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Die Auslese: Nur die Besten überleben (Joelle Charbonneau)

Bild von LieLu

Blanvalet Verlag

Die Autorin

Nur die Besten überleben

Cia kann es nicht fassen, sie hat es tatsächlich geschafft und wurde zur Auslese ausgewählt. Jahrelang hat sie sich auf dieses Ereignis gefreut und ihm entgegengefiebert. Nun ist es soweit. Eigentlich müsste ihre Familie sehr stolz auf sie sein, denn sie darf nun im Wettkampf um die wenigen Plätze an der Universität antreten. Doch kurz vor ihrer Abreise nimmt ihr Vater sie zur Seite und erzählt von seinen Erfahrungen der Auslese, von wirren Träumen, Gedächtnisseren und brutalen Aufgaben. Cia will ihm nicht glauben und schnenkt seinen Worten keine Bedeutung. In Tosu-Stadt angekommen, gehen die Prüfungen auch schon los. Gemeinsam mit drei anderen Jugendlichen aus ihrer Kolonie kämpft sich Cia durch naturwissenschaftliche und geschichtliche Tests. Auch ihre Psyche und ihr Charakter werden durch Tests geprüft. Doch nach einigen Vorkommnissen, bei denen sich Prüfungsteilnehmer stark verletzen, überläuft Cia das merkwürdige Gefühl, dass einiges nicht rechtens zugeht. Als dann der letzte Prüfungsteil anbricht, hat Cia Gewissheit. Nun befindet sie sich jedoch selbst in größter Gefahr…

Fazit

Ein unglaublich spannender und aufregender Endzeitroman, welchen ich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Innerhalb von zwei Tagen hatte ich den Roman verschlungen und warte nun sehnsüchtig auf den zweiten Teil. Die Hauptprotagonistin Cia ist eine sympathische und mutige Kämpfernatur, welche sich ihn jedem Prüfungsteil mehr oder weniger corragiert ihren Aufgaben stellt und diese mit Bravour leistet. Anders ergeht es weiteren Mitstreitern aus ihrer Kolonie, welche skrupelloseren Prüflingen auf den Leim gehen. Denn leider sehen es nicht alle Teilnehmer als fairen Kampf um die begehrten Plätze an den Universitäten und somit in den zukünftigen Führungsetagen. Zu spät stellt Cia fest, wem sie wirklich vertrauen kann und wem lieber nicht. Der einzige Kandidat, der immer an Cias Seite bleibt, ist der liebenswürdige und aufopferungsbereite Tomas, der ihr nicht von der Seite weicht. Von Beginn hat verbündet er sich mit Cia und schafft es ebenso wie sie durch den Großteil der Tests.

Der Schreib- und Erzählstil des Romans ist einfach gehalten und lässt den Leser dem Handlungsverlauf sehr gut folgen. Durch die einzelnen Tests hindurch geht es zur letztlichen Endauswahl der Prüflinge. Der Spannungsverlauf hat mir so gut gefallen, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Entfernt erinnerte es mich durch die einzelnen Kolonien an „Die Bestimmung“ und gerade durch den letzten Marsch zurück nach Tosu-Stadt auch ein wenig an die Hungerspiele von „Die Tribute von Panem“ und durch das Gewirr an Straßen in der Stadt auch an „Das Labyrinth: Die Auserwählten“.

Trotzdem ist dieses Buch einzigartig und ich kann es kaum erwarten den zweiten Teil der dystopischen Trilogie in den Händen zu halten und zu lesen. Ich möchte unbedingt wissen, wie es mit Cia und der Auslese weitergeht und was wirklich hinter all dem steckt. Alles in allem wieder einmal eine gelungene Dystopie nach meinem Geschmack.

http://immer-mit-buch.blogspot.de/2015/03/die-auslese-nur-die-besten-ube...


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