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Wettlauf in der Nacht (Thomas Taylor)

Bild von LieLu

Chicken House Verlag

Der Autor

Thomas Taylor ist in Norwich geboren und wuchs an der Küste von Wales auf. Er zeichnete in seiner Kindheit sehr oft und studierte an der Kunstakademie. Schließlich begann er selbst zu schreiben. Wettlauf in der Nacht ist sein erster Roman. Aktuell lebt Taylor mit seiner Familie in England.

Wettlauf in der Nacht

Wenn David träumt, ist es für ihn mehr als authentisch. Zunächst denkt er sich nichts dabei, doch als er beginnt immer öfter den gleichen Traum zu haben, kommt es ihm komisch vor. David hat, wie ein paar andere Ausgewählte, eine seltene Gabe, er ist Traumwandler. Während er schläft, überwindet er die Grenzen von Raum und Zeit und kann damit sogar in die Vergangenheit reisen. Als David von seinen neuen Freunden darüber aufgeklärt wird, hält er es zunächst für einen Scherz. Doch die Situation ist alles andere als zum Lachen, denn sein Großvater Eddie, der zu Lebzeiten Davids schon lang tot ist, schwebt in höchster Gefahr. Doch damit nicht nur er selbst, sondern auch die Familie von David. Dagegen muss schleunigst etwas getan werden.

Fazit

Ein unterhaltsames Buch über Vertrauen, Freundschaft und Verrat. David ist ein angenehmer Hauptprotagonist. Zu Beginn ein wenig naiv, stellt er sich anfangs nicht besonders gut an in seinem neuen Job als Traumwandler. Doch mit der Hilfe seiner neuen Freunde, allen voran seine Bewacherin Petra, gelingt es ihm immer besser sich in die Materie zu finden. Die anderen beherrschen das Traumwandeln schon richtig gut und helfen ihm wo sie können. Doch die wirkliche Schwierigkeit stellt Davids Widersacher Adam da, welche Plant Davids Großvater Eddie umzubringen. Damit würde er sowohl David als auch dessen Familie auslöschen.

Zu Beginn habe ich ein wenig schwer in das Buch hineingefunden. Es beginnt im Traum von David und Eddie und der Leser weiß zunächst nichts damit anzufangen, da man nicht weiß wo man sich befindet. Als David dann aufwacht geht von der Handlung her alles recht schnell und er gelangt ins Umschlafhaus. Das Haus, in welchem die Traumwandler schlafen, wandeln und üben. Das alles kam mir selbst für einen Fantasyroman sehr abstrakt vor, aber gut. Beim Weiterlesen wurden die Strukturen langsam klarer. Trotzdem konnte mich die Geschichte um David und seinen Großvater nicht wirklich fesseln. Welche Rolle Adam spielt ist von Anfang an klar, auch wenn seine wahren Beweggründe und einige weitere Unklarheiten erst am Schluss des Buches aufgeklärt werden. Auch sonst gibt es einige unschöne Wendungen, die vom Spannungsbogen her sehr gut aufgebaut sind, sodass der Leser ein paar Mal überrascht wurde.

Ich persönlich fand das Buch in Ordnung. Es hat mich sehr gut unterhalten, auch wenn es mich nicht vom Hocker gerissen hat. Die Idee hinter dem Roman fand ich sehr spannend, wenn auch ein bisschen weit hergeholt, da hier Traumwandeln und Zeitsprünge vereint werden. Trotzdem alles in allem ein recht spannendes Buch mit überraschenden Höhen und Tiefen.

http://immer-mit-buch.blogspot.de/2014/11/wettlauf-in-der-nacht-thomas-t...


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