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Monument 14

Bild von Nadja_13

Kurzbeschreibung:
An dem Tag, als die Welt untergeht und ein Tsunami die Ostküste der USA trifft, stranden 14 Jugendliche in einem Einkaufszentrum. Schnell wird ihnen klar, dass sie völlig auf sich allein gestellt sind. Während der Strom ausfällt und die Zivilisation zusammenbricht, braut sich am Himmel etwas noch viel Furchtbareres zusammen. Eine Giftwolke aus einer nahen Chemiefabrik nähert sich dem Einkaufszentrum. Diejenigen, die die Chemikalien einatmen, verändern sich in völlig unerwarteter und beängstigender Weise. Der zurückhaltende Dean, bislang eher ein Außenseiter, muss sich mit den anderen verbünden und um sein Überleben kämpfen … (Quelle: Heyne fliegt)

meine Meinung:
Ich hatte ehrlich gesagt vor dem Lesen noch kaum etwas zu "Monument 14" gehört, weshalb ich auch ziemlich ohne irgendwelche Erwartungen an die Geschichte herangegangen bin. Ich wurde positiv überrascht. Die Geschichte ist von Beginn an super spannend und auch wenn die Handlung fast ausschliesslich auf das Einkaufszentrum, wo die Kinder und Jugendlichen stranden, begrenzt ist, bleibt die Geschichte doch durchgehend spannend und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Die Geschichte spielt nicht allzu weit in der Zukunft, daher ist eigentlich fast alles so, wie wir es kennen, was das Weltuntergangsszenario noch realistischer und beklemmender gemacht hat. Auch ansonsten wirkte die Geschichte durchaus realistisch und die Folgen der Chemikalien waren wirklich unheimlich. Da man die Geschichte aus der Sicht von Dean miterlebt, kennt man nie das gesamte Bild von dem was wirklich ausserhalb des Einkaufszentrums geschieht, sondern weiss immer nur so viel wie er.

Was innerhalb des Einkaufszentrums geschieht ist jedoch genug interessant. Die Kinder und Jugendlichen, die dort gestrandet sind, sind zwischen 6 und 18 Jahren alt und auch alles total verschiedene Persönlichkeiten. Ihr wichtigstes Ziel ist natürlich zu überleben, doch es gibt auch immer wieder Machtkämpfe zwischen den älteren Jugendlichen und ich fand die Dynamik zwischen den verschiedenen Figuren sehr interessant. Jede Person ist wirklich unterschiedlich und hat ihre eigene Rolle, wobei man aber die älteren Figuren etwas besser kennen lernt, als die Kinder und ich daher anfangs auch etwas Mühe hatte diese auseinander zu halten.

Ein weiterer Kritikpunkt ist auch, dass teilweise die Teenager-Probleme etwas zu sehr im Vordergrund gestanden sind und das Verhalten der Figuren teilweise ziemlich mühsam war. Natürlich sind alles sehr extreme Situationen und da kann ich auch verstehen, wenn die Jugendlichen manchmal etwas durchdrehen, aber wenn es dann um irgendwelche Beziehungsprobleme oder unerwiderte Liebe ging, hat mich das einfach ein bisschen gestört.

Als letztes möchte ich noch aufs Cover eingehen, welches mir leider gar nicht gefällt. Den Titel finde ich passend, da sich die vierzehn Kinder und Jugendlichen später auch "Monument 14" nennen. Bei dem Cover und auch der Kurzbeschreibung finde ich es allerdings etwas verwirrend, dass man nicht merkt, dass da auch Kinder dazu gehören, es wirkt so, als handelt die Geschichte nur von Jugendlichen.

8/10*


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