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Monument 14 - Die Rettung

Bild von Nadja_13

Kurzbeschreibung:
Nachdem ein Tsunami die Ostküste der USA getroffen und weite Teile des Landes verwüstet hat, stranden vierzehn Jugendliche in einem Einkaufszentrum. Der Strom fällt aus, die Zivilisation bricht zusammen, und aus einer nahen Chemiefabrik entweicht eine gefährliche Giftwolke. Dann dringt das Gerücht durch, dass die Überlebenden von Denver aus ausgeflogen werden. Die Jugendlichen bestimmen eine Gesandtschaft, die sich nach Denver durchschlagen soll. Der Rest von ihnen bleibt zurück, darunter der eher schüchterne Dean, der sich früher immer aus allem herausgehalten hat. Als sie von einem gewalttätigen Einbrecher bedroht werden, muss Dean über sich selbst hinauswachsen … (Quelle: Heyne fliegt)

meine Meinung:
Der zweite Teil der Monument 14-Trilogie beginnt ziemlich genau dort, wo der erste Teil aufgehört hat und man ist sofort wieder mitten im Geschehen. Dieses Mal ist die Geschichte aus zwei Sichtweisen erzählt, aus der Sicht von Dean, der zusammen mit der schwangeren Astrid und drei der Kleinen im Einkaufszentrum zurück geblieben ist, und aus der Sicht von seinem jüngeren Bruder Alex, der mit dem Rest der Gruppe versucht Denver zu erreichen. Ich fand beide Sichtweisen sehr interessant und die Geschichte ist so immer sehr abwechslungsreich und spannend geblieben.

Die Geschichte hat sich dadurch auch klar vom ersten Teil abgehoben, während das Setting in Deans Sichtweise zwar weiterhin auf das Einkaufszentrum beschränkt ist, erfährt man in der anderen Sichtweise auch mehr darüber wie die Aussenwelt nach der Katastrophe aussieht. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass man auch noch etwas zusätzliche Hintergrundinfos bekommen hätte, beispielsweise wieso das Gift überhaupt entwickelt wurde. Dadurch, dass die Figuren nun ihren "sicheren" Rückzugsort verlassen haben wird die Geschichte auch um einiges brutaler und erschreckender und teilweise musste ich mich echt fragen, wie ich mich in so einer Situation verhalten hätte.

Was mir an diesem Teil nicht besonders gefallen hat, ist die Liebesgeschichte, die sich zwischen Dean und Astrid entwickelt. Für mich passen die beiden einfach nicht wirklich zusammen und diese ganzen Beziehungsprobleme und Eifersuchtsdramen wären für mich echt nicht nötig gewesen und haben für meinen Geschmack einfach einen viel zu grossen Teil der Geschichte eingenommen. Was mir aber weiterhin gut gefiel war, wie verschieden die Charaktere waren und wie verschieden sie in gewissen Situationen reagiert haben. Teilweise waren die Figuren zwar immer noch super nervig, aber ein paar sind mir auch immer mehr ans Herz gewachsen.

Das Ende dieses Teils ist mir eigentlich schon fast wie der Abschluss der gesamten Reihe vorgekommen, aber es baut dennoch auch Spannung auf, was der dritte Teil noch zu bieten hat. Was die Gestaltung angeht geht es mir eigentlich immer noch wie beim ersten Teil (ich bin kein Fan davon) und ich finde es auch immer noch etwas Schade, dass in der Kurzbeschreibung immer von Jugendlichen gesprochen wird, obschon etwa die Hälfte der 14 noch Kinder sind.


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