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Mythica - Göttin des Frühlings

Bild von Cynder

Linas Bäckerei steht kurz vor dem Ruin. Doch als sie ein Kochbuch liest und versehentlich die Göttin Demeter beschwört, die ihr daraufhin einen Deal vorschlägt: Sollte sie mit deren Tochter Körper tauschen, so würde die die Bäckerei retten. Im Gegenzug muss Lina allerdings in die Unterwelt, wo sie Hades kennenlernt - den heißen Gott der Unterwelt...

Das Buch ist eigentlich gleich aufgebaut wie die beiden Bücher der Reihe, die ich bisher gelesen habe (Band 1 und 3): Eine Frau hat Probleme, gelangt über drei Ecken an einen Beschwörungszauber ohne es zu wissen, beschwört eine Göttin und schon haben wir den Salat.
Die Grundidee ist schon simpel, genau wie die Charaktere. Lina ist nun echt nichts Besonderes, von ihrer Tierliebe und ihren italienischen Wurzeln mal abgesehen, dafür recht sympathisch, vor allem wenn sie mal wieder auf Italienisch schimpft. Ihre Bäckerei ist ihr extrem wichtig, und die Mitarbeiter sind wie eine Familie für sie (und irgendwie auch ganz niedlich, vor allem der Musical-süchtige Anton).
Demeter, die ich mir als Göttin der Erde und der Fruchtbarkeit eigentlich als mütterlich und hilfreich vorgestellt hatte, ist in Wahrheit irgendwie zickig und verzogen. Persephone hingegen ist da anders, obwohl sie als verwöhnt und kindisch dargestellt wird.
Hades mochte ich ganz gern. Er ist ein wenig kühl, kann sich allerdings schließlich für Lina erwärmen.
Ich habe in diesem Buch nach spannenden Stellen Ausschau gehalten, aber irgendwie war da kaum etwas los. Da lebt sie 6 Monate in der Unterwelt, und kaum etwas passiert. Klar, sie freundet sich mit der toten Eurydike an, und hat einen guten Draht zum Pferd Orion und zu Zerberus, aber erst gegen Ende gab es eine kurze Stelle die ich interessant fand, nur um dann klischeehaft ins typische Liebesdrama zu kippen.

Fazit

Es gibt weder besonders spannende Stellen, noch waren die Charaktere interessant. Ganz okay für Zwischendurch, aber das war's dann auch schon. Das Ende habe ich schließlich nur überflogen.


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