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Debütroman von Anna Seidl

Bild von Snowblood

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Titel: Es wird keine Helden geben
Autor: Anna Seidl
Einband: Hardcover
Verlag: Oetinger
Seitenanzahl: 252 Seiten
ISBN: 978-3-7891-4746-3
Preis: 14,95€

Klappentext
Man kann die Angst riechen. Man kann nach ihr greifen. Er ist unter uns. Wir können sie hören, die Schüsse. Sie sind laut. Viel zu laut.
Ein völlig normaler Schultag. Doch kurz nach dem Pausenklingeln fällt der erste Schuss. Die fünfzehnjährige Miriam flüchtet mit ihrer besten Freundin auf das Jungenklo. Als sie sich aus ihrem Versteck herauswagt, findet sie ihren Freund Tobi schwer verletzt am Boden liegen. Doch für Tobi kommt jede Rettung zu spät, und Miriam verliert an diesem Tag nicht nur ihr bislang so unbeschwertes Leben...

Inhalt
Mitten in der Pause ertönen Schüsse im Gang, alle flüchten sofort. Miriam, Joanne und Phillip flüchten sich ins Jungsklo. Während die zwei Mädchen in der Klokabine kauern, wird Phillip von dem Mörder erschossen. Miriam hält es nicht mehr aus und verlässt das Klo, um nachzusehen, was draußen vor sich geht. Da sieht sie ihn vor sich liegen: Ihren Freund Tobi! In diesem Moment bricht eine Welt für sie zusammen, denn er überlebt nicht.
Die nächsten Tage, Wochen, Monate verbringt sie weinend zu Hause. Tobi ist tot, Joanne redet kein Wort mehr und ihr ganzes Leben ist einfach nur noch voller Verzweiflung. Miriam ist kurz davor aufzugeben, als sie bemerkt, dass der Amoklauf auch gute Veränderungen in ihrem Leben bewirkt hat.

Erster Satz
Alles wird damit beginnen, dass ich verschlafe.

Das Cover
Ich kann nicht beschreiben, warum das Cover so toll zur Story passt, aber es passt einfach. Dass die Betonung auf "Helden" liegt, finde ich auch gut und die großen Worte verleihen dem Buch irgendwie einen Thrillerstil, finde ich.

Die Idee
Die Idee hat es bestimmt schon mal gegeben, Amokläufe wurden schon in einigen Büchern behandelt, aber dieses hat mich wirklich am meisten berührt. Es ist so traurig und herzzerreißend geschrieben ...

Meine Meinung
Zuerst einmal muss ich betonen, dass ich dieses Buch an einem einzigen Abend gelesen habe. Um 20:30 hab ich begonnen und um 00:30 aufgehört. Die ganze Zeit sind mir Tränen über die Wangen gelaufen und dies ist wirklich das erste Buch, was mich richtig zum Weinen gebracht hat. Es ist einfach so toll geschrieben und man kann wirklich mit Miriam, die ihren Freund Tobi beim Amoklauf verloren hat, mitfühlen. "Es wird keine Helden geben" war auch keine Sekunde langweilig, obwohl es immer nur um die Trauer und die Verzweiflung nach dem Amoklauf ging. Nein, es war immer etwas anders und ich habe die ganze Zeit darum gefleht, dass Miriam sich nicht umbringt ... Hat sie schlussendlich auch nicht.
Der Titel passt wirklich super zum Text, ganz am Anfang ist er auch immer wieder eingebaut worden. Es wird keine Helden geben. Die Autorin hat das im Hinblick auf die Menschen gemeint, die von der Ferne beobachtet haben, wie andere ermordet werden. Niemand wollte sein Leben für den anderen opfern, nicht einmal Miriam für Tobi.

Mein Fazit
"Es wird keine Helden geben" ist das traurigste Buch, das ich je gelesen habe, aber ich bereue es überhaupt nicht. Es waren echt tolle 4 Stunden, die ich mit diesem Buch verbracht habe und wahrscheinlich werde ich es nochmal lesen.
Ich empfehle es an alle, die starke Nerven haben. Eigentlich habe ich das ja auch, aber dieses Buch hat mich einfach so fertiggemacht ...
Anna Seidls Debütroman erhält von mir 5 Sterne, da ich 4 Stunden lang durchgeweint habe. ;)

Die Rechte für das Cover und den Klappentext liegen beim Oetinger-Verlag und Anna Seidl.


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