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Rückkehr ins Zombieland

Bild von Anni-chan

Through the Zombie Glass (White Rabbit Chronicles #2)

Autor: Gena Showalter

Gelesen auf: Englisch

Klappentext:

Seit Alice „Ali“ Bell weiß, dass Zombies wirklich existieren, geht sie mit ihren neuen Freunden auf die Jagd. Immer seltsamere Dinge geschehen dabei um sie herum: Spiegel scheinen plötzlich ein Eigenleben zu entwickeln, die Toten sprechen zu ihr. Am schlimmsten aber: In Ali selbst entwickelt sich eine dunkle Seite, die sie dazu antreiben will, furchtbare Dinge zu tun. Nach einer nächtlichen Jagd hat Ali merkwürdige Erinnerungslücken … Verbindet sie mit den Zombies womöglich mehr, als sie ahnt? In dieser Situation braucht sie ihren Freund Cole mehr denn je. Aber ausgerechnet jetzt zieht er sich immer mehr von ihr zurück. Ali ist allein und den dunklen Mächten, die an ihr zerren, ausgeliefert …

So, ich möchte mich schon mal im Voraus dafür entschuldigen, dass diese Rezension nichts weiter sein wird, als ich beim Fangirlen, denn ich kann es nicht leugnen. Dieses Buch war sogar noch besser als Alice in Zombieland und das war ja schon richtig klasse.
Gena Showalter ist meine neue Heldin. Sie hat es geschafft, den zweiten Band ihrer Reihe den ersten links liegen zu lassen.

Ali kämpft durchweg durch das gesamte Buch nicht nur gegen Zombies und Anima Industries, sondern auch gegen sich selbst, denn durch einen Biss, den sie am Ende des ersten Bandes erleidet, trägt sie nun mehr Gift in sie, als das Gegengift neutralisieren konnte. Dadurch entsteht in ihr ein zweites Ich, das sie Zombie Ali (Z.A.) nennt und Z.A. wird immer stärker. Sie kommuniziert durch Spiegel und versucht, die Kontrolle über Ali zu übernehmen. Nur regelmäßige Dosen von dem Gegengift helfen Ali dabei, sich zu wehren.

Wäre das noch nicht genug, werden ein paar neue Charaktere eingeführt. Zwei davon, Zombiejäger aus Georgia. Veronica, eine weitere Ex von Cole, und Gavin, mit dem Ali Visionen hat, ziemlich intime Momente. Ich war von beiden nicht sonderlich begeistert. Das heißt nicht, dass sie schlechte Charaktere sind, das würde ich niemals behaupten. Ich schätze, ich war einfach voreingenommen, da ich das Pairing Ali x Cole einfach liebe und beide das Potential hatten, mir das kaputt zu machen.

Wir sehen wieder eine ganze Menge von Kat und Reeve in diesem Buch, worüber ich sehr happy war. Ich liebe Kat einfach. Ihr Mut und ihr Witz sind herzerwärmend und haben mich viele Male zum Schmunzeln gebracht. Reeve wird zu einem festen Bestandteil der Gruppe und ist stets auf der Suche nach den Antworten, die ihr Vater ihr nicht geben will, aber Reeve lässt sich nicht so leicht abspeisen, was mir sehr gefallen hat. Und Reeve x Bronx, ich will ja nichts sagen, aber I totally ship it.

Dann haben wir Justin. Im ersten Band habe ich ihn nicht gemocht und stand ihm in dem hier zunächst auch sehr skeptisch gegenüber, aber wie so die Zeit verging und das Buch sich dem Ende zuneige, begann ich dann doch, ihn zu mögen und hoffe, wir sehen noch viel mehr von ihm im dritten Band, der schon auf meinem Tablet darauf wartet, gelesen zu werden.

So, genug zu den Figuren. Es wird Zeit, dass wir über den Plot sprechen. Nur gibt es dazu überhaupt nicht viel zu sagen, wenn ich nicht spoilern will, aber ich versuche es trotzdem.
Der Kampf gegen die Zombies geht weiter und Ali will kämpfen, doch sie ist von dem Kampf bei Anima Industries am Ende des ersten Buches noch zu schwach. Sie und ihre Großmutter leben jetzt mit Dr. Ankh und Reeve unter einem Dach, da ihr altes Haus zerstört worden ist.
Wie ich bereits erwähnt hatte, entwickelt Alis Körper eine Zombieseite, die sie verzweifelt zu töten versucht. Entscheidende Hinweise bekommt sie aus dem Tagebuch ihres Urururgroßvaters und von ihrer kleinen Schwester, die natürlich auch den ein oder anderen Auftritt hat.
Cole zieht sich nach Gavins Auftauchen und den Visionen, die dieser mit Ali hatte, immer mehr von ihr zurück und unter den Zombiejägern gibt es einen Spion, der alle Informationen zu Plänen an Anima weitergibt und Anima ist auch auf der Jagd. Nach Ali.
Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.

Ich bin schlichtweg begeistert und weiß nicht, wie ich diese Begeisterung in Worte fassen soll. Von Anfang bis Ende war ich gefesselt, wie schon lange nicht mehr. Auch wenn ich manchmal schon ein wenig frustriert war, wegen dem ganzen Gefühlschaos, konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen.
Hiermit spreche ich eine handfeste Leseempfehlung aus. An alle, die eine Romantasy-Reihe der etwas anderen Art lesen wollen, die White Rabbit Chronicles sind das Beste, was euch passieren kann.

5/5 Sternen


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