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House of Night - Erlöst

Bild von Cynder

Neferet baut sich mit Hilfe der Finsternis ihre eigene Gefolgschaft an "Jüngern" auf. Da sie unsterblich ist, kann sie nur durch alte Magie zu Fall gebracht werden! Doch Zoey befindet sich gleichzeitig im Gefängnis, weil sie zwei Menschen getötet haben soll, und kann den Seherstein nicht anwenden. Dabei ist sie die einzige, die den Stein benutzen kann...

Obwohl ich mich nicht mehr so genau an das Ende des letzten Bandes erinnern konnte, kam ich durch das Lesen sehr schnell wieder hinein. Zoey ist in eine tiefe Depression gefallen, da sie sich selbst für ein Monster hält, während Neferet mordend durch Tulsa läuft.

Sie baut sich in einem Hotel eine Folgschaft von verschiedenen Leuten auf, und beginnt wirklich, wie eine Göttin zu leben - ihre Sklaven müssen sie unterhalten, für sie arbeiten und sie anbeten. Zwar wird bei den Kapiteln, in denen es um Neferet geht in der dritten Person erzählt, aber ich fühlte mich ihr genauso nahe, als würde sie direkt mit mir sprechen.

Bei Zoey hingegen war es fast schon das Gegenteil, ich tat mich ein wenig schwer, dieselbe Sympathie wie für Neferet - die eine fantastische Antagonisten abgibt - zu empfinden. Und das, obwohl aus ihrer Sicht erzählt wird. Das liegt einerseits daran, dass man von ihrer Seite viel weniger liest (zumindest inhaltlich), und andererseits daran, dass sie irgendwie nur noch am Heulen ist. Schwäche ist etwas Natürliches, aber anstatt etwas zu tun, gibt es nur Gejammere anstatt Taten.

Neferet hingegen baut sich wie gesagt ihre kleine Gefolgschaft auf, und wer sich nicht wehrt, der wird gefügig gemacht. Auch vor blutigen Taten schreckt sie nicht zurück, und die werden schön ausführlich beschrieben. Glaub mir, wenn du einen schwachen Magen hast, solltest du beim Lesen nicht Essen!

Für mich war allein das schon so spannend, dass ich wie im Flug auf einen Schlag 200 Seiten gelesen hatte.

Im Mittelteil hat es dann kurz irgendwie an Spannung verloren, nur um am Ende endlich auf beiden Seiten richtig interessant zu werden. Auf einmal gibt es einen Punkt, ab dem sich alles ändert und es zu einem grandiosen Finale aufsteigt. Das Tempo wird immer schneller und es wird ebenso dramatischer. Und so konnte sich das Buch noch einen Pluspunkt ergattern.

Fazit

Mich störte ein wenig, dass bei den Protagonisten weniger passiert als bei der Antagonistin. Aber gegen Ende passt sich das Tempo an und mit einem Ruck befindet man sich schon im Grande Finale. Insgesamt ein guter Abschluss und ich werde die "Streberclique" sehr vermissen!


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