englische Cover wesentlich besser - auch wenn es mich wahrscheinlich nicht so angesprochen hätte.

Als ich das Buch hier auf vorablesen angeklickt habe, habe ich das eigentlich nur aus Neugier getan - weil das Cover so außergewöhnlich aussieht. Und dann habe ich die Leseprobe gelesen und sie hat mich so sehr in ihren Bann gezogen - ich wollte unbedingt weiter lesen. Dann kam das Buch auch schon hier an und eigentlich wollte ich es nur kurz aus der Folie auspacken, um das Cover zu begutachten - aber dann habe ich das Buch aufgeschlagen und die Geschichte hat mich einfach nicht mehr losgelassen.

Die Geschichte von Asyl und Roman packt einen einfach und man muss einfach weiter lesen. Sie sind beide einfach so interessante Charaktere und das Buch ist so einfach so direkt und dadurch berührt es und sticht mitten ins Herz. Ich weiß wirklich nicht, wie man dieses Buch besser beschreiben könnte.

Und ja das Buch beschäftigt sich mit den Thema Depressionen und ja die Autorin ist nicht depressiv und kann dementsprechend auch nicht in das Innere eines Depressiven schauen, aber ich finde ihre Umsetzung des Themas sehr gelungen und bevor irgendjemand schreibt, dass diese beiden hier ja wohl nicht depressiv sind, oder keinen Grund hätten es zu sein - Depressionen treten in sehr unterschiedlichen Formen auf und es gibt sogar Menschen, die „ohne Grund“ depressiv werden.

Das Nachwort der Autorin sollte man auch unbedingt lesen, denn es rundet das Buch sehr schön ab und verdeutlicht noch einmal die Botschaft des Buches! - Danke dafür Jasmine Warga! -

Ganz klare Leseempfehlung!


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