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Untreue

Bild von Negothia

Ich sehe das Buch zwiegespalten.

Es gibt einige wunderschöne Stellen, die zum nachdenken anregen und einen vielleicht auch selber ein wenig beflügeln können,... - aber es gibt nunmal leider auch einiges, das einfach unnötig war, oder das 'überzogen' wirkte.

Ich finde es schade, dass oftmals gerade dadurch einige, meiner Meinung nach wichtige Aspekte des Buches, übergangen werden.

Um mal einen Ausblick zu bieten:

"Denn die Liebe gleicht den Bildern in einem Kaleidoskop, einem, wie wir es als Kinder hatten. Sie verändern sich ständig und sind nie gleich. Wer dies nicht begreift, ist dazu verdammt, wegen etwas zu leiden, das eigentlich dazu da ist, uns glücklich zu machen." (S.266)

"Und der Adler sagte zu mir: >>Komm. Du bist der Himmel und die Erde; der Wind und die Wolken; der Schnee und die Seen.<< Ich fühle mich, als wäre ich noch im Leib meiner Mutter, sicher und geschützt, und würde zum ersten Mal die Welt außerhalb wahrnehmen. Meine Geburt steht kurz bevor, bald werde ich auf die Welt kommen, doch im Augenblick befinde ich mich noch in diesem Leib, ohne irgendwelchen Widerstand leisten zu müssen, und lasse mich vertrauensvoll dahintragen. Ich bin frei.

Ja, ich bin frei. Und der Adler hat recht, ich bin die Berge und die Seen. Ich habe keine Vergangenheit, keine Gegenwart oder Zukunft. Ich lerne gerade kennen, was andere >>die Ewigkeit<< nennen." (S.302 f)
Fazit:

Ein teilweise sehr berührendes Buch, das aber manchmal einfach zu flach war,... - schade.


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