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Ein spannender Mystery-Roman mit einer überzeugenden Grundidee

Bild von meinereiner

Zum Inhalt:
Als Camden auf das gediegene Internat „Lethe Akademie“ wechselt, kommt ihr das nach dem Bruch mit ihrer besten Freundin eigentlich ganz recht. Eine neue Welt, neue Lehrer und neue Mitschüler. Doch irgendwie scheint über dem Internat ein dunkles Geheimnis zu lasten. Und was für ein Spiel treibt der mysteriöse wie unheimliche Gönner der Schule, Barnaby Charon?

Meine Meinung:
Eines vorweg: Anne Applegates „Akademie der Dämmerung“ hat mich überrascht und zum Schluss auch überzeugt. Zunächst beginnt die Story wie ein lupenreiner Teenie-Highschool-Roman, doch schon der Titel legt ja die Vermutung nahe, dass Hinter der Fassade der Akademie mehr stecken muss als ein reines Internat. Nach Camdens Ankunft in einem anscheinend x-beliebigen High-School-Internat, bestimmen die typischen Alltagsthemen Camdens Leben: neue Freunde finden, nicht zu viel anecken und nicht zuletzt: Jungs. Doch ganz leise schleicht sich ein zunächst unterschwelliges Gefühl der Bedrohung mit in die Story hinein. Zunächst sehr unkonkret und diffus. Puzzlestück für Puzzlestück setzt sich ein ganz neues Bild der Lethe-Akademie zusammen. Diese Entwicklung der Story, bis hin zu ihrer überraschenden und überzeugenden Auflösung, hat mich insgesamt gefesselt und überzeugt. Sowohl die Grundidee als auch der Storyaufbau haben mir persönlich sehr gut gefallen.
Die Charaktere sind dabei so, wie sie dem Plot entsprechend sein müssen: Amerikanische High-School-Teenies mit einer sympathischen Protagonistin Camden. Anne Applegate hat dabei durchaus ganz unterschiedliche, realitätsnahe Charaktere erschaffen, die allerdings im Fortgang der Story durchaus noch dunkle Geheimnisse bereithalten.
Auch der Schreibstil Applegates passt sehr gut zum Thema. Er ist flüssig, abwechslungsreich und das Vokabular passt im großen Ganzen zum Highschool-Setting.

FAZIT:
Eine überzeugende und spannende Mystery-Story, bei der mir insbesondere die Grundidee und die Storyentwicklung sehr gut gefallen haben.


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