style="display:block"
data-ad-client="ca-pub-7783397286425302"
data-ad-slot="3580846517"
data-ad-format="autorelaxed">

Ich sehe was, was niemand sieht (Tim O’Rourke)

Bild von LieLu

Chicken House Verlag

Der Autor

Tim O’Rourke ist Police Officer und schreibt für sein Leben gern. Jede freie Minute verbringt er damit in seine erfundenen Welten einzutauchen. Mittlerweile hat er schon mehr als 30 Romane als Selfpublisher veröffentlicht. Mit seiner Frau, seinen drei Söhnen und seiner Katze lebt Rourke in Buckinghamshire.

Ich sehe was, was niemand sieht

Charley ist anders, als normale Mädchen. Sie sieht Dinge, die andere Leute nicht sehen können. Sie sieht Verbrechen an Mädchen und das in Visionen, welche aus Einzelteilen und grellen Blitzen bestehen. Als ihre Freundin Natalie stirbt, bricht für das Mädchen eine Welt zusammen. Ab diesem Zeitpunkt werden auch die Blitze wieder stärker. Da ihre Mutter schon vor vielen Jahren starb, vertraut sich Charley ihrem Vater an, doch dieser glaubt ihr nicht und tut die Blitze ab. Als sie dann den attraktiven und jungen Polizisten Tom trifft, scheint es so, als würde endlich jemand Charley glauben. Tom befragt sie zu einem aktuellen Fall, bei welchem ein Mädchen sich selbst auf Eisenbahnschienen umgebracht hat. Während die Polizei noch nach Hinweisen und Einwirkungen von außen such, wird Charley erneut von grauenvollen Visionen heimgesucht.

Fazit

Ein spannender Mystery-Thriller, der mich auf den ersten Seiten mehr als fesselte. Nicht nur die Charaktere sprachen mich an, auch den Hintergrund des Romans fand ich spannend. Leider musste ich schnell feststellen, dass sowohl Verlauf der Geschichte als auch der Spannungsbogen sehr schnell abnahm. Die Reaktionen der Protagonisten erfolgten immer nach dem gleichen Schema. Charley hat Visionen, in welchen es ihr sehr schlecht geht. Doch obwohl dies offensichtlich ist, glaubt ihr Vater ihr nicht. Der junge Polizist Tom glaubt ihr zwar, versucht Charley jedoch auch für seinen Fall zu nutzen, bei welchem er nicht weiterzukommen scheint.

Mich persönlich langweilten die immer mehr absehbaren Handlungsverläufe ab der Hälfte des Romans ein wenig. Auch die Charaktere fand ich zunehmend oberflächlich und durchschaubar. Das Ende kommt jedoch noch einmal mit einem Überraschungsmoment, mit welchem vermutlich keiner der Leser gerechnet hatte. Dies wiederum fand ich sehr ansprechend.

Schreib- und Erzählstil des Autors fand ich angenehm und leicht, sodass man keine Mühe hatte dem Roman zu folgen. Schön gestaltet fand ich auch das Cover, auf welchem der Titel nicht von oben nach unten, sondern von unten nach oben zu lesen ist, sodass ein Verwirrmoment entsteht.

http://immer-mit-buch.blogspot.de/2015/04/ich-sehe-was-was-niemand-sieht...

Alles in allem ein leichtes, unterhaltsames Buch, welchem es meine Meinung nach an Tiefe fehlt, was ich persönlich sehr schade finde. Die Geschichte an sich finde ich spannend und lesenswert, allerdings ist der Roman definitiv ausbaufähig.


0